Schräge Reviews

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

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Re: Schräge Reviews

Beitragvon rapanzel » 8. Oktober 2013, 13:54

FATES WARNING - The Spectre Within

Dies ist FW vor Ray Alder. Der Sänger ist so schlecht, wie ich es noch nie gehört habe. Würde Platte am liebsten sofort in den Müll werfen, hat aber leider Geld gekostet.


FATES WARNING - Awaken the Guardian

Ich höre ja gerne Metal und Prog,so kam ich auch mal zu Fates Warning.Meine erste Scheibe war die X,die mir sehr gut gefällt. Daraufhin bestellte ich mir die "Awaken the guardian",und beschloß sofort nach dem ersten mal Anhören,diese CD sofort wieder zu verkaufen."De gustibus non est disputandum",jaa aber der Sänger!! Sein "Gesang" ist für mich ein nervtötendes,schrilles Geschrei,in jedem Lied gleich,bis auf track7,der ist instrumental.Ich verstehe die Lobeshymnen meiner Vorgänger-Rezensenten nicht,die Gitarren schrammeln ja ganz nett,wenn auch etwas eintönig,aber der "Schreier" macht alles wieder kaputt! Es ist kein Vergleich zu dem Album X,wo viel mehr Abwechslung bei den einzelnen Tracks herrscht,sogar "orientalische" Anklänge.. Der Sänger scheint auch ein anderer gewesen zu sein,der konnte nämlich singen!
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Max Savage » 8. Oktober 2013, 13:58

rapanzel hat geschrieben:
FATES WARNING - The Spectre Within

Dies ist FW vor Ray Alder. Der Sänger ist so schlecht, wie ich es noch nie gehört habe. Würde Platte am liebsten sofort in den Müll werfen, hat aber leider Geld gekostet.


FATES WARNING - Awaken the Guardian

Ich höre ja gerne Metal und Prog,so kam ich auch mal zu Fates Warning.Meine erste Scheibe war die X,die mir sehr gut gefällt. Daraufhin bestellte ich mir die "Awaken the guardian",und beschloß sofort nach dem ersten mal Anhören,diese CD sofort wieder zu verkaufen."De gustibus non est disputandum",jaa aber der Sänger!! Sein "Gesang" ist für mich ein nervtötendes,schrilles Geschrei,in jedem Lied gleich,bis auf track7,der ist instrumental.Ich verstehe die Lobeshymnen meiner Vorgänger-Rezensenten nicht,die Gitarren schrammeln ja ganz nett,wenn auch etwas eintönig,aber der "Schreier" macht alles wieder kaputt! Es ist kein Vergleich zu dem Album X,wo viel mehr Abwechslung bei den einzelnen Tracks herrscht,sogar "orientalische" Anklänge.. Der Sänger scheint auch ein anderer gewesen zu sein,der konnte nämlich singen!
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon rapanzel » 8. Oktober 2013, 14:00

Passende antwort eines Anderen Nutzers:

"Wenn man nicht mal weiß, wie die Sänger heißen und auch sonst kein Verständnis für anspruchsvolle Musik hat (die Gitarren schrammeln ganz nett) sollte man besser keine Progrock Perle kaufen.
Ich denke die neue Rihanna Scheibe ist eher was für dich... "
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon MetalChris87 » 9. Oktober 2013, 18:14

Mal unabhängig davon wie sinnvoll man solche Heft-CDs findet, aber vor allem die obersten zwei "Reviews" sollten hier nicht unerwähnt bleiben :lol:

http://www.musik-sammler.de/album/462489#review_215704
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Fire Down Under » 9. Oktober 2013, 18:15

MetalChris87 hat geschrieben:Mal unabhängig davon wie sinnvoll man solche Heft-CDs findet, aber vor allem die obersten zwei "Reviews" sollten hier nicht unerwähnt bleiben :lol:

http://www.musik-sammler.de/album/462489#review_215704

Weltbester Satz:

Rock Hard ist die imo mieseste Zeitschrift überhaupt. Zumindest wurde sie es, nachdem ich mir das Heft mit dieser CD-Beilage gekauft hatte.


:lol:
:ahasoso:

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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Hofi » 9. Oktober 2013, 20:36

:lol: Dieses Review habe ich heute auch schon gelesen und mir überlegt, ob ich es hier rein kopieren soll :cool2: :cool2:
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Loomis » 23. Dezember 2013, 11:35

Iron Maiden - The Final Frontier (2010)

Ob einem das Album gefällt oder nicht muss jeder selbst wissen, aber ob man gleich die frühen Fans aufs Übelste beleidigen muss?

