Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehen?

Schreibt euch die Finger wund ĂĽber das groĂźe Thema "Metal" - ĂĽber neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Franko » 8. Februar 2018, 14:50

Wir haben in der Nähe (ca. 50-75km) 1x Saturn und 2x Media Markt, wobei einer der Media Märkte ein wirklich großes und auch gutes Angebot an CDs hat. Und wenn ich zum Shoppen fahre, ist ein Blick durch deren CD-Regal bisher immer Pflicht gewesen. Wäre schade, wenn dieses "Ritual" wegfallen würde.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Kubi » 8. Februar 2018, 16:44

In Berlin bin ich zwar theoretisch verwöhnt (Saturn, Media Markt, Müller, zwei CD-Läden), aber gezielt zum Einkaufen von Musik fahre ich da nicht mehr hin. Ich bestelle Musik eigentlich mittlerweile online (bei Bands/Labels direkt, aber auch Amazon (inkl. Marketplace), EMP oder eBay) oder kaufe auf Konzerten/Festivals. Die einzigen Vorteile, die der Laden bietet, sind das direkte Mitnehmen der Ware und die Beratung. Beides ist für mich nicht mehr relevant, denn meist kaufe ich Musik, die ich bereits kenne (da als MP3 oder Promo schon zu Hause). Und falls ich sie noch nicht kenne, bin ich mittlerweile auch nicht mehr hibbelig genug, dass ich etwas unbedingt am VÖ-Tag um 10.00 Uhr morgens (also bevor die Post kommt...) haben muss.

Da die Onliner meist auch noch Auswahl- & Preisvorteile haben, gibt es eben fĂĽr mich keinen Grund mehr Musik wie frĂĽher einkaufen zu gehen. Und das geht halt vielen so, denn gerade das Antesten via Stream etc. kann ja nun wirklich jeder heutzutage.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Siebi » 8. Februar 2018, 16:49

Streaming und "virtuelle" Speicher werden die Zukunft sein. Physikalische Tonträger werden zur absoluten Nerd-Randschiene verkommen, denn erstens sind die Preise im Vinylbereich derzeit oft mehr als übertrieben und zwotens muss man CD-Player schon suchen, Tendenz weiter abnehmend, d.h. Griff zum DVD-Player oder was auch immer als Medium/Abspielgerät noch kommen mag. Vermutlich wenig bis nichts mehr.

Wer als Schüler, Student, geldknapper Arbeitnehmer wie Arbeitsuchender gibt Kohle für den Luxusartikel "Tonträger" aus, wenn es Musik 24/7 für wenig bis nichts ortsungebunden zu hören gibt? Der physikalisch sammelnde Fan wird bleiben, aber irgendwann platzt die Vinylblase, CDs sind nur begrenzt haltbar, es sieht endlich aus. Die Frage ist, ob es Presswerke weiter geben wird, die qualitativ gutes Vinyl anbieten können. Schon jetzt sind es oft die rührigen Kleinstlabels, die mit wertigerem Produkt auffallen als so mancher Majorriese. Wenn ich nur an die BMG-Noise/GUN-Auflagen denke, auch ist die Pressqualität mehr als dürftig oder die Einlaufrille rauscht wie weiland der örtliche Gebirgsbach.

Robb Reiner meinte in einem DF-Interview für mich nachvollziehbar, dass Plattenfirmen irgendwann ausgedient haben, denn wen beliefern, wen kein Laden mehr existiert. Zwischenversandhändler kann eine Band selbst beliefern, der klassische Börsen-Händler ordert bei der Band. Und Promotion? Wo denn? In den wenigen Magazinen, wo einmal eine kleine Anzeige geschaltet wird? Wenig Ertrag bei einigem monetären Aufwand, der erstmal wieder eingespielt werden muss.

Wenn ich mir vorstelle, was es früher alles gab, selbst bei "kleinen" Bands wie Iced Earth noch 1998. Aufsteller, Poster, Flyer, Buttons, weitere Gimmicks. Da wurde im Wochentakt der Verkaufsraum der örtlichen Dealer von oben bis unten bepflastert wie bei einer Weihnachtsaktion des neuesten Disney-Films. Egal ob Govi, ELPI, müller, WOM, Saturn oder Karstadt. Da wurde so kräftig beworben, das fiel Dir unbewusst ins Auge.

