Best of 2018

Schreibt euch die Finger wund ĂŒber das große Thema "Metal" - ĂŒber neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: Best of 2018

Beitragvon thorondor » 21. Dezember 2018, 23:28

Fire Down Under hat geschrieben:Und hier wieder fĂŒr Euch das große Ratespiel: welche Bands gibt es wirklich, und welche hab ich mir bloß ausgedacht?

1. A Forest of Stars - Grave Mounds and Grave Mistakes
2. Reverorum ib Malacht - Im Ra Distare Summum Soveris Seris Vas Innoble
3. Thy Catafalque - Geometria
4. Ophe - Litteras Ad Tristia Maestrum Solitude
5. Lebanon Hanover - Let Them Be Alien
6. Kwade Droes - De Duivel en zijn gore oude kankermoer
7. The Residents - I Am A Resident!
8. Koenjihyakkei - Dhorimviskha
9. Wolvennest - V.O.I.D.
10. Chapel of Disease - ...And As We Have Seen the Storm, We Have Embraced the Eye
11. æ˜Žæ—„ăźć™æ™Ż - わたしべ私だったもぼ
12. Weathered Statues - Borderlands
13. Revenge (CAN) - Deceiver.Diseased.Miasmic EP
14. Ungfell - Mythen, MĂ€ren, Pestilenz
15. Marsellus Moon - The Marsellus Moon Space Archestra EP
16. Master's Hammer - Fascinator
17. Mare - Ebony Tower
18. Archgoat - The Luciferian Crown
19. Imperious - Godless Divinity
20. Oiseaux-tempĂȘte - ۷۱ۚ TARAB
21. Kobaryo - Mixpeed Action
22. Sulphur Aeon - The Scythe of Cosmic Chaos
23. Wytch Hazel - II: Sojourn
24. Summoning - With Doom We Come


3/24 - eh nicht so schlecht ;-) wird aber noch besser, denn die SulphurAeon kommt sicher, ebenso Imperious.
Mal sehen, vielleicht auch A Forest of Stars oder Archgoat, aber die könnten Opfer des immerwÀhrenden (unbefolgten) Vorsatzes werden, nicht mehr zu kaufen als die Ohren zeitlich konsumieren können ...
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Re: Best of 2018

Beitragvon Fire Down Under » 21. Dezember 2018, 23:49

Cromwell hat geschrieben:Pah, ist ja fast alles Metal, du engstirniger Spießer.

Hmm, 7 Sachen sind definitiv kein Metal, zwei weitere laut Puristen wohl auch nicht, und der Großteils des Rests ist ja eh so komisches Black Metal-Zeugs, das hier eh keiner auch nur mit der Kneifzange anfaesst hab ich mir eh nur ausgedacht. Passt also.

Aber check mal Wolvennest, Ungfell und Reverorum ib Malacht an, falls nicht bereits geschehen. Kwade Droes kennst Du glaub ich eh schon, wenn ich Deine Posts richtig in Erinnerung hab.
:ahasoso:

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Re: Best of 2018

Beitragvon Flossensauger » 21. Dezember 2018, 23:58

Warum hast du denn daraus keinen Wichtelsampler gemacht? WĂ€re doch total geil geworden?
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Re: Best of 2018

Beitragvon Fire Down Under » 22. Dezember 2018, 00:03

Flossensauger hat geschrieben:Warum hast du denn daraus keinen Wichtelsampler gemacht? WĂ€re doch total geil geworden?

Hab ich teilweise sogar wirklich bzw. ist noch in Überarbeitung, und zwar fĂŒr ein inoffizielles Wichteln im DF-Forum. Aber psst!
:ahasoso:

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Re: Best of 2018

Beitragvon Pavlos » 22. Dezember 2018, 01:01

Fire Down Under hat geschrieben:
Flossensauger hat geschrieben:Warum hast du denn daraus keinen Wichtelsampler gemacht? WĂ€re doch total geil geworden?

Hab ich teilweise sogar wirklich bzw. ist noch in Überarbeitung, und zwar fĂŒr ein inoffizielles Wichteln im DF-Forum. Aber psst!


