Classix of the day

Schreibt euch die Finger wund ĂŒber das große Thema "Metal" - ĂŒber neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Beitragvon Prof » 24. November 2005, 17:10

Ulle hat geschrieben: Die von Xerxes? Geile Platte, vielleicht kann uns da der Storch weiterhelfen. Sie Schweizer kennen sich normalerweise alle untereinander :)

Der Storch ist ja zum Bund geflogen. :)
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Beitragvon Lynott » 24. November 2005, 18:54

Q5 - Steel The Light
Current Faves<br>1. Isole - Silent Ruins<br>2. Street Legal - Bite The Bullet<br>3. Savage Blade - We Are The Hammer<br>4. The Derek Trucks Band - Already Free<br>5. Dead Man - Euphoria<br>6. Los Lonely Boys - Forgiven <br>7. Tales Of Medusa - Rehearsal Tape 2008<br>8. Striker - Road Warrior EP<br>9. Heart Of Cygnus - Over Mountain Under Hill<br>10. Wolf - Ravenous
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Beitragvon DarkCherub » 24. November 2005, 20:30

Ulle hat geschrieben:
Um endlich mal wieder einen echten Klassiker einzubringen...

Kansas - Masque

Hach, waren das noch Zeiten *Icarus auf Dauerrotation hab*

Geil, muss ich mir auch mal wieder reinziehen! Die "Song For America" finde ich sogar noch etwas besser :)

Na ja, ich muss zugeben, dass ich da etwas voreingenommen bin. Masque war meine allererste Kansas Platte und von daher ist sie auch irgendwie immer mein absoluter Favorit geblieben :)
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Beitragvon Ulle » 24. November 2005, 20:36

Das ist dann auch logisch. Meine erste war die "Point Of Know" Return und die genießt auch einen ganz besonderen Status bei mir.

Schade, dass so wenige Prog-Fans Kansas hören, viele denken wohl immer noch, dass alle Songs so klingen wie "Dust In The Wind"...

Komisch, dass echt oft die untypischen, schwĂ€cheren Songs der großen Bands zu absoluten Hits wurden: "Lady In Black", "Smoke On The Water", "Paranoid", "Owner Of A Lonely Heart" - alles nicht gerade meine Fave-Songs der jeweiligen Bands.
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Beitragvon DarkCherub » 24. November 2005, 21:40

Stimmt, ich muss zugeben, dass ich auch fĂŒr Ewigkeiten absolut nix auf Kansas gegeben hab, einfach weil ich dachte, das ist ne Country Band, so blöd das jetzt auch klingen mag.
Irgendwann hab ich dann mal durch Zufall Icarus auf nem Sampler gehört und konnte erst gar nicht glauben, dass DAS Kansas sein sollten ;)

Mein Theorie zu den schwĂ€cheren Songs ist, dass das halt diejenigen sind, die sofort zĂŒnden und in die man sich nicht erst reinhören muss. Und seien wir mal ehrlich, der Mehrzahl der 08/15 Hörern wĂ€ren die "normalen" Kansas/Deep Purple, etc Songs zu proggig, zu hart oder was weiss ich nicht alles.
Könntest du dir einen Track wie z.B. Song For America mit dem selben Status wie Dust In The Wind vorstellen? Ich mir nur schwer, denn damit können sich halt nicht alle Leute anfreunden bzw. sind (auch wenn das jetzt sicher nur ein Vorurteil ist *g*) schlicht und einfach zu dumm dazu, mit einfach gestrickten, mitsumm Melodien jedoch schon viel eher ;)
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Beitragvon Ice-B » 24. November 2005, 21:59

DarkCherub hat geschrieben: sind (auch wenn das jetzt sicher nur ein Vorurteil ist *g*) schlicht und einfach zu dumm dazu,

Harte Worte! Ich glaub' ja nicht, daß Leute, die sich nicht so ausgiebig mit Musik befassen wie unsereiner unbedingt "dumm" sind. Mit dem gleichen Recht könnte man auch uns fĂŒr total bekloppt halten, weil wir so viel Zeit in diese (fĂŒr uns wichtigste) Nebensache stecken. Außerdem wird fehlende "musikalische Intelligenz" bei den meisten wahrscheinlich anderweitig kompensiert...
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Beitragvon DarkCherub » 24. November 2005, 22:22

Ich meinte auch nicht dumm im Sinne von IQ mĂ€ĂŸig minder-bemittelt, sondern, das, was du schon ganz richtig als "musikalische Intelligenz" tituliert hast.

