Queensryche ohne Tate?

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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon Ulle » 5. Oktober 2015, 12:55

So, die neue QR hat nun auch mal meine Boxen belegt.
Die beiden ersten Tracks waren ja bereits bekannt, einmal gut, einmal knapp sehr gut aber eben nicht gerade essentiell, da eindeutig in eine gewisse Ecke schielend. Gehören aber wie von mir erwartet zu den Highlights auf dem Album.
Ansonsten gefällt mir Eye9 noch ziemlich gut, weil da die Melodie mal ein bisschen weg vom Einheitsbrei geht und obwohl ich jetzt keinen Song richtig schlecht finde, versinkt der Rest dann doch im Mittelmaß. Die Refrains sind immer ein wenig besser als Durchschnitt, aber Gänsehautwendungen oder sonstige Überraschungen kann ich nicht entdecken. Klingen auch irgendwie alle ähnlich und etwas zäh. Sobald mal versucht wird aus dem Schema auszubrechen, wirkt es aber ungewollt sperrig. Für mich hört sich das abermals nach Auftragsarbeit an, da wird einfach mit aller Gewalt ein Publikum bedient. Das gelingt ihnen aber immerhin deutlich (!) besser als mit dem Todd-Einstand.

Die Produktion ist ebenfalls wesentlich besser als auf dem letzten Album, aber das war ja auch keine Kunst. Lebendiger und dreidimensionaler hätte es schon noch sein dürfen.
ich denke wer mit dem letzten Album was anfangen konnte, der wird CH in jedem Fall mögen.
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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon dawnrider » 20. Oktober 2015, 15:35

Ich habe eben die ersten beiden Durchläufe der neuen QR hinter mir, und bin noch voll euphorisiert.

Der Einstand von Todd fand ich schon gut, die neue aber noch besser. Ich liebe diesen Gesang! Todd ist mehr als ein Imitator, was er in Songs wie beispielsweise "Just Us" an emotionaler Tiefe in seine Stimme legt, ist mehr als beachtenswert.

Er ist kein Midgnight- oder Tate-Klon, sondern ein Weltklassesänger mit ganz eigenem Charakter.
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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon Prof » 20. Oktober 2015, 20:02

dawnrider hat geschrieben:Ich habe eben die ersten beiden Durchläufe der neuen QR hinter mir, und bin noch voll euphorisiert.

Der Einstand von Todd fand ich schon gut, die neue aber noch besser. Ich liebe diesen Gesang! Todd ist mehr als ein Imitator, was er in Songs wie beispielsweise "Just Us" an emotionaler Tiefe in seine Stimme legt, ist mehr als beachtenswert.

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Merci fĂĽr dein Posting. Genau das was ich, besonders in Bezug auf Todd, vermutet habe. Ich freu' mich aufs Album!
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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon dawnrider » 20. Oktober 2015, 20:37

Prof hat geschrieben:
dawnrider hat geschrieben:Ich habe eben die ersten beiden Durchläufe der neuen QR hinter mir, und bin noch voll euphorisiert.

Der Einstand von Todd fand ich schon gut, die neue aber noch besser. Ich liebe diesen Gesang! Todd ist mehr als ein Imitator, was er in Songs wie beispielsweise "Just Us" an emotionaler Tiefe in seine Stimme legt, ist mehr als beachtenswert.

Er ist kein Midgnight- oder Tate-Klon, sondern ein Weltklassesänger mit ganz eigenem Charakter.


Merci fĂĽr dein Posting. Genau das was ich, besonders in Bezug auf Todd, vermutet habe. Ich freu' mich aufs Album!

Todd ist unglaublich! Und - die Scheibe läuft nun zum vierten mal - erinnere ich mich dunkel daran, dass er von einem der Oliva-Musiker an Crimson Glory vermittelt wurde. Ich glaube, es war der nette, dicke, tote Gitarrenmann. Wo ich daran denke, glaube ich, dass die tiefen Frequenzen des Queensryche-Todd total zu Savatage passen würden. Klingt seltsam, aber womöglich hat der Gitarrenmann das erkannt.

Himmel, ich dachte, dass Harry mit Satan's Host die vokale HĂĽrde des Jahres aufgestellt hat, und dann kommt Todd.
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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon Acurus-Heiko » 1. April 2018, 11:46

Angeblich wird im Hintergrund über eine Rückkehr von Chris DeGarmo zu Queensryche verhandelt. Ab Herbst 2018 soll eine Reunion-Tour durch Japan und Europa führen. Eine Rückkehr von Tate ist nicht geplant. Als damaliger Co-Songwriter soll DeGarmo noch Rechte an etwa 20 unveröffentlichten Songs aus der "Rage for Order/Mindcrime /Promissed Land"-Phase halten. Es wird jedoch damit gerechnet, dass Geoff Tate, der ebenfalls Teilrechte an diesen Songs halten soll, versuchen wird, die Nutzung zu unterbinden. Als sich Queensryche von Tate in einem langwierigen Rechtsstreit trennten, wurden die Rechte an diesen Songs nicht geklärt, weil DeGarmo daran kein Interesse gezeigt haben soll. Wenn das alles stimmt, dann steht uns möglicherweise ein absolutes Highlight bevor.
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Re: Queensryche ohne Tate?

Beitragvon Oliver/Keep-It-True » 1. April 2018, 13:55

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