VerrÀter!!!
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Re: Best of 2018

Beitragvon Killmister » 22. Dezember 2018, 20:49

Pavlos hat geschrieben:
Fire Down Under hat geschrieben:
Flossensauger hat geschrieben:Warum hast du denn daraus keinen Wichtelsampler gemacht? WĂ€re doch total geil geworden?

Hab ich teilweise sogar wirklich bzw. ist noch in Überarbeitung, und zwar fĂŒr ein inoffizielles Wichteln im DF-Forum. Aber psst!


VerrÀter!!!

Find ich auch kagge, dafĂŒr lass ich ihn im MĂ€rz in HH allein des Nachts am Tresen sitzen :angry2: .
Wenn man etwas nicht mag, ist einem weniger davon lieber.
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Re: Best of 2018

Beitragvon F. Kommandöh » 23. Dezember 2018, 23:38

Namd allerseits. Bevor das Jesuskindlein in die Krippe kackt melde auch ich mich mal wieder aus den Untiefen und serviere meine top 10. Wieder wenig wirklich Metal im engsten Sinne dabei. Mich hat in Sachen Neuerscheinungen der Hard Rock fest im Griff. Außerdem verfestigt sich eine Entwicklung immer mehr: Mich erreichen zum Großteil die Neuveröffentlichungen, bei denen zu den Musikern und ihrer Entwicklung eine persönliche Beziehung besteht, weil ich entweder unmittelbar mit ihnen befreundet bin oder um zwei drei Ecken Kontakt besteht. DarĂŒber Hinausgehendes höre ich mir nur noch sporadisch an und lasse mich selten begeistern. Vll. gehen da viele Perlen an mir vorbei. Outlaw z.B. Der "Tyrants of Ice" Song ist geil. Außerdem befeuert mich Vieles, was so gelobt wird, nicht so sehr wie ich es gern wollte. Sorry, Solstice zum Beispiel. Nicht ĂŒbel, aber wer "New Dark Age" veröffentlicht hat, macht sich selber fast uneinholbare Konkurrenz...

So, nun aber:

THE GOLDEN GRASS - Absolutely
Immernoch die eine Seite meiner persönlichen Hard Rock Goldmedaille (die andere ist - natĂŒrlich - Hot Lunch). Drittes Killeralbum in Folge voller geiler Melodien, swingender Riffs, sonniger Grooves und flowerpoweriger Sounds. Perfekte Band.

PUSHY - Hard wish
Die Kronprinzen des schwitzigen Blues Rocks. Adam Burke malt nicht nur schön, er spielt auch so richtig sexy Gitarre und gnödelt mit unanstÀndigem Stimmorgan. Viel ZZ Top, B.T.O. vielleicht, Cream und Hendrix und hier und da gar eine Spur Prog/ Psych in den Strukturen, das ganze aber immer furztrocken, schnapsgetrÀnkt und dreckig. Dem Charme dieser Band kann man sich nicht enziehen.

DEATHLY SCYTHE - Celestial darkness
Jaaaa! Heil Satan! ÜbergewalttĂ€tig. Keine extreme Metalveröffentlichung hab ich so sehnlich erwartet wie diese EP, haben mir noch die Chilenen und Berliner live oft die Kartoffel vom Hals gehauen. Das ruppig ĂŒbertrieben Aggressive des alten SĂŒdamerika Death/ Black Metal kombiniert und mit der schwarzmagischen Königlichkeit alter Griechenbands. Und naja, etwas Morbid Angel. Null moderne Sounds, null Gepose. Nur ein Sturm aus Gewalt und Wut.

CHEROKEE - Wakan Tanka Nici Un
Das deutsche Hard Rock/ Heavy Metal Highlight des Jahres und ein wunderbarer Newcomer. Trotz SĂ€ngerinnenwechsel die Kurve gekriegt und vier super eingĂ€ngige, schön fließende und beseelt eingepspielte Songs draufgenagelt. Stilistisch viel bei Thin Lizzy und frĂŒhen Judas Priest geklaut aber gut geklaut ist mir viel lieber als ideenlose Avantgarde (die meistens nicht mal das ist). Ehrlich gesagt gefĂ€llt mir gerade das an vielen jungen Heavy Rock Bands. Sie servieren mir taufrisch und inspiriert den Stil, zu dessen goldener Zeit ich noch nicht mal geboren war. Cherokee sind da ganz vorn dabei, obendrein sehr angenehme Zeitgenossen.