Necromancer hat geschrieben:Iron Maiden die Dreihunderneunzigste. Mal ehrlich: Wer braucht diese Rentnerkapelle eigentlich noch? Die Truppe hat nach 1988 mit "Brave New World" nur noch ein gutes Album geschrieben und sich sonst konstant selber kopiert, ohne auch nur ansatzweise das Niveau früherer Glanztaten zu erreichen.

Natürlich gibt es auch bei dieser Scheiblette wieder ein paar Matrosen, die die Band dafür frenetisch abfeiern. Allerdings sind das auch jene, die anno 1981 schon Di'Anno die Metalfaust entgegenreckten und der Band für ihre heutigen Machwerke nur deshalb Fabelwertungen jenseits der 7 geben, weil sie an ihnen ihr eigenes, mit fortschreitendem Alter daherkommendem körperliches Siechtum beobachten können. Quasi Sympathie unter Leidengenossen.

Da ich allerdings noch einige Jahrzehnte von Gicht, dritten Zähnen und Gehstock entfernt bin, gibt es bei mir keine Punkte aus Mitleid oder sonstigen fadenscheinigen Gründen. Daher: 2 Punkte für ein Album, dessen Urhebern man es längst hätte verbieten sollen, ein Tonstudio zu betreten.

Punkte: 2 / 10

http://www.musik-sammler.de/album/366464#review_225079
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Fire Down Under » 31. Dezember 2013, 18:47

Wolf-Rüdiger Mühlmann in Hochform, aus dem Aktuellen Rock Hard, zu "Ritz Dich" von BETTELPRINZ. Ich habe Tränen gelacht: :yeah:

Neulich bei der Fetischnacht im „Hartgummi“ in der Bahnhofstraße, gleich hinterm Lidl: Zwei Gnome an den Turntables, einer legt auf, der andere befingert sich selbst, alles schön lackverpackt. Erst ballert Discjockey Leckomio van Goethe ´Duck dich´ von Römmel, danach Rammsteins ´Bück dich´, und als Krönung folgen BETTELPRINZ mit ´Ritz dich´. „Hey Leute“, näselt Leckomio, die olle Latex-Mettwurst, ins Mikro, „hier kommt das Kultstück der Borderliner. Ist das geil, oder ist das geil?“ Und während fünf Handlampen auf der Tanzfläche ihre „Drei Schritte nach vorne, drei Schritte zurück“-Schimpansengymnastik zelebrieren, muss der Rest spontan kotzen oder flüchtet in den Raucherraum. Denn merke: Selbst die Goten/Electro/Wave-Szene, in der musikalische und inhaltliche Substanzarmut nicht vor Erfolg schützt (hallo ASP!), hat eine Schmerzgrenze, und der Inhalt eines Plumpsklos wird eben nicht in die gute Stube geschüttet, sondern im Fäkalloch belassen.
Sorry! Alles reines Wunschdenken von mir: Natürlich werden EBM-Bärbel und Penispiercing-Paul dieses geschmacklose und plump auf Provokation getrimmte Totalnichts abfeiern. Denn schließlich haben BETTELPRINZ alles dabei, wonach das trübe Vakuum in der hohlen Birne so schreit: pappige Drumcomputer-Beats, eine penetrante Sprechstimme der Marke „feiger Spanner im Gebüsch direkt nach selbst vollzogenem Heißwachs-Einlauf“, flachste Setzbaukasten-Riffs, etwas blecherne Stampferei, klebriges Pathos, eine Hupfdohle, die das Brunfthirschgrollen mit semmelblöden Flötentönen flankiert, sowie unfassbar jämmerliche Texte. Mal wird in beschämender Art und Weise das Ritzen propagiert, mal geht es um eine Dummheit, die „tut so weh, sie ist so rein und weiß wie Schnee“, und mal hält sich der Frontlurch für so böse, dass Mütter ihre Kinder vor ihm verstecken.
Um das hier schnell zu Ende zu bringen und das Elend möglichst umgehend wieder zu vergessen: „Ritz dich“ ist mit riesigem Abstand die kümmerlichste auf Tonträger gepresste Bankrotterklärung des Jahres. Wenn ihr Jenny, Blackbull und - aua! - Dr. Psycho.Path je erblicken solltet: Schickt sie lebenslänglich in jene Gegend, die ihr selbst niemals besuchen möchtet. Sibirien oder so.

