Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

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Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 19:44

Ein spannendes neues Projekt gibt es aus dem Hause Zeitgeister Music, und zwar eines, das sich nicht so zu 100% in einem Genre verorten lässt, was nun für die Zeitgeister nicht ganz ungewöhnlich ist. Kopf der Band ist der Deutsch-Afghane Matin Wasiri, der als ANGRY TENG auch in der Hip-Hop-Szene einen Namen hat, aber einen umfangreichen Metal-Background hat, der sich sowohl in seinen Hip-Hop-Werken niederschlägt als auch dazu geführt hat, dass er in der Death-Metal-Band BEYONDITION aktiv ist, und bei anderen Zeitgeister-Kollaborationen wie KLABAUTAMANN oder SLON mitwirkte.

Mit VASARI hat er nun eine neue Band bzw. ein neues Projekt, das vielfältige Einflüsse aufweist. Teilweise ergeben sie sich aus den Linernotes, in welchen der Protagonist den folgenden Inspirationsquellen dankt: "Anathema and other 90s Peaceville bands, Michael Whelan, Nocturnus, Crimson Glory, Oxiplegatz, Virgin Steele, Arcturus, Manilla Road, Sins Of A Solar Empire, Ypsilon, Alien, Mundanus Imperium, Bathory." - Manche davon hört man mehr heraus, andere weniger, dazu kommen in meiner Wahrnehmung auch einige Anklänge an spacigen Ambient und den Psychedelic Prog der 70er, etwa Calvert/Moorcock-Ära-Hawkwind, Erzählerparts und hörspielartige Momente.

Das Ergebnis ist für mich ein stimmiges Gesamtwerk, das angenehm klischeefrei und ohne Szenedünkel die Reize von Leuten stimulieren sollte, die sich an epischen, progressiven, spacigen, doomigen und manchmal auch etwas extremeren metallischen Versatzstücken freuen. Außerdem gibt's ein tolles Artwork und ein Konzept, das auf Hoshino Yukinobus Manga "2001 Nights" basiert (wer auch immer das gelesen haben mag). Ach ja, dass Herr Wasiri bei dem Album die tatkräftige musikalische Unterstützung zahlreicher anderer Zeitgeister hatte, versteht sich quasi von selbst.

Das Album gibt's als Download und (noch) als Digipak bei Bandcamp, wo ihr auch alle Songs streamen könnt:
https://vasari.bandcamp.com/releases
Anspieltipp u.a.: https://vasari.bandcamp.com/track/children-of-earth

Bild
Zuletzt geändert von Hugin am 17. Juli 2017, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Ulle » 17. Juli 2017, 19:57

Also Bathory ist von der Melodieführung und dem schrägen Gesang klar rauszuhören, musikalisch finde ich das aber eher naja. Und es klingt halt sehr nach Homerecording, weil es das wohl auch ist. Siebi wird die Drums lieben :smile2:
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 20:12

Ich find's bisher in erster Linie spannend, weil ziemlich vielseitig und eben nicht "klingt wie..."; den Gesang mag ich sehr gerne. Ob's mich kompositorisch richtig kickt, und ob es lange anhält, kann ich noch nicht sagen, aber die Grundvoraussetzungen sind mal gegeben. Homerecording bereitet mir ja nun keinerlei Kopfzerbrechen, weil ich das einfach nicht merke, ob das gut bzw. "state of the art" aufgenommen ist oder nicht. In der Welt komme ich einfach nicht vor. Als Session-Drummer steht Jan Buckard (OWL, ex-VALBORG, KLABAUTAMANN, PINES, SLON etc...) im Booklet, der ja mit MONTY BATTLES auch DnB macht, so dass eine gewisse Sterilität sicher nicht verwundert. Wobei ich finde, dass das zu dem spacigen Konzept durchaus passt.

Mir scheint eine gewisse Zeitgeister-Hörigkeit anzuhaften. Es gibt kaum was aus dem Umfeld, mit dem ich nichts anfangen kann, obwohl da ja die durchaus eine oder andere "schwierige" Scheibe/Band dabei ist.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon rapanzel » 17. Juli 2017, 20:27

Ich find das Cover klasse.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 20:30

rapanzel hat geschrieben:Ich find das Cover klasse.