Die meisten Leute beschĂ€fftigen sich eben nicht lange genug mit Musik, um irgendwelche komplexen Strukturen, Melodien oder Zusammenspiele ĂŒberhaupt jemals heraushören zu können. Deshalb bleiben ihnen die (fĂŒr uns) bessere Songs der meisten Bands auch unweigerlich verschlossen. Ganz genau darin liegt zum Teil auch die Ursache fĂŒr die ganze GĂŒlle, die sich im Moment so in den Charts tummelt und sich Musik schimpft ;)

Ich bezeichne das nunmal (wohlwissend lax) als Dummheit, andere mögen es anders nennen...
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Beitragvon Ulle » 24. November 2005, 22:48

Ich verstehe, was Du damit meinst. Was ich aber nicht verstehe ist, dass es immer noch Millionen von Leuten gibt, die immer wieder begeistert abgehen, sobald "Smoke On The Water", "Paranoid" oder "Lady In Black" laufen. BuÀh, "Born To Be Wild" ist auch so ein Kandidat! Vielleicht sind diese Leute wirklich irgendwo ein wenig...hmmm...vielleicht haben sie einfach auch nur ein KurzzeitgedÀchtnis und denken jedes mal die Sachen wÀren neu.

Ich seh's vielleicht auch zu festgefahren. Ertappe mich doch tatsÀchlich manchmal, dass ich Àhnlich wie der Fuzzi von "High Fidelity" denke, der Leute nicht ernst nimmt, die weniger als 300 Platten haben :D
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Beitragvon Ice-B » 24. November 2005, 23:07

Ulle hat geschrieben: Ertappe mich doch tatsÀchlich manchmal, dass ich Àhnlich wie der Fuzzi von "High Fidelity" denke, der Leute nicht ernst nimmt, die weniger als 300 Platten haben :D

Denkst Du dann auch immer in Listen? ;) :lol: :lol:

Das wÀr doch auch mal wieder ein Thread, "meine zehn 'Lieblings-Hassnummern'"...
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Beitragvon Powerprillipator » 24. November 2005, 23:15

Ulle hat geschrieben: Ich seh's vielleicht auch zu festgefahren. Ertappe mich doch tatsÀchlich manchmal, dass ich Àhnlich wie der Fuzzi von "High Fidelity" denke, der Leute nicht ernst nimmt, die weniger als 300 Platten haben :D

Tja, das ist eben der kleine aber feine Unterschied zwischen einem Musikliebhaber und einem "einfachen" Musikkonsumenten...

Man kann durchaus auch Leute ernst nehmen, die weniger als 300 Platten haben, nur eben musikalisch nicht. :P

Aber ist das nicht alles irgendwie auch schön so...? :rolleyes:

PPP
DÀr PÀPÀPÀ hat keine Ahnung, worum es im HÀwie Mettel gÀht!
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Beitragvon Ulle » 25. November 2005, 00:22

Jahaaa, da sind wir uns ja dann mal alle wieder einig :)

Die Top 10 der Hassnummern wĂ€re 'ne feine Sache, ich bin am Überlegen!
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Beitragvon NegatroN » 25. November 2005, 11:02

Ulle hat geschrieben: Ich verstehe, was Du damit meinst. Was ich aber nicht verstehe ist, dass es immer noch Millionen von Leuten gibt, die immer wieder begeistert abgehen, sobald "Smoke On The Water", "Paranoid" oder "Lady In Black" laufen. BuÀh, "Born To Be Wild" ist auch so ein Kandidat! Vielleicht sind diese Leute wirklich irgendwo ein wenig...hmmm...vielleicht haben sie einfach auch nur ein KurzzeitgedÀchtnis und denken jedes mal die Sachen wÀren neu.