NECROS CHRISTOS - Domedon Doxomedon
Ich tue mich damit zwar schwerer als mit den anderen beiden Alben, aber diese Band hat mich so geprĂ€gt und befeuert seit dem DebĂŒt, hier gibt es kein Vorbeikommen. Ein ĂŒberlanger Brocken und konzeptionell ĂŒber meinem Aufnahme- und VerstĂ€ndnisvermögen. Was den Monignore Mors Dalos Ra da theologisch beschĂ€ftigt erahne ich nur, aber die Gewalt des Albums erschlĂ€gt mich. Sound und Songs sind hĂ€rter als je zuvor. Diesen massiven 80er Death/ Thrash Einschlag hatte die Band vorher nicht. Ich vermisse diese reduzierte Magie des ersten Albums aber hier habe ich noch lange dran zu knuspern.

BLOOD RITES - Demo 1
Eine Zweitspielwiese des Deathly Scythe Fronters. Mehr Black Metal als Death, aber auch mit GriecheneinflĂŒssen, nur dass alter Griechen Black Metal seltsen so brutal und schnell war. Packt direkt zu, hat böse Melodien und verperrt sicher allen aktuellen Entwicklungen. Bin gespannt, was sich da noch tut.

GALACTIC SUPERLORDS - s/t
Mein letzter Neuzugang. Die Band hab ich kĂŒrzlich hier in EF zusammen mit Heat veranstaltet und die Superlords waren eigentlich "nur Ersatz" fĂŒr Travelin Jack. Kannte sie davor nur auszugsweise. Und tadaaa! Nicht nur eine perfekt eingespielte, die BĂŒhne showtechnisch beherrschende Liveband mit wirklich mitreißender Performance (erst gestern nochmal in Artern gesehen. Ausgerechnet in scheiß Artern :lol: ), sondern auch mit total geilem DebĂŒt Album am Start. Das Songwriting ist vielseitiger und ĂŒberraschender, als man es von den meisten anderen neuen Hard Rock Bands kennt. Auch wieder viel Thin Lizzy, aber sowohl in die eine Richtung mehr Metal drin als auch Psych Blues beim musikhistorischen RĂŒckwĂ€rtsgang. Top SĂ€ngerin auch (jene Dame, die auch bei Cherokee war) und mal wieder auch super Leute. Unbedingt mal antesten!

OLDER SUN - s/t
Nicht ganz so geil wie ich nach den Ă€lteren Songs erwartet hĂ€tte, trotzdem sehr schön, v.a. wegen des ultra souligen Gesangs. Ab und zu mehr Tempo hĂ€tte ich mir gewĂŒnscht, allerdings beherrscht diese kalifornische Band diesen Mix aus schweren Rock Grooves und erdigem Blues/ Soul wirklich 1A. "Pocket full of ones" geht ziemlich in die Knochen. Eine Band, die man nicht alle Tage findet (weil kleine Lokalcombo) und die ich ohne meine Kontakte in die Ecke wahrscheinlich nie kennen wĂŒrde, schon gar nicht hĂ€tte ich die LP bekommen (danke an Christian von Who can you trust?). Inzwischen hat der Gesangsposten aber gewechselt. Eine Dame singt jetzt und ich kann mir nicht so vorstellen, wie das werden soll.

HALLUCINATION GENERATION - EP 2018
Leipzig again! Einer der definitiven Kreativtempel unseres Landes. Seit dem Demo eine von mir geliebte Band, live immer weiter gesteigert, im Songwriting entwickelt. Schön einfach, sowas mitzuerleben. Die vier neuen Songs sind etwas lÀnger als gewohnt, etwas psychedelischer, aber immer noch mit deutlich bruzelnden Gitarren (heuer zwei an der Zahl). Der Sound ist nicht so ganz optimal, jedenfalls hÀtte der Mix das VerhÀltnis aus dem beeindruckenden Gesang (ein Orkanorgan hÀtte Lindenberg gesagt) und Gitarren besser darstellen können, aber dem Underground verzeiht man vieles. Und damit deutscher Frauenpower Hard Rock Nr. 3 in meiner Liste. Ich mag es.

