Im Sommer weniger Doom

Schreibt euch die Finger wund ĂĽber das groĂźe Thema "Metal" - ĂĽber neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Siebi » 9. Dezember 2017, 12:54

Boris the Enforcer hat geschrieben:
Acurus-Heiko hat geschrieben:
Metalfranze hat geschrieben:
Killmister hat geschrieben:Ein Tipp für Freunde von Primordial oder Doomfans mit Hang zur Dauerfaust: Death The Leveller aus Irland haben auf dem schnuggeligen Journey's End Label soeben 4 Song auf einer großen Schwarzen veöffentlicht und wen wunderts, ich bin begeistert ...
Der Gesang ist hier allerdings etwas klarer, man könnte auch sagen, der Sänger ist besser als Alan :harrr: .
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https://deaththeleveller.bandcamp.com/a ... leveller-2
:yeah: :yeah: :yeah:

Stimmt!

Mir sagt die Stimme aber weniger zu. DafĂĽr habe ich Monolith Cult geordert.


Da hat ich vor ein paar Wochen auch ein paar mal über Bandcamp gelauscht, fand das aber letztenendes doch etwas unausgereift und die Texte auch reichlich käsig.

:yeah:
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Killmister » 9. Dezember 2017, 13:24

Boris the Enforcer hat geschrieben:
Acurus-Heiko hat geschrieben:
Metalfranze hat geschrieben:
Killmister hat geschrieben:Ein Tipp für Freunde von Primordial oder Doomfans mit Hang zur Dauerfaust: Death The Leveller aus Irland haben auf dem schnuggeligen Journey's End Label soeben 4 Song auf einer großen Schwarzen veöffentlicht und wen wunderts, ich bin begeistert ...
Der Gesang ist hier allerdings etwas klarer, man könnte auch sagen, der Sänger ist besser als Alan :harrr: .
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https://deaththeleveller.bandcamp.com/a ... leveller-2
:yeah: :yeah: :yeah:

Stimmt!

Mir sagt die Stimme aber weniger zu. DafĂĽr habe ich Monolith Cult geordert.


Da hat ich vor ein paar Wochen auch ein paar mal über Bandcamp gelauscht, fand das aber letztenendes doch etwas unausgereift und die Texte auch reichlich käsig.

"überrascht" :ehm: , aber es reicht mir, wenn ich mit meinem guten Geschmack in Einklang bin. Für mich immer noch toll, ist mir aber auch vom Stil sehr nah und Dread Sovereign wird hier zudem auch sehr gern gehört ...
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Acurus-Heiko » 16. Dezember 2017, 23:20

Gerade darĂĽber gestolpert: Meine aktuellen Lieblingspowerdoomer EVANGELIST sind im Studio: https://m.facebook.com/evangelistmetal/ ... &source=54

Was fĂĽr ein starkes Cover:

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Metal is "orchestrated technological Nihilism" (Lester Bangs) and "heroical Realism" (me)

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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Killmister » 30. Dezember 2017, 13:31

Liegt es am wenigen Licht, an reichlich Räucherware, viel zu viel (Glüh-)Wein, den wärmenden Stunden mit meinen Liebsten oder gar am gemächlichen Erlaufen des Thüringer Schiefergebirges mit einem renomierten Schreiber der vertonten Langsamkeit? Egal, jedenfalls verlangt mein Bauch nach diesem sexy-anziehenden Männerdoom, mit einer Heftigkeit wie schon lange nicht mehr und daraus folgend hier eine Playlist of Doom.

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Trouble- Trouble Hier wird gerifft wie der Deibel und das Tempo ist oft viel zu hoch :harrr: , aber allein der Eröffnungssong <3 ...

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Dreaming- II Wer kennt und liebt sie nicht, die Schöngeister aus den sächsischen Wäldern, dort wo die Vorfahren tiefe Stollen in die Berge trieben. Der Farbton der Vinylausgabe ist deutlich schöner, ein warmer Braunton und Covermotiv wie Bandfoto in Einklang mit der Musik.

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Penance- Parallel Corners Hemdsärmeliger, kraftvoller Doom aus der Stahlarbeiterstadt Pittsburgh, erschienen damals bei Century Media, die Folgealben dann zwangsläufig wieder bei Kleinstlabeln. Hier singt übrigens noch nicht der Argus- Butch, sondern Terry West.