Ich seh's vielleicht auch zu festgefahren. Ertappe mich doch tatsÀchlich manchmal, dass ich Àhnlich wie der Fuzzi von "High Fidelity" denke, der Leute nicht ernst nimmt, die weniger als 300 Platten haben :D

Weil diese Leute Musik anders wahrnehmen. Wir hören Musik "analytisch", denken und fĂŒhlen uns rein, erleben das ganz intensiv. FĂŒr andere ist es etwas oberflĂ€chliches, Hintergrundbeleuchtung sozusagen. Da ist eine nette Melodie dann ausreichend, auch wenn man sie schon 1000 mal gehört hat.
Den meisten hier geht es wahrscheinlich Àhnlich mit anderen Kunstrichtungen. Jemand, der sich intensiv mit Malerei beschÀftigt, kann sicher auch nicht nachvollziehen, wie man sich das Bild mit der verlaufenden Uhren von Dali aufhÀngen kann.
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Beitragvon Prof » 25. November 2005, 12:22

Ulle hat geschrieben: Das ist dann auch logisch. Meine erste war die "Point Of Know" Return und die genießt auch einen ganz besonderen Status bei mir.

Schade, dass so wenige Prog-Fans Kansas hören, viele denken wohl immer noch, dass alle Songs so klingen wie "Dust In The Wind"...

Als der Song damals in den Charts war (yep, sowas gab's mal), war das Liebe-auf-dem-ersten-Blick/Gehör fĂŒr mich, obwohl ich noch ein kleiner Bursche war der total auf Mud, The Sweet, Suzie Quatro und wie sie alle hiessen stand. Bis zum heutigen Tage höre ich den Song sehr gerne, und sehe 'Point of Know Return' (genialer Titel, geniales Cover, geniale Songs) als Kansas-Klassiker.

Ich kann aber auch wieder verstehen, dass man bestimmte Single-Hits partout nicht mehr hören kann, weil sie einfach im Radio zu Tode genudelt wurden, manchmal sogar in Werbespots auftauchen oder einfach nur schlecht sind.

Hier in Holland, Land der unverbesserlichen Popmusiksammler und -Listemacher, gibt's jedes Jahr den sogenannten Top 100 Aller Zeiten, eine vom Publikum gewĂ€hlte Liste mit genau diesen Songs worauf ihr hier anspielt. 'Dust in the wind' ist drin, logo, und 'Bohemian rhapsody', 'Stairway to heaven', 'Barracuda', 'Paranoid', 'Child in time', 'Nightboat to Cairo', "Jeannie', der ganze Madonna-Katalog undsoweiterundsofort. Jedes Jahr irgendwann gegen Weihnachten wird das Ding von vorne bis hinten im Radio ausgestrahlt (dauert 'ne Weile) und man hat es sogar in eine Fernsehshow integriert wo sich die Queen-Fanclub-Abgeordneten lautstark streiten mit der "Modernisierungsfraktion'. Ist halt fast Realsatire, und deswegen sehr amĂŒsant. In einem Land dass, mehr noch als bei euch, jedem Trend hinterher hechelt, finde ich es aber gut, dass einmal im Jahr nur Classic Rock-/Pop-Sachen im Mittelpunkt stehen.
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Beitragvon Cthulhu » 25. November 2005, 12:35

Hier in Holland


Sorry wegen off topic, aber: Du kommst aus Holland? Wir haben doch kurz miteinenader geredet. Da hab' ich aber keinen Rudi Carrell-Akzent rausgehört. Respekt.
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Beitragvon Prof » 25. November 2005, 13:24

Cthulhu hat geschrieben:
Hier in Holland


Sorry wegen off topic, aber: Du kommst aus Holland? Wir haben doch kurz miteinenader geredet. Da hab' ich aber keinen Rudi Carrell-Akzent rausgehört. Respekt.

Äh, ja, ich bin aus dem KĂ€sekoppland und wohne in Amsterdoomed. Hab leider vor meiner Geburt nicht den Standort wĂ€hlen können. Danke fĂŒr die Blumen ĂŒbrigens. :rolleyes:
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