Maiden zur "Powerslave" im September 1984 meine ich mich zu erinnern, wie der WOM in der Münchner Fußgängerzone, Kaufraum war im Untergeschoss, in zwei riesengroßen Schaufenstern der Einkaufsstraße oben das Album mit Postern, Eddiefigur etc. für ca. einen Monat bewarb. Da wusste auch meine Oma, wer diese "Ieron Meiden" san, haha. In der Metalabteilung gab es Aktionen dazu, mit über den Regalen befindlichen 2-3 Plattenspielern wurde das Album neben anderen aktuellen Alben via Kopfhörer beschallt. Noch bevor ich die Scheibe kaufte, hatte ich die Seite A schon auswendig drin, haha.

Zurück zur Zukunftsfrage. Was sich halten wird, ist der After Sales-Tonträgermarkt, also 2nd Hand, Tauschbörsen und Flohmärkte, vermutlich ergänzt um Plattenspieler- und CD-Gerätebastler. Da trifft sich die Haptikfanbase, diskutiert, analysiert, schwelgt in Erinnerungen, holt sich Informationen aus erster Hand. Die Klientel, die nach verschiedensten Pressungen und Raritäten oder dem TA ihrer Wahl sucht.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Cromwell » 8. Februar 2018, 20:24

Ich bin gespannt, wie tief die CD am Ende in der allgemeinen Gunst fallen wird. Noch vor sechs, sieben Jahren gab es ja in diesen heiligen Hallen hier manchmal pikierte Äußerungen von passionierten CD-Käufern, die sich über den Kauf so obsoleter Tonträger wie LPs wunderten. Inzwischen sind wir auf dem besten Wege zur Wiedervereinigung am Rande der Musikgesellschaft, werden bald wieder gemeinsam zeitlos unmodern sein, CD-Nerds und LP-Käuze. :-D
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Schnuller » 8. Februar 2018, 20:36

Ich hatte auf der letzten Seite mit CD/Plattenläden "richtige" Läden gemeint, und nicht die Ketten, die natürlich auch Tonträger im Angebot haben.

Ich denke die "Plattenfirma" wird sich länger halten als der "Vertrieb". Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die großen Ketten sind leicht mit den übrige gebliebenen physischen Tonträgern versorgt. Digital kann die Sachen jeder anbieten und die Fachhändler ordern direkt beim Label und nicht beim Vertrieb. Ob die Plattenfirma der Zukunft noch so aussieht, wie man sich das heutzutage vorstellt, bzw. wie die Finanzierung der Sachen läuft?
Theoretisch müssten die Tonträger dann sogar billiger werden, da ja kein Vertrieb daran mitverdienen muss...theoretisch.
Das wir aber nicht so kommen.

Der nächste Haken kommt dann auch wieder durch das fehlende Geld seitens der Labels. Die Studiokosten müssen bezahlt werden oder es wird noch mehr in Eigenregie produziert.
Letzteres kann unter Umständen von Vorteil sein. Wenn nicht jeder gleich zum Drumcomputer greift, sondern versucht "richtig" aufzunehmen, geht er Trend u.U. noch ein Stück weiter weg im Standardsound. Da sind ja durchaus Tendenzen wahrzunehmen. Kann aber auch nach hinten losgehen.

Ich bin vor allem gespannt, wie schnell sich die Entwicklung, egal in welche Richtung sie geht, fortsetzt.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Franko » 9. Februar 2018, 13:03

Es werden auch Labels verschwinden, bzw. ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit verlieren. Siehe Massacre Records, die inzwischen Soulfood gehören (siehe Impressum Geschäftsführer) und wem gehört Soulfood? Believe... ein eigentlich, reiner Digitalvertrieb.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Hippie-Ben » 17. Februar 2018, 11:12

Killmister hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:
Killmister hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:
Killmister hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Da brauche ich keine Implantate fĂĽr, das geht bei mir schon seit fast dreiĂźig Jahren so.

:yeah:

Klar, als Spezialist fĂĽr Implantate ...
Bist du in deinem Job eigentlich schon mal mit der Materie konfrontiert worden :ehm: ?


*räusper*

*zurĂĽck ruder*


Kein Problem, aber so viel sei gesagt:

Alles ist genauso, wie du es dir vorstellst.

:harrr:

Das freut mich fĂĽr dich.


Du bist Schönheitschirurg? BodyMod-Spezialist? baust am neuen T-1000? :ehm:
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Raf Blutaxt » 19. Februar 2018, 17:15

Schnuller hat geschrieben:Ich hatte auf der letzten Seite mit CD/Plattenläden "richtige" Läden gemeint, und nicht die Ketten, die natürlich auch Tonträger im Angebot haben.