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Griftegard- Psalmbook & The Doomsday Cult- A Language For Sad Spirits
Das Bindeglied ist Gitarrist Ola, das optisch herausstechende neben der tollen Musik ist die Verpackung der TDC, ein selbstgebasteltes Digipack? aus dickem Karton mit Lederrücken zusammen gehalten. Auf einem frühen DSR erworben, ist es immer wieder eine Freude das Teil in die Hand zu nehmen und eben auch zu hören.


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Herkunft: Finnland, das sollte zur Einordnung des 3ers reichen, allerdings muss ich die megadicken Eier der Minotauri extra erwähnen.

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2 wundervolle EPs ! Auf Unsilence bin ich damals durch ein blumiges Review von Sir Lord Doom aufmerksam geworden und liebe sie bis heute, sie klingen very british. Die Chilenen CA sind fĂĽr mich allein durch die Teilnahme von Procession-Felipe interessant, aber das Liedgut hat auch ohne diesen Umstand Beachtung und Verehrung verdient.
Zuletzt geändert von Killmister am 30. Dezember 2017, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Hippie-Ben » 30. Dezember 2017, 14:26

Vielleicht der falsche Threadtitel, aber egal...
Witzig, die Trouble lag bei mir vorgestern erst aufm Teller. Fall Of The Idols finde ich auch super, wobei ich mit Finnendoom um diese Jahreszeit lieber etwas vorsichtig bin. Naja Reverend Bizarre geht meistens aber doch. Die Minotauri werd ich mal antesten, genauso wie Unsilence, davon hab ich jetzt einfach schon zuviel gehört um die weiterhin nicht zu kennen.
Im Moment läuft diese schwarze Perle:
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Vorgestern füllte ich mein Horn anlässlich diesem Werk mit Met (kann man nur im Dunkeln hören):
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Mein Reisekoffer zur Apokalypse: http://www.musik-sammler.de/sammlung/hippie-ben

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häsde immer
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Cromwell » 30. Dezember 2017, 15:44

Ach, Killmister... <3

Ben: Unbedingt das zweite Unsilence-Album ausprobieren - vollkommen unterrepräsentiertes Werk mit ganz eigener Stimmung, Doom zum Wandern in menschenleeren Klippenlandschaften.
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Killmister » 30. Dezember 2017, 16:46

Hippie-Ben hat geschrieben:Vielleicht der falsche Threadtitel, aber egal...
Witzig, die Trouble lag bei mir vorgestern erst aufm Teller. Fall Of The Idols finde ich auch super, wobei ich mit Finnendoom um diese Jahreszeit lieber etwas vorsichtig bin. Naja Reverend Bizarre geht meistens aber doch. Die Minotauri werd ich mal antesten, genauso wie Unsilence, davon hab ich jetzt einfach schon zuviel gehört um die weiterhin nicht zu kennen.
Im Moment läuft diese schwarze Perle:
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Vorgestern füllte ich mein Horn anlässlich diesem Werk mit Met (kann man nur im Dunkeln hören):
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The Obsessed muss ich die neue Platte auch noch hoch und runter hören, bisher nur angeschmeckt.
Minotauri habe ich ewig nicht gehört, das erneute Kennenlernen begeistert mich gerade sehr. Kraftstrotzend wie die Sau!
Unsilence muss von jedem Solstice- Fan zumindest getestet werden, der altenglische Geist schwingt immer mit, nur etwas erdiger oder auch geerdeter :ehm: . Der Sänger erinnert mich von Akzent und Klangfarbe an Morris Ingram. Viel Spaß auf der bevorstehenden Entdeckungsreise!

Kannst du zu der 2. Platte bitte kurz was schreiben, noch nie gesehen/gehört.
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Killmister » 30. Dezember 2017, 20:21

Ohne Worte, so ging es zäh weiter ...
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Hippie-Ben » 31. Dezember 2017, 18:06

Cromwell hat geschrieben:Ach, Killmister... <3

Ben: Unbedingt das zweite Unsilence-Album ausprobieren - vollkommen unterrepräsentiertes Werk mit ganz eigener Stimmung, Doom zum Wandern in menschenleeren Klippenlandschaften.