Jupp. Habe ich auch als echten Augenöffner empfunden. Ich hab eh fast alles von dem Label zu Hause, aber in dem Fall hat das Artwork dann doch einen sehr großen Anteil daran gehabt, dass ich es gleich bestellt habe. Der Manga-Comic, der hier vertont wurde, sagt mir zwar nichts, aber irgendwie hat das was von STAR WARS meets DUNE meets RED PLANET.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Siebi » 17. Juli 2017, 20:31

Ulle hat geschrieben:Also Bathory ist von der Melodieführung und dem schrägen Gesang klar rauszuhören, musikalisch finde ich das aber eher naja. Und es klingt halt sehr nach Homerecording, weil es das wohl auch ist. Siebi wird die Drums lieben :smile2:

Bessere gibt es selten zu hören. :tong2:

Ernsthaft, ich finde solche Bassdrum-"Weichmacher" und Snare-"Zischer" vieler sogenannter classic Metalproduktionen schlimmer als das hier. Sleazer durfte ich erst hören oder Witherfall oder die neue Below, das tut weh, vor allem wenn die Musik richtig gut gefällt.

Das Stück klingt ganz ordentlich, ob das tagtäglich gefällt, time will tell.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 20:38

Siebi hat geschrieben:
Ulle hat geschrieben:Also Bathory ist von der Melodieführung und dem schrägen Gesang klar rauszuhören, musikalisch finde ich das aber eher naja. Und es klingt halt sehr nach Homerecording, weil es das wohl auch ist. Siebi wird die Drums lieben :smile2:

Bessere gibt es selten zu hören. :tong2:

Ernsthaft, ich finde solche Bassdrum-"Weichmacher" und Snare-"Zischer" vieler sogenannter classic Metalproduktionen schlimmer als das hier. Sleazer durfte ich erst hören oder Witherfall oder die neue Below, das tut weh, vor allem wenn die Musik richtig gut gefällt.

Das Stück klingt ganz ordentlich, ob das tagtäglich gefällt, time will tell.


Ich muss mich in die Materie mit dem Drumsound mal einarbeiten und Crash-Kurse belegen, damit ich den siebischen und den neudischen Ansatz verstehe und den Leuten, die auf rezensorische Angaben des Rezensenten gesteigerten Wert legen, was erzählen kann. Für mich selbst und meine Hörgewohnheiten bin ich ja sehr glücklich darüber, dass mir Soundfragen fast durchweg am Popo vorbei gehen, aber man hat dann immer schon Angst, wenn man etwas vorstellt, und einen dann das Feedback mit Erkenntnissen zum Drumsound oder der Produktion überrollt, die mir nie aufgefallen wären.
:tong2:

Weichmacher und Zischer... soso... mal nachhören, ob mir bei besagten Scheiben was in der Art offenbar wird. Das gibt's ja immerhin auch, dass sogar ich was merke (z.B. Shadowmaker, Hammer Damage, neuere Virgin Steele...)

Freut mich, dass VASARI zumindest mal als ganz ordentlich ankommt.



@ Rapanzel:

Was das Artwork angeht, finde ich neben dem Motiv auch das Farbschema toll, und vor allem, wie der Sonnenaufgang umgesetzt ist. Der blendet tatäschlich, wenn man das Artwork anschaut. Voll cool.
:cool2:
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Fire Down Under » 17. Juli 2017, 21:05

Hugin hat geschrieben: Oxiplegatz

:smile2:

Hör' ich doch gleich mal rein!
:ahasoso:

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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Siebi » 17. Juli 2017, 21:18

Rüdiger, bestes Beispiel für mich, wo ich die Scheibe supergeilomatens finde. Dänischer Schelln König und das Auge.

Wurde mir damals von einem Spezl auf Kassette überspielt, ein gewisser Snowy Shaw sollte an den Kesseln sitzen. Ich brauchte Jahre, bis ich Scheiben mit Snowy Shaw freiwillig angehört habe, weil der Drumsound so gleichförmig komisch klang. Die zischigen Becken, die Snare, die Bassdrum, das war immer derselbe Sound, derselbe Anschlag, kein Raum, kein Druck. So spielt doch keiner?!? Dachte immer, boah, wer einen Drummer beschäftigt, der dann so klingt, igitt.

