Classix of the day

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Beitragvon Loomis » 14. Dezember 2008, 01:19

Storming the Gates hat geschrieben:
Loomis hat geschrieben: Ach so, das ist die Scald! Die muss ich mir auch mal besorgen.

Sind das die Russen, ich hab mir da mal eine Cd gekauft, fand ich scheisse...vielleicht können wir ja ins Geschäft kommen ;)

Ja, das sind die Russen.

Wie Du für Deine Verkäufe Werbung machst ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber schreib mir doch bitte mal ne PM, was Du dafür haben möchtest. :lol:
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Beitragvon Prof » 14. Dezember 2008, 13:12

TexasInstruments hat geschrieben:
QuickNick hat geschrieben: Mein heiliger Gral of Metal:

Bild

Über die Platte könnte ich mich tagelang auslassen... Ende `81 habe ich die Platte im lokalen Plattenladen meiner Heimat(Klein-)stadt zum ersten Mal gesehen und hatte irgendwo gelesen, dass es sich um Metal handelt. Da man in diesem (sehr konservativen) Laden aber keine Platten hören konnte und mich das Cover doch sehr zweifeln liess, habe ich das Teil wieder weg gestellt. Dieser Vorgang wiederholte sich in den kommenden Wochen (wenn nicht Monaten) mehrmals, bis ich endlich beschloss, dem Eindruck des Backcovers (welches doch ordentlich nach Metal aussah) zu folgen und die LP zu kaufen. Der erste Weg war dann immer zu meinem besten Kumpel, zum gemeinsamen Soundcheck. Dort aufgelegt wurden wir im Handumdrehen durch Kracher wie "Swords & Tequila" oder "Fire down under" weggeblasen, bevor einer der prägensten Momente meines Daseins als Metalfan folgte... Das melodische Intro zu "Altar of the King" begann uns mächtig zu langweilen, als mein Kumpel zum Plattenspieler ging und mehrfach aussprach "Gleich ändern sich die Rillen, das wird gleich richtig heavy..!"... und was soll ich sagen, er hatte verdamt Recht!!! Wow, was war das denn für eine Power?!?!! Es gibt wenige Momente in meinem Leben, die mir so präsent sind, wie dieser... und man darf nicht vergessen, dass es `81/`82 war, da war sowas eine absolute Sensation!! *verbeug*

Immer noch ein Gottalbum ! Wird es für mich auch bleiben.
"Fire Down Under" (der Track) und "Swords & Tequila" haben damals wie heute noch jede Party gerettet.

...oder auch gekillt. Als ich die gerade erschienene LP damals bei einer Schulfete aufgelegt habe und 'Run for your life' durch die Boxen speedete, war die Tanzfläche im nu erschreckend leer. :)

Fire down under ist für mich einer der lebensdefinierenden Alben gewesen. Mein uraltes Vinylexemplar weist, äh, 'leichte Gebrauchsspuren' auf, deswegen habe ich mich vor Jahren ein zweites zugelegt.
Diese Besetzung ist Riot, basta. Was seitdem auch mit anderen Leuten an guten Alben in geänderten Stilen nachgeschoben wurde, ist zwar okay, aber für mich klar in einer anderen Liga. Fire down under bleibt der Olymp des early eighties Metal.
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Beitragvon holg » 14. Dezember 2008, 13:41

TexasInstruments hat geschrieben: Immer noch ein Gottalbum ! Wird es für mich auch bleiben.
"Fire Down Under" (der Track) und "Swords & Tequila" haben damals wie heute noch jede Party gerettet.

Du feierst Parties? :lol:
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Beitragvon QuickNick » 14. Dezember 2008, 13:58

Prof hat geschrieben: Fire down under ist für mich einer der lebensdefinierenden Alben gewesen. Mein uraltes Vinylexemplar weist, äh, 'leichte Gebrauchsspuren' auf, deswegen habe ich mich vor Jahren ein zweites zugelegt.
Diese Besetzung ist Riot, basta. Was seitdem auch mit anderen Leuten an guten Alben in geänderten Stilen nachgeschoben wurde, ist zwar okay, aber für mich klar in einer anderen Liga. Fire down under bleibt der Olymp des early eighties Metal.