KILLER BOOGIE - Acid Cream
Wirkich nicht ganz so packend und zwingend wie das unbekĂŒmmerte, plĂ€rrige DebĂŒt, dafĂŒr vielseitiger und "Acid Cream" war mein erstes Highlight 2018, von mir sehnlichts erwartet und ich mag die schamlose Freude, mit der sich Gabriele und Co. durch ihre Lieblingsstilelemente der 60er und frĂŒhen 70er rĂ€ubern. Da wird bei Cream, Hendrix, Blue Cheer, MC 5, Spooky Tooth, Hawkwind, frĂŒhesten U.F.O., Black Sabbath gewildert und Spritzer von Fu Manchu und Monster Magnet zum Abschmecken untergehoben. Die Stonerherkunft kann man nicht ganz verleugnen und es sei ihnen verziehen bei all der diebischen Freude. "Atomic Race", "Am I Daemon" und "Black Widow" sind einfach schön kiffige, verschĂ€rfte kleine Schrammel-Hits.

ErwĂ€hnt werden muss außerdem die "Haul of Meat" 7" der genialen HOT LUNCH (neues Album bitte!!!), Die "Kerker und Drachen" EP meiner Helden IRON KOBRA (neues Album bitte!!!), die neueste Ausgabe der SWEET TIMES 7" Split Reihe sowie die Vinylausgabe der fĂŒr mich traumhaft guten TENSION EP. Auch hier freue ich mich auf neuen Stoff.
Noch nicht gekauft und nur ein paar mal ĂŒberhaupt gehört: "Rumors of man" von GOAT EXPLOSION. Die wĂŒrde bestimmt irgendwen aus der Liste oben verdrĂ€ngen.
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Re: Best of 2018

Beitragvon Siebi » 3. Januar 2019, 12:43

Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.
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Re: Best of 2018

Beitragvon Evilmastant » 3. Januar 2019, 15:29

Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.


Also das Album erleben wir Beide sehr, sehr Àhnlich! <3
If The Gods OF Hell Sentenced You To Die, Remember Well My Friend A Warlord Never Cries (Mark W. Shelton 1983)

Meine CDs: http://cloud.collectorz.com/200912/music
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Re: Best of 2018

Beitragvon Nightrider » 3. Januar 2019, 18:56

Evilmastant hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.


Also das Album erleben wir Beide sehr, sehr Àhnlich! <3


Ich fasse das mal so zusammen: das Album ist bockstark und lÀuft auch mir bestens rein! Absolute Kaufempfehlung! :yeah:
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Re: Best of 2018

Beitragvon Hades » 3. Januar 2019, 22:04

Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.


Wohl ebenso ĂŒberraschenderweise gefĂ€llt mir das Album auch sehr gut. Die gemĂ€ĂŸigte Grundstimmung passt hier einfach gut. Mich erinnert das desöfteren an die von mir ebenfalls geschĂ€tzte Scheibe von IN THE NAME.
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Re: Best of 2018

Beitragvon Franko » 6. Januar 2019, 19:00

Meine TOP-5 in 2018, die 2018 erschienen sind (OHNE Rock It Up Releases):

01. WARREL DANE - "Shadow Work" <3 <3 <3
02. U.D.O. - "Steelfactory"
03. JUDAS PRIEST - "Firepower"
04. TOURNIQUIT - "Gazing At Medusa", kann ich hier bisher nur auf das das Streaming beurteilen
05. RIOT V - "Armor Of Light"

Mit Rock It Up Records wĂŒrde es wohl so aussehen aber das Ă€ndert sich eh fast tĂ€glich O.o
01. WARREL DANE - "Shadow Work" <3 <3 <3
02. OSUKARU - "The Mirrors"
03. U.D.O. - "Steelfactory"
04. JUDAS PRIEST - "Firepower"
05. FLASHBACK OF ANGER - "Shades
06. TOURNIQUIT - "Gazing At Medusa", kann ich hier bisher nur auf das das Streaming beurteilen
07. PLASTIC TEARS - "Angels With Attitude"
08. RIOT V - "Armor Of Light"
09. LIVERBOX - "Rock N'Roll Salvation"
10. AXEL RUDIL PELL - "Knights Call"

TOP-10 meiner nachgekaufte Alben:

01. VENOM INC. - "Avé"
02. SDI - "Sign Of The Wicked"
03. CHANNEL ZERO - "Feed 'Em With A Brick"
04. TORANGA - "God's Gift"
05. CHARRED WALLS OF THE DAMNED - "Creatures Watching Over The Dead"
06. METAL CHURCH - "XI"
07. PRONG - "Prove You Wrong"
08. AXEL RUDI PELL - "Circle Of The Oath"
09. SPIDER WOLF - "Drifting In The Sullen Sea"
10. FORCED ENTRY - "Uncertain Future"

EDIT plus TOP 5 meiner nachgekauften Hard Rock Alben:
01. HUEY LEWIS & THE NEWS - "Fore!"
02. LYNCH MOB - "The Brotherhood"
03. REO SPEEDWAGON - "Find Your Own Way Home"
04. JON BON JOVI - "Blaze Of Glory!
05. MARILLION - "Afraif Of Sunlight"

Verflixt... WITNESS - "Witness", GREAT WHITE "Rising", D.A.D. - "No Fuel Left For The Pilgrims", FREHLEY'S COMET - "Second Sighting" und diverse andere fehlen auch noch... .mhmpf:
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Re: Best of 2018

Beitragvon Siebi » 6. Januar 2019, 21:40

Hades hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.


Wohl ebenso ĂŒberraschenderweise gefĂ€llt mir das Album auch sehr gut. Die gemĂ€ĂŸigte Grundstimmung passt hier einfach gut. Mich erinnert das desöfteren an die von mir ebenfalls geschĂ€tzte Scheibe von IN THE NAME.

Danke fĂŒr den Hinweis, habe ich mir mit Warlords "The Holy Empire" und den letzten beiden Adramelchs fĂŒr kommende Woche rausgelegt. Und Mist, ich habe die Heir Apparent nun in CD-Form bestellt. Hahaha, die VorsĂ€tze, da sind sie drei Tage spĂ€ter dahin. Schön, wenn man sich so schön selbst anlĂŒgen kann. Na gut, ist nur die eine. Dennoch uffz. :smile2:
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Re: Best of 2018

Beitragvon Hades » 6. Januar 2019, 21:52

Siebi hat geschrieben:
Hades hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:
Spoiler: show
Siebi hat geschrieben:
Evilmastant hat geschrieben:...
Also die neue Heir Apparent ist ganz sicher nicht so stark wie das phĂ€nomenale Debut, oder der großartig komponierte Nachfolger. Ein Rohrkrepierer wie die "Poison Seed" ist die Scheibe aber niemals. Es ist halt mehr Prog-Rock als Metal...

"PhĂ€nomenales" DebĂŒt, ein Attribut, das ich nicht im Ansatz nachvollziehen kann. Wird als einer DER US Metal-Meilensteine gefeiert, liess mich bei VÖ und den ĂŒberschwenglichen RH-Kritiken ratlos zurĂŒck. US ja, Metal nein, was nicht schlimm ist, weil Metal oder nicht, ist mir egal. Es sind diese ekelhaften E-Toms und der komische Press-Gesang, dazu fehlt Power, die ich zum US Metal zĂ€hle.

"OSV" ist mir bei weitem lieber, geiler Gesang, tolle Kompositionen in einem glasklaren Sound. US Metal? Nie und nimmer in meiner Welt, dafĂŒr Musik, die gefĂ€llt. Ich bin somit gespannt auf das neue Album, den Vorabsong fand ich etwas bremsend, aber gut, HA und "schnell" oder "saftig resche" Power sind keine Begriffe, die ich mit Gorle und Co. in Verbindung brĂ€chte.

Dann bin tatsÀchlich mal auf deine Meinung zur neuen Heir Apparent gespannt.

Dann will ich mal etwas ausholen. Gekauft wird vorerst nichts mehr. Vom letzten Jahr stehen eine dreifache CDBaby-Lieferung und die Create A Kill aus dem Hause Schlumsi aus. Außer der SEPULCHER im LP-Format steht nichts auf dem Zettel, das aktuell sein muss.

Werde den Fokus weiterhin auf Klassiker des Ober- wie Untergrunds und bekömmliche Re-Releases legen. Bin gespannt, wie lange dieser Vorsatz gut geht. Wohl bis zur ersten AnkĂŒndigung toller neuer Grunzröchel-VÖs im SM Metal Shop, haha. Aber, Geld wird derzeit fĂŒr Haus und Familie benötigt, da muss das Luxushobby zwangsweise zurĂŒckstehen. Gibt schlimmeres, Sammlung ist groß genug, Bandcamp und Co. sind immer da, also alles gut.