Von Drumcomputer im Metal wusste ich bis auf Bathory und Priest-Gerüchten nur wenig, denn der König hatte bis dato immer einen Drummer zur Hand. Dann kaufte ich Jahre später die CD des Auges und was lese ich im Booklet, Drum-PC. Nimmt der Klasse der Scheibe bis heute nichts, da ich sie nicht anders kenne. Dennoch klingt ein Schlagzeug anders.

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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 21:39

Ja, ich kann das so durchaus nachvollziehen, auch anhand des KING-D.-Samples, aber ich glaube nicht, dass ich da selbst drauf gekommen wäre. Wenn jemand sagt: "Der Drumsound ist klinisch!" und ich höre da dann ganz explizit drauf, dann kann ich manchmal schon festmachen, was ihr da hört, aber mir schlägt das halt einfach meistens nicht ins Gesicht, was ich vor dem Hintergrund schade finde, dass ich Leute, die da empfindlich sind, dann bei der Rezension schlecht davor warnen kann. Für die eigenen Hörgewohnheiten ist es durchaus hilfreich, weil dann eine Scheibe mit guten Songs einfach auch gut klingt, ohne dass ich mich an soundtechnischen Details aufhalten muss. Trotzdem will ich mich ja weiterbilden.
:smile2:
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Fire Down Under » 17. Juli 2017, 21:45

Fazit nach 3 gehörten Songs: klingt soweit ganz interessant, kommt mal auf die erweiterte Liste. Zeitgeister Music sagte mir übrigens bis heute überhaupt nix.

RĂĽdiger, kannst Du mir pls noch was von dem Drum and Bass-Projekt verlinken? WĂĽrde mich stark interessieren! "money battles" in der Youtube-Suchfunktion lieferte als Suchergebnisse nur irgendeinen Minecraft-MĂĽll...
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 21:52

Fire Down Under hat geschrieben:Fazit nach 3 gehörten Songs: klingt soweit ganz interessant, kommt mal auf die erweiterte Liste. Zeitgeister Music sagte mir übrigens bis heute überhaupt nix.

RĂĽdiger, kannst Du mir pls noch was von dem Drum and Bass-Projekt verlinken? WĂĽrde mich stark interessieren! "money battles" in der Youtube-Suchfunktion lieferte als Suchergebnisse nur irgendeinen Minecraft-MĂĽll...


Das heiĂźt ja auch MONTY BATTLES und nicht "Money Battles". Hier die Bandcamp-Seite:

https://zeitgeister.bandcamp.com/album/landfall

Ich glaube sogar, dass einiges aus dem Zeitgeister-Roster was für dich sein könnte. Hier mal die Liste der Releases mit weiteren Links zu Bandcamp etc... einfach immer auf "Buy" klicken, dann kommt in der Regel die Bandcamp-Seite der VÖ:
http://www.zeitgeistermusic.com/index.html

Feedback oder Diskussionsbeiträge zu den Zeitgeistern immer gerne willkommen. Ich hab mal ein Labelspecial gemacht:
http://powermetal.de/content/artikel/sh ... 774-1.html
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Fire Down Under » 17. Juli 2017, 22:01

Hugin hat geschrieben:Das heiĂźt ja auch MONTY BATTLES und nicht "Money Battles".

Ja lohl, dann ist ja klar, warum ich nichts finden konnte... :lol:
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Siebi » 17. Juli 2017, 22:07

Hugin hat geschrieben:Ja, ich kann das so durchaus nachvollziehen, auch anhand des KING-D.-Samples, aber ich glaube nicht, dass ich da selbst drauf gekommen wäre. Wenn jemand sagt: "Der Drumsound ist klinisch!" und ich höre da dann ganz explizit drauf, dann kann ich manchmal schon festmachen, was ihr da hört, aber mir schlägt das halt einfach meistens nicht ins Gesicht, was ich vor dem Hintergrund schade finde, dass ich Leute, die da empfindlich sind, dann bei der Rezension schlecht davor warnen kann. Für die eigenen Hörgewohnheiten ist es durchaus hilfreich, weil dann eine Scheibe mit guten Songs einfach auch gut klingt, ohne dass ich mich an soundtechnischen Details aufhalten muss. Trotzdem will ich mich ja weiterbilden.
:smile2:

Sehe es bitte nicht stets als Kritik an. Es kommt für mich immer so rüber, auch dank der Smileys, dass meine Ohren einen speziellen Drum-Defekt hätten, bei dem Du Dich freust, ihn nicht zu haben oder Dich dafür rechtfertigen musst. Nein, jeder hört anders, ich finde das nicht weiter schlimm, denn letzlich gilt nur das Gefallen. Ob Drumsound Gegenstand einer Rezension sein muss, wenn man es nicht hört, nein, dann eben nicht, sonst wäre es gelogen. Der Sound einer Produktion spielt bei mir eine Rolle, immer im Kontext des Stils oder Genres und der Budgetmöglichkeiten.

Finde bspw. den Sound der "O:M" zu dumpf und weich, den der "Empire" oder einer "Piece Of Mind" nahezu perfekt.
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Re: Vasari - Epic/Prog/Doom auf Zeitgeister Music

Beitragvon Hugin » 17. Juli 2017, 22:17

Siebi hat geschrieben:
Hugin hat geschrieben:Ja, ich kann das so durchaus nachvollziehen, auch anhand des KING-D.-Samples, aber ich glaube nicht, dass ich da selbst drauf gekommen wäre. Wenn jemand sagt: "Der Drumsound ist klinisch!" und ich höre da dann ganz explizit drauf, dann kann ich manchmal schon festmachen, was ihr da hört, aber mir schlägt das halt einfach meistens nicht ins Gesicht, was ich vor dem Hintergrund schade finde, dass ich Leute, die da empfindlich sind, dann bei der Rezension schlecht davor warnen kann. Für die eigenen Hörgewohnheiten ist es durchaus hilfreich, weil dann eine Scheibe mit guten Songs einfach auch gut klingt, ohne dass ich mich an soundtechnischen Details aufhalten muss. Trotzdem will ich mich ja weiterbilden.
:smile2:

Sehe es bitte nicht stets als Kritik an. Es kommt für mich immer so rüber, auch dank der Smileys, dass meine Ohren einen speziellen Drum-Defekt hätten, bei dem Du Dich freust, ihn nicht zu haben oder Dich dafür rechtfertigen musst. Nein, jeder hört anders, ich finde das nicht weiter schlimm, denn letzlich gilt nur das Gefallen. Ob Drumsound Gegenstand einer Rezension sein muss, wenn man es nicht hört, nein, dann eben nicht, sonst wäre es gelogen. Der Sound einer Produktion spielt bei mir eine Rolle, immer im Kontext des Stils oder Genres und der Budgetmöglichkeiten.

Finde bspw. den Sound der "O:M" zu dumpf und weich, den der "Empire" oder einer "Peace Of Mind" nahezu perfekt.

Passt alles, ich fühl mich kein bisschen kritisiert. Für mich ist das einfach ein spannendes Phänomen, das ich gerne ergründe. Was die Rezis angeht, keine Sorge, ich werde da immer mit meinen Ohren hören und mit meiner Stimme sprechen, dennoch denke ich, dass ein gewisser abstrakt-analytischer Teil auch Bestandteil einer Rezension sein darf, von dem man zwar seine individuelle Bewertung nicht abhängig macht, bei dem man aber dennoch versucht, ein Album gewissen potentiellen Zielgruppen entweder zu empfehlen oder eben nicht zu empfehlen. Da kann es helfen, auch zu versuchen, sich in andere Perspektiven hinein zu versetzen. Das heißt nun nicht, dass ich versuchen würde, meine Rezensionen zu objektivieren, sondern eher durch einen multiperspektivischen Ansatz die Subjektivität der Wertung an sich zu betonen... wenn das irgendwie nachvollziehbar ist. Das ist bei mir ein altes Steckenpferd, deskriptive und wertende Elemente einer Rezension in der Art zu trennen. Ich glaub, dass trotzdem fast immer recht gut klar wird, was ich ganz persönlich von dem Ding halte.
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