0 Punkte
:ahasoso:

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Re: Schräge Reviews

Beitragvon birdrich » 31. Dezember 2013, 19:31

Der Bettelprinz muss wirklich batteln, um zu einem Amphib zu werden, das man mal eben so küsst,
Erst waren Laibach/Gott dann kam eine widerliche band aus Deutschland, die sich da nannte rammstein und jetzt kommt noch der bettelprinz... kölle alaaf!
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon darklord » 15. Januar 2014, 22:28

Both fuelled & be-fouled by lo-fi post-C90 amp buzzing Heathen Doomplod-from-ye-Hayloft, but propelled & sung into being by a bona fide Rock Goddess anchored in those glorious traditions laid down according to A. Düül’s Renate Knaup, J. Airplane’s Grace Slick, or S. Rose’s Annissette by way of Heart’s Ann Wilson, the Music and Vocalizing of this remarkable Jex Thoth quintet is nothing less than a divine emanation of all things great in postwar Western Humanity’s return to its Heathen roots, the band’s music being a Supreme Sludge-trudge of the MASTER OF REALITY ‘Into the Void’ persuasion, as though created and performed by four enormous Yeti Trolls of Northern Denmark’s icy Skaggerak coast, moreover, these be four Bobby Liebling-class Warrior Trolls from atop whose muddy 59-Caddy tailfinned oxcart parcel-shelf some bewitching & be-daisied Fjordal Priestess declaims in perfectly clear tones her most recent Visions & extraordinarily high hopes for the Future to her spellbound surrounding agrarian population, who – seeing her pass by their field systems looking so resplendent and so well protected – rest briefly upon their hoes, temporarily free from the drudgery of everyday; they gaze out across the drystone walling, their near-suffocated minds inhaling, though only momentarily, but still for long enough nevertheless to have, in that micro-millisecond, imagined Complete Resuscitation and Rescue from their (hopefully only current) predicament. Ho-hum.

Rural as fuck, and Heathen as a Cunt and thrice as mysterious, Jex Thoth’s is a strange ministry. I imagine this quintet’s audience dwelling in scattered & out-of-the-way homesteads, rarely coming together as a community, and so obliging this itinerant quintet to spread their barbarian information out to their congregation by any means necessary; for their music contains few highs or lows of the Urban variety, and replaces obvious hooks with insidious melodies that emerge then take over our melting plastic minds. Not for Jex Thoth the Metallic K.O. Instead, their Very Rudimentary but extremely evocative and primal sound is circular, beating-the-bounds, ever-returning to earlier themes, pummelling their audience not with a single punch to the head but through a series of muffled and hazy blows to the lower torso… a war of attrition. It’s as though the music of Jex Thoth is designed to be heard only in brief snatches as though the musicians had been expected to hawk it from farm to farm, day after day, month after month, their hoary themes gradually… ever so gradually intoxicating their recipients for want of any other tunes to be had in the neighbourhood. But, while it’s good work for the Trolls when they can get it, it’s damned peculiar that such a divine chanteuse should have chosen – of her own free will – to hook up with such a gang of ne’er-do-wells. What’s all this about? Well, like the aforementched Rock Goddesses of Yore, Jex Thoth singer Jessica – despite the crystal clarity of her voice – appears, both in spirit, lyrical persuasion, and goggle-eyed worldview to share far more in common with the grave loitering Ozzy, the Promethean Arthur Brown, the First Nation Shaman Todd Clark, the Gods’ antagonist Peter Hammill and six-feet-under Courtesy Uncle Bobby L., than with any contemporary female singers of note, except the timeless & UnDead Nico herself of course. That Jessica could be possessed of such a fabulous larynx and yet still wish to run with such muckrakers as 7-foot-tall bassist Grim Jim, one-armed drummer Johnny Dee, one-eyed doom keyboardmeister Zodiac and one-fingered axe wielder Silas Paine, would be the strong and fiery evidence that she’s a Natural through’n’through, a star-crossed child of Freyja and Loki, were it not for the fact that this singer once yodelled for the strange folk ensemble Wooden Wand. Ah, so there’s clearly more than just Need here, theirs has an Intellectual undercurrent, a separate agenda.