Ich denke die "Plattenfirma" wird sich länger halten als der "Vertrieb". Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die großen Ketten sind leicht mit den übrige gebliebenen physischen Tonträgern versorgt. Digital kann die Sachen jeder anbieten und die Fachhändler ordern direkt beim Label und nicht beim Vertrieb. Ob die Plattenfirma der Zukunft noch so aussieht, wie man sich das heutzutage vorstellt, bzw. wie die Finanzierung der Sachen läuft?
Theoretisch müssten die Tonträger dann sogar billiger werden, da ja kein Vertrieb daran mitverdienen muss...theoretisch.
Das wir aber nicht so kommen.

Der nächste Haken kommt dann auch wieder durch das fehlende Geld seitens der Labels. Die Studiokosten müssen bezahlt werden oder es wird noch mehr in Eigenregie produziert.
Letzteres kann unter Umständen von Vorteil sein. Wenn nicht jeder gleich zum Drumcomputer greift, sondern versucht "richtig" aufzunehmen, geht er Trend u.U. noch ein Stück weiter weg im Standardsound. Da sind ja durchaus Tendenzen wahrzunehmen. Kann aber auch nach hinten losgehen.

Ich bin vor allem gespannt, wie schnell sich die Entwicklung, egal in welche Richtung sie geht, fortsetzt.

Aber welche Label zahlen denn heute noch welchen Bands die Studiokosten?
Wenn ich sehe, dass A Sound Of Thunder bei Kickstarter fĂĽr ihr aktuelles Album deutlich ĂĽber 60.000$ einsammeln, das kriegen doch heute die allerwenigsten Bands von ihrem Label gezahlt. Klar, die zahlen davon Produktion, Versand und so weiter, aber fĂĽr kleine und mittelgroĂźe Bands ist der Zugang zu den groĂźen Elektronikketten ja auch kaum noch relevant, dor setzen die sowieso kaum was ab. Also lieber selbst den Vertrieb machen und komplett die Kontrolle ĂĽber die Musik behalten.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Franko » 20. August 2018, 12:38



Er hat Recht aber letztendlich hat er sein eigenes Grab mitgeschauffelt, indem er immer wieder die gleichen Bands hat spielen lassen ... Saxon, Doro, U.D.O., Grave Digger, Jag Panzer oder Omen jedes Jahr usw.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon rapanzel » 20. August 2018, 13:42

Franko hat geschrieben:

Er hat Recht aber letztendlich hat er sein eigenes Grab mitgeschauffelt, indem er immer wieder die gleichen Bands hat spielen lassen ... Saxon, Doro, U.D.O., Grave Digger, Jag Panzer oder Omen jedes Jahr usw.

Ich sag lieber nix dazu, sonst bin ich noch Schuld, wenns kein BYH mehr gibt!
An obscene invention of twisted minds:

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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Loomis » 20. August 2018, 14:04

Franko hat geschrieben:

Er hat Recht aber letztendlich hat er sein eigenes Grab mitgeschauffelt, indem er immer wieder die gleichen Bands hat spielen lassen ... Saxon, Doro, U.D.O., Grave Digger, Jag Panzer oder Omen jedes Jahr usw.

Na ja, das ist so auch nicht ganz fair, am BYH gab es auch immer wieder ĂĽberraschende oder rare Bands, wie z.B. Manilla Road (im Jahr 2000 eigentlich undenkbar), Watchtower, Shok Paris, Secrecy, Toxik...

Das Problem sind, wie Horst sagt, die Headliner. Das sind mit Doro, Saxon und Accept oft die selben. Andererseits sind Powerwolf zum Beispiel im Moment doch mega angesagt und von daher macht das BYH da doch auch was richtig. Dass die Band hier im Board viele nicht kratzt spielt ja keine Rolle. Außerhalb unseres Sacred Metal-Kosmos haben die viele Anhänger.
Welche Bands wĂĽrdet ihr euch denn (realistisch!) als Heandliner wĂĽnschen?

Was mich am BYH inzwischen eher abschreckt ist, dass es inzwischen so lange dauert, noch einen Tag davor, dann noch Warm-Up, dann noch sich ĂĽberschneidende Konzerte mit der Halle, Campingplatz nur noch mit Shuttlebus erreichbar usw. Das hat eben nicht mehr so viel mit der GemĂĽtlichkeit von frĂĽher zu tun.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Siebi » 20. August 2018, 14:16

Loomis hat geschrieben:Welche Bands wĂĽrdet ihr euch denn (realistisch!) als Heandliner wĂĽnschen?