Danke, dann muss ich es wohl wirklich mal antesten! Auch nachdem was Killmister schrub könnte das definitiv was für mich sein...

@Killmister:
Die Wongraven ist ein Projekt von Satyr(icon), daher der Name. Emperors Ihsahn hat auch dabei etwas mitgemischt, zu hören ist aber kein Black Metal sondern düsterer, mittelalterlich-nordisch klingender Ambient. Erinnert hier und da an Mortiis oder auch die Kveldsanger von Ulver - stammt auch aus derselben Zeit (Mitte der Neunziger). Ist wohl vom Sand der Zeit ziemlich begraben worden.
Nichts zum Headbangen, funktioniert aber hervorragend zu Pen´n´Paper.
Musikalisch nicht unbedingt essentiell, fĂĽr mich eher von nostalgischer Bedeutung.

Der Song hier geht eigentlich nahtlos in den nächsten über und hört daher am Ende leider abrupt auf, dafür wird man aber vorher nicht noch mit Handywerbung beschossen.
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Killmister » 31. Dezember 2017, 18:29

Cromwell hat geschrieben:Ben: Unbedingt das zweite Unsilence-Album ausprobieren - vollkommen unterrepräsentiertes Werk mit ganz eigener Stimmung, Doom zum Wandern in menschenleeren Klippenlandschaften.


Auch wenn es bei mir Primordial waren, stelle ich mir das einfach wunderschön vor ... obwohl Doom und schön :ehm: .

Danke Ben!

Heute habe ich ein wenig Caskets Open, The Obsessed und Sacrilege(Ital.) laufen lassen und noch ein paar Sachen von gestern wiederholt, während auf 3sat Konzerte von Westernhagen :-X/2 und Maffay :-X/2 gezeigt werden. Schleichts euch gemütlich durch die laute Nacht.
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Acurus-Heiko » 2. Januar 2018, 19:37

In Aevum Agere werden noch in diesem Monat mit den Aufnahmen fĂĽr ein neues Album beginnen.

:yeah: :yeah: :yeah:

Bis dahin können Interessierte das geniale Demo "From The Depth Of Soul" als remasterten "10th Anniversary" Release direkt bei der Band ordern, auch als CD. Die CD kostet inklusive Porto 17 Euro. Bitte mit der Band dafür über Facebook Kontakt aufnehmen. Die Bezahlung erfolgt dann per Paypal.

Und hier kann man schon mal hören:

https://inaevumagere.bandcamp.com/album ... nniversary

oder hier die alte Version auf Youtube:

Metal is "orchestrated technological Nihilism" (Lester Bangs) and "heroical Realism" (me)

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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Acurus-Heiko » 2. Januar 2018, 22:16

Nachtrag fĂĽr Besteller. Vom 2016er Demo gibt es auch noch Exemplare. Sollte man gleich mitbestellen:

Metal is "orchestrated technological Nihilism" (Lester Bangs) and "heroical Realism" (me)

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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Siebi » 2. Januar 2018, 22:22

Eines meiner Schlurfhöhepunkte 2017.

CRACKHOUSE aus Frongreisch mit "Be No One. Be Nothing." Drei Songs, 42 Minuten, yiiieeehaahhh.

---> https://crackhouseofficialband.bandcamp ... -nothing-2 <---
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Mousika » 3. Januar 2018, 19:06

Siebi hat geschrieben:Eines meiner Schlurfhöhepunkte 2017.

CRACKHOUSE aus Frongreisch mit "Be No One. Be Nothing." Drei Songs, 42 Minuten, yiiieeehaahhh.

---> https://crackhouseofficialband.bandcamp ... -nothing-2 <---


Mittlerweile habe ich mein Herz geöffnet, um mir die Songs weiter anhören zu können. Mir gefällt die schwere Atmosphäre, der Sound und raue Gesang.
Die Trommel ĂĽbernimmt, nicht nur in Harva, die heimliche Hauptrolle und schafft damit eine mystische Aura, die mich besonders anspricht.

Merci!
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Re: Im Sommer weniger Doom

Beitragvon Pavlos » 3. Januar 2018, 21:52



Meinungen zu The Ossuary?

Ich als Nicht-Doomer* finde das schon extremst geil.


*Ist das ĂĽberhaupt noch Doom?
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