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können! Ich habe spätestens mit diesem Album gemerkt, dass es neben Essen, Trinken, Schlafen und Sex noch andere menschliche Grundbedürfnisse gibt... Ich will es mal mit den Worten der Mutter eines Freundes aus der Zeit sagen: "Na, gehst du wieder zum Kopfschütteln mit deinen Hotten-Totten?!". ;) Riot war vor und nach diesem Album eine sehr interessante Heavy Rock Band und Jahre später eine sehr gute Power Metal Band, aber "Fire down under" ist und bleibt DIE Heavy Metal Blaupause!

Mein `81er Vinyl geht auch nicht mehr im Zustand gut durch und ich brauche dringend endlich die CD. Apropos "Metal Olymp der early 80s" - für mich gab es damals 3 LP-Ikonen aus jenem besagten Kleinstadt-Plattenladen, die neben den Standards (AC/DC, Scorps, Priest) meinen Alltag geprägt haben:

Riot - Fire down under
Trust - Repression
Accept - Breaker
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Beitragvon Prof » 14. Dezember 2008, 14:23

QuickNick hat geschrieben:
Prof hat geschrieben: Fire down under ist für mich einer der lebensdefinierenden Alben gewesen. Mein uraltes Vinylexemplar weist, äh, 'leichte Gebrauchsspuren' auf, deswegen habe ich mich vor Jahren ein zweites zugelegt.
Diese Besetzung ist Riot, basta. Was seitdem auch mit anderen Leuten an guten Alben in geänderten Stilen nachgeschoben wurde, ist zwar okay, aber für mich klar in einer anderen Liga. Fire down under bleibt der Olymp des early eighties Metal.

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können! Ich habe spätestens mit diesem Album gemerkt, dass es neben Essen, Trinken, Schlafen und Sex noch andere menschliche Grundbedürfnisse gibt... Ich will es mal mit den Worten der Mutter eines Freundes aus der Zeit sagen: "Na, gehst du wieder zum Kopfschütteln mit deinen Hotten-Totten?!". ;) Riot war vor und nach diesem Album eine sehr interessante Heavy Rock Band und Jahre später eine sehr gute Power Metal Band, aber "Fire down under" ist und bleibt DIE Heavy Metal Blaupause!

Mein `81er Vinyl geht auch nicht mehr im Zustand gut durch und ich brauche dringend endlich die CD. Apropos "Metal Olymp der early 80s" - für mich gab es damals 3 LP-Ikonen aus jenem besagten Kleinstadt-Plattenladen, die neben den Standards (AC/DC, Scorps, Priest) meinen Alltag geprägt haben:

Riot - Fire down under
Trust - Repression
Accept - Breaker

Es gibt zwei CD-Versionen, der Mix auf dem High Vaultage-Release ist aber ein anderer als auf der Metal Blade-CD - letztere klingt wie das Vinyl.

Prägend waren für mich neben den von dir genannten Standards:

Iron Maiden - Killers
Riot - Fire down under
Mercyful Fate - EP
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Beitragvon TexasInstruments » 14. Dezember 2008, 14:25

holg hat geschrieben:
TexasInstruments hat geschrieben: Immer noch ein Gottalbum ! Wird es für mich auch bleiben.
"Fire Down Under" (der Track) und "Swords & Tequila" haben damals wie heute noch jede Party gerettet.

Du feierst Parties? :lol:

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Beitragvon Pavlos » 14. Dezember 2008, 15:07

Prof hat geschrieben: Fire down under bleibt der Olymp des early eighties Metal.