Headliner sind mir egal, die Mischung macht es. Journey mit Pineda-Goldkehlchen war damals ein Traum, die Scorpions ebenso, auch Running Wild, Slayer, Deep Purple, Heaven & Hell.

Loomis hat geschrieben:Was mich am BYH inzwischen eher abschreckt ist, dass es inzwischen so lange dauert, noch einen Tag davor, dann noch Warm-Up, dann noch sich ĂĽberschneidende Konzerte mit der Halle, Campingplatz nur noch mit Shuttlebus erreichbar usw. Das hat eben nicht mehr so viel mit der GemĂĽtlichkeit von frĂĽher zu tun.

An mein <3 .

Wegen meiner Knie und generellen Kondition sind mir Eintages-Festivals mit maximal fĂĽnf bis sechs Bands am liebsten, das HoH mittlerweile die einzige 2-Tage-Ausnahme. Am KIT schaff ich keine 2 Tage mehr aufmerksam Bands zu verfolgen.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Loomis » 20. August 2018, 14:28

Siebi hat geschrieben:
Loomis hat geschrieben:Welche Bands wĂĽrdet ihr euch denn (realistisch!) als Heandliner wĂĽnschen?

Headliner sind mir egal, die Mischung macht es. Journey mit Pineda-Goldkehlchen war damals ein Traum, die Scorpions ebenso, auch Running Wild, Slayer, Deep Purple, Heaven & Hell.

Auf unsereins mag das zutreffen, wir sind mit dem Schaffen von Toxik im Vormittagsprogramm vielleicht deutlich mehr vertraut als mit Powerwolf als Headliner. Aber fĂĽr den 08/15-Metaller gilt das oft nicht, die lockt man mit Headlinern.

Running Wild würde als Headliner eigentlich super zum BYH passen, aber der Rolf ist durch die Wacken-€€€ wohl zu verwöhnt.
Heaven & Hell sind Geschichte, aber ich hoffe ja insgeheim auf ne Tony & Tony-Reunion (Iommi und Martin). Das könnte nochmal was Schönes werden. Und Bruce Dickinson-Solo wäre ein toller Headliner, aber der ist wohl auf Jahre hin mit Maiden beschäftigt...

Wenn ich meine Sammlung durchsehe und filtere nach "Band aktiv", "Headlinerstatus", "bezahlbar" und "war nicht schon 3 mal oder in den letzten 5 Jahren am BYH", dann bleibt wohl nur Blind Guardian ĂĽbrig.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Franko » 20. August 2018, 14:30

Allein ACCEPT haben seit 2011 4 mal dort gespielt... dazu U.D.O. bzw Dirkschneider. Wenn sie nicht dort spielen, spielen die Bands bei einem Nachbar-Festival oder allerspätestens auf irgendwelchen Christmas-Festivals.

Das Problem ist aber nicht erst seit 2 oder 3 Jahren bekannt, dass keine groĂźen Bands mehr nachkommen und da haben sehr wohl auch die Festivalveranstalter ihre Mitschuld daran. Aber die Kuh wurde gemolken und nun geht das Gejammer los.

Und sicher sind da auch immer wieder ein paar nette kleinere Bands dazwischen, das will ich gar nicht abstreiten.
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Re: Heute & morgen...wie wird die Zukunft des Metals aussehe

Beitragvon Siebi » 20. August 2018, 14:37

Powerwolf, Sabaton, Doro, Edguy, Avantasia, Saxon, Accept, Blind Guardian, Hammerfall, Primal Fear, Cradle Of Filth, das sind schon die Kategorie Headliner des BYH, das klassische Mailorderkatalog-Gedöns, das verkauft. Die Pumpkins United wären auch einer oder eben Night Demon, die am HoH als Headliner für 2019 gebucht wurden. Sehr geil, aber da wird mMn ein anderes Klientel angesprochen.

Gehen aber wiklich so viele auf ein Festival wie das BYH wegen des Headliners? Bei Tageskarten kann ich es noch verstehen, aber drei Tage, weil mich bspw. nur Powerwolf interessieren? Der Powerwolf-Fan besucht eher die Tour, das Festival ist ein Goodie, weil man die Atmosphäre genießen will, sei es allein oder mit Freunden.
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