Im ersten Quartal des jungen Jahres wird sich pro Woche mit maximal drei Scheiben des Vorjahres beschĂ€ftigt. Vor allem diejenigen, die nicht oder nur in SonglĂ€ngen gehört wurden, kommen ans und ins Ohr. Ob das Teil in der Sammlung weilt, ist sekundĂ€r. Es geht um VÖs, die physisch da sind oder Tipps und Bestenlisten anderer Boardmitglieder oder was generell so gehyped wurde und wird.

Den Beginn seit 01.01. macht Heir Apparents "The View From Below". Mit jedem Umlauf wĂ€chst mein Grinsen etwas mehr. FĂŒr mich die logische Folge nach "OSV". Der neue SĂ€nger ist granatenstark. Seine Stimme geht mir tief unter die Haut. Vor allem bei eher getragenen StĂŒcken wie "Here We Aren't". Wie "Synthetic Lies" ist der Song etwas schwerer verdaulich, ich komme nicht so rein, da sehr bremsig unterwegs musiziert wird. Schlecht geht dennoch anders. DafĂŒr bietet das kurze und kurzweilige schnellere "Savior" US Metal der feinen Art. Nach 2:28 ist das Ganze vorbei und wir kehren zurĂŒck zu getrageneren Nummern, die mir wieder besser munden als das Doppel aus Song #3 und #4. Vor allem die Akustikgitarre in "Further And Farther" im Zusammenspiel mit dem superben Gesang setzt ein Ausrufezeichen. Klingt instrumental a bisserl wie ein StĂŒck der letzten beiden Adramelch-Gottwerke oder Warlords "The Holy Empire", man höre "The Road To Palestine". Stark!

Das abschließende und bekannte "Insomnia" weiß ebenso zu gefallen und fertig ist ein weiterer Durchgang. Mit US Metal der powervollen Sorte hat das Ganze gar nie nichts zu tun, hatte diese Band fĂŒr mich sowieso nie. Bemerkungen zum DebĂŒt erspare ich mir, die "OSV" mag ich sehr und dessen Nachfolger kann sich im Laufe der Spins hörbar steigern.

Wir haben hier eine ruhige laid back-Scheibe, die fĂŒr stimmungsvolle Herbst- und Winterabende mit einem Glas Merlot unter dem Kopfhörer bewaffnet beim Studium der interessanten Texte gemalt zu sein scheint. Ich bin ĂŒberascht, von mir und der Platte.


Wohl ebenso ĂŒberraschenderweise gefĂ€llt mir das Album auch sehr gut. Die gemĂ€ĂŸigte Grundstimmung passt hier einfach gut. Mich erinnert das desöfteren an die von mir ebenfalls geschĂ€tzte Scheibe von IN THE NAME.

Danke fĂŒr den Hinweis, habe ich mir mit Warlords "The Holy Empire" und den letzten beiden Adramelchs fĂŒr kommende Woche rausgelegt. Und Mist, ich habe die Heir Apparent nun in CD-Form bestellt. Hahaha, die VorsĂ€tze, da sind sie drei Tage spĂ€ter dahin. Schön, wenn man sich so schön selbst anlĂŒgen kann. Na gut, ist nur die eine. Dennoch uffz. :smile2:


So eine NulldiĂ€t wĂ€re auch nichts fĂŒr mich. Bin durch das Wichteln schon wieder zweimal schwach geworden. :cool2:

Dennoch, insgesamt habe ich mich neuheitentechnisch seit 2-3 Jahren gut im Griff und genieße den gewonnen Freiraum, auch einfach mal so etwas aus dem Regal zu ziehen. Das war frĂŒher im Neuheitenoverkill kaum noch der Fall.
Wobei es so dramatisch auch wieder nicht ist. FĂŒr die Ottonormalverbraucher im Bekanntenkreis bin ich wohl immer noch völlig verrĂŒckt, aber im Boardschnitt dĂŒrfte ich mittlerweile zu den gemĂ€ĂŸigten KĂ€ufern gehören.
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