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Re: THE LORD WEIRD SLOUGH FEG - New Organon

BeitragVerfasst: 20. Juni 2019, 00:38
von Hugin
Hades hat geschrieben:Jetzt wollte ich gerade nach 4 Tagen mit "New Organon" feststellen, dass das Album gewohnt starke TLWSF-Qualität mit einer Prise back to the roots liefert, aber nach Aftermaths Posting wäre das jetzt irgendwie blöd....

Ja, gell...? Isch scho so. Mr däd sich jetzt drbei a weng bleed vorkomma.
-.-

Wobei ich beim Bewertungsprozess noch nicht so weit fortgeschritten bin, dass ich eine Einordnung im gesamten Bandschaffen vorgenommen hätte. Für sich genommen gefällt mir das Scheibchen aber schon mal sehr gut.

Re: THE LORD WEIRD SLOUGH FEG - New Organon

BeitragVerfasst: 20. Juni 2019, 00:54
von Darth Bane
tik hat geschrieben:Sehr guter Text, so sehen Reviews/Analysen eines Albums idealerweise für mich aus. Klar, dass man das so nicht für jeden der unzähligen monatlichen Releases in den Magazinen hinbekommt - wünschenswert wäre es aber.

Der am Beginn angeführte Gedanke ist sehr interessant: viele Releases haben aufgrund von vielerorts oft wiederholten Einschätzungen ein bestimmtes Standing, welches dann meist nicht mehr hinterfragt wird und fortan als "Allgemeinwissen" in den Metalkosmos eingeht. Da kann ich mich auch nicht von freisprechen.

Das neue Slough Feg Album habe ich noch nicht gehört.


Das ist halt ein klarer Punktsieg fürs Internet, in Magazinen müssen halt leider oft Zehnzeiler reichen,zumindest für Bands die nicht Maiden,Priest oder AC-DC heißen.Das Album selber habe ich noch nicht gehört um mir selber eine Meinung zu bilden auf der Einkaufsliste ist es aber.Afermath Texte sind meist immer klasse zum lesen,aber Ape Uprising ist meiner bescheidenen Meinung deutlich schwächer als Digital Résistance.
Meine Faves werden aber immer Avatism und Down Among The Dead Men bleiben,das wird kein neues Album toppen können.

Re: THE LORD WEIRD SLOUGH FEG - New Organon

BeitragVerfasst: 21. Juni 2019, 11:08
von The-Aftermath
Der am Beginn angeführte Gedanke ist sehr interessant: viele Releases haben aufgrund von vielerorts oft wiederholten Einschätzungen ein bestimmtes Standing, welches dann meist nicht mehr hinterfragt wird und fortan als "Allgemeinwissen" in den Metalkosmos eingeht. Da kann ich mich auch nicht von freisprechen.


Ich will auch nicht behaupten, dass ich für solche Einschätzungen unempfänglich wäre. Im Gegenteil: Sie haben meine Musikgewohnheiten lange Zeit beeinflusst. Auch muss man nicht zu jedem Album ellenlange Texte schreiben, aber von Zeit zu Zeit macht es auch Spaß, scheinbare Gewissheiten zu überprüfen und Alben neu zu entdecken, bzw. sich ihnen unvoreingenommen zu nähern.

Allgemein betrachtet bleibe ich meistens in der von "Traveller" und "Ape Uprising" eingerahmten Slough Feg-Ära hängen. Ganz vorne: Das göttliche "Hardworlder".


Unsere "The Animal Spirits"-Diskussion setzen wir lieber im Hinterhof eines oberpfälzischen Tanzlokals fort. Aber zumindest "Uncanny" sollte dir zusagen, dieses Stück versprüht definitiv "Hardworlder"-Vibes.

Jetzt wollte ich gerade nach 4 Tagen mit "New Organon" feststellen, dass das Album gewohnt starke TLWSF-Qualität mit einer Prise back to the roots liefert, aber nach Aftermaths Posting wäre das jetzt irgendwie blöd....


Bitte nicht missverstehen, der Text war bewusst zugespitzt und leicht pessimistisch formuliert. Es stimmt ja auch, dass das Album stärker als der Vorgänger ist und teilweise härter ausfällt. Ich bin zwar nicht uneingeschränkt begeistert, aber es ist Meckern auf sehr hohem SLOUGH FEG-Niveau.

Re: THE LORD WEIRD SLOUGH FEG - New Organon

BeitragVerfasst: 22. Juni 2019, 01:50
von Hugin
The-Aftermath hat geschrieben:Auch muss man nicht zu jedem Album ellenlange Texte schreiben


Jetzt sag doch nicht so etwas...
:ehm:

Re: THE LORD WEIRD SLOUGH FEG

BeitragVerfasst: 25. September 2019, 19:57
von Flossensauger
Wie gut die Texte (mal wieder) sind!

Musste tatsächlich drei mal den "Leo-Translator" anwerfen, da ich eine andere Interpretation (-nicht Übersetzung!) hatte.

Sehr gut. So macht Musik hören Spass. CastleDragonSword bin ich dann doch etwas leid.