Ich plädiere für eine Verankerung dieser Aussage im BGB!!!
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Beitragvon Oliver/Keep-It-True » 14. Dezember 2008, 15:12

Wenn Band und Management nicht so absolute Vollhonks seit Anbeginn gewesen wären hätten die richtig groß werden können..
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Beitragvon Franko » 14. Dezember 2008, 15:16

Oliver/Keep-It-True hat geschrieben:Wenn Band und Management nicht so absolute Vollhonks seit Anbeginn gewesen wären hätten die richtig groß werden können..

Richtig, die Band hatte einiger "Elfmeter", aber keinen verwandelt
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Beitragvon QuickNick » 14. Dezember 2008, 15:45

Prof hat geschrieben: Es gibt zwei CD-Versionen, der Mix auf dem High Vaultage-Release ist aber ein anderer als auf der Metal Blade-CD - letztere klingt wie das Vinyl.

Prägend waren für mich neben den von dir genannten Standards:

Iron Maiden - Killers
Riot - Fire down under
Mercyful Fate - EP

Danke für den CD-Tip!
Egal, welchen Mist Riot im Laufe ihrer Karriere so verzapft haben, FDU bleibt ein Meilenstein und der Weggang von Guy Speranza hat sowieso verhindert, dass die Band dieses Niveau halten konnte - der Mann war DER Metal-Sänger überhaupt IMO!

Off-topic: In `82 waren meine beiden Quellen für neue Band übrigens die "Heavy Metal Show" auf BFBS und Alex Gernandts ominöse Band-Liste (Shock Power-Vorläufer). Metal-Bildung anno 1982.. B)
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Beitragvon Cimmerer » 14. Dezember 2008, 16:37

123=7 hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:
123=7 hat geschrieben: Mein Klassiker heute:

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Auch wieder so ein Bandname den keine Sau entziffern kann :D
Ich lese daraus Ycagus, könnte aber ebensogut Backstein heißen.

Das ist Scald - Will Of The Gods Is Great Power :)

Bin leider kein Runenexperte.

Die untere Zeile heißt Skald bzw. Scald
in der oberen Zeile sind die letzen Worte KRAFT... mehr kann ich daraus nicht erkennen.

Ein absolutes Gottalbum, leider ist der Sänger viel zu früh gestorben. Wer auch nur ansatzweiße was mit Epic Metal a la Manowar oder Bathory anfangen kann muss dieses Album haben. Alleine der monumentale Opener Night Sky hat ein Niveau und eine Atmosphäre von der 99% aller Bands nur träumen können.

Ich kann jedem nur die Vinyl Version empfehlen da

a) man das schönere Cover bekommt ( das hier angezeigte )
B) die Aufmachung im Gegensatz zur Cd absolut Top ist
c) Schallplatten grundsätzlich besser als Cds sind
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Beitragvon holg » 14. Dezember 2008, 18:19

TexasInstruments hat geschrieben:
holg hat geschrieben:
TexasInstruments hat geschrieben: Immer noch ein Gottalbum ! Wird es für mich auch bleiben.
"Fire Down Under" (der Track) und "Swords & Tequila" haben damals wie heute noch jede Party gerettet.

Du feierst Parties? :lol:

Dass ich auf keinerlei Konzerte gehe bedeutet ja nicht dass ich auch nur zuhause rumhocke oder keine Freunde habe.... <_<

Das war mir schon klar. Immerhin scheint dein Avatar-Photo ja auf so einer Party geschossen worden zu sein.
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Beitragvon Michael@SacredMetal » 14. Dezember 2008, 18:20

Mein heutiger Klassiker:

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For all the words unspoken, for all the deeds undone,
for all our shattered dreams, for all the songs unsung,
for all the lines unwritten and all our broken hearts,
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Beitragvon holg » 14. Dezember 2008, 18:25

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Beitragvon johnarch » 14. Dezember 2008, 19:43

Michael@SacredMetal hat geschrieben: Mein heutiger Klassiker:

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Absolut geiles Teil! Hab mir jetzt endlich mal das Vinyl besorgt, da ich bisher nur diese Unisound-CD mit schlechtem Sound hatte.
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