And, while this simple morsel of info immediately places the music of Jex Thoth into the category of ‘Former Undergrounders Going Metal in a Knowing Stylee’, so does the evidence of Zodiac Mountain’s Clay Ruby at the production helm confirm that all in Jex Thoth’s Thorean Wedding party bag is not quite as it seems. Which hips us to the evidence that yet more Enlightened Seekers have broken through that same megalithic façade that Svipdag/Odin discovered back in the 8th Century, and have consciously chosen to descend Into The Void in order to Rodger Bain their former Paul Rothschild Sensibilities. Stranger still, the most striking element of this entire project is the almost inept Proto-Chancer nature of the musicians involved. Kids, these dudes ain’t cleverly playing down, this is plainly all they’re capable of. And, like the early LPs from bands such as the Stooges, Blue Cheer, Tiger B. Smith and UFO, this gives Jex Thoth’s sound a hefty & wonderfully ‘Too Overdubbed’ sound that truly smoked ma pole right down to the cheroot! And always so entirely rural and unroofed. Indeed, the closest that Jex Thoth get to sounding remotely Urban is on their excellent cover of Bobb Trimble’s apocalyptic ‘When the Raven Calls’, written back in the ‘80s by everybody’s favourite Most Promising Canuckian Who Never Sustained It, but the original versh is far transcended herein by the vast early Curved Air wah-riffery and Jessica’s Uber ominous Gracie c.CROWN OF CREATION vocal delivery (‘Lather’ meets ‘Greasy Heart’, anyone?). Elsewhere, this remarkable ensemble defines its parameters tightly at all times, mainly strutting down that same Hard Rock Highway as St. Vitus, Pentagram, Flower Travellin’ Band, Sabbath and the like, but never averse to corralling some of that old avant rock as presented by outsiders such as late Fugs and/or Prague’s Plastic People of the Universe. Indeed, an important note should be made of the manner in which this album’s enormous and multi-parted final track “Equinox Suite’ portentously commences with a huge Krautrockian theme in the style of the Plastic People of the Universe-meets-the Todd Clark’s ‘New Gods’-period, before settling into a bizarre Caledonian melody as played by peak period Van Der Graaf Generator (the scything fuzz guitar echoing VDGG’s Jaxon saxophone). Kids, in the manner of its rough garage recording, this is almost the underground folk of Alex Harvey’s 1969 ‘Roman Wall Blues’, though wedded to that same kind of classic Scotch ‘Auld Lang Syne’-style folk melody in the same manner that Armand Schoebroeuk employed for his own hugely Gothick version on the I CAME TO VISIT BUT DECIDED TO STAY L.P. Hey, and get that mawkish mewling lead guitar spewing out of Jex Thoth’s speakers! Guitarist Silas Paine is one confident motherfucker, daring to unearth such lost underclasses of Hard Rock Feeling in the same manner as berserk axe-wielding Homicidal Schmaltzmeisters such as Amon Düül 2’s John Weinzerl and Flower’s Hideo Ishemi. Stranger still, ‘Son of Yule’ emerges from its typically Thothian and shambling Pentagram/Sabbath gait into an unlikely Patti Smithian take on ‘Electrical Funeral’, only to descend once again into the earlier riff, but this time informed by a Jon Lord c.FIREBALL doom organ accompaniment, as low church & fundamentalist as that of Reverend Bizarre. Like the original Alice Cooper quintet1, Jex Thoth is – at least superficially – a democratic ensemble that relies on each musical element as much as the next in order to achieve its slushy, wayward brilliance. But it’s that knowing element, no doubt injected by producer Clay Ruby, that constantly re-positions the band and makes its utterings so useful to us. Where next for Jex Thoth? Well, with their well oiled arsenal of Amon Düülisms at the ready, I could well imagine this band rendering superb cover versions of Savage Rose’s emotionally shattering ‘A Trial in Your Native Town’ and Ozzy’s ‘Revelation Mother Earth’ at some point in their career. And, if that comment is nothing more than wishful thinking on my part, you can at least imagine from that comment how highly I have come to regard this wonderful new record. Better still, as the magnificent gatefold artwork was rendered by Reverend Bizarre’s own vocal legend Albert Witchfinder, we have further evidence that this quintet is currently Sat In The Lap of the Motherfucker!
http://www.headheritage.co.uk/unsung/albumofthemonth/jex-thoth
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Ulle » 15. Januar 2014, 22:37

Zwecks Bettelprinz, wenn auch verspätet:

Herr Mühlmann nahm sich schon immer wichtiger, als das, was er bewerten soll.
Für einen Lacher die Oma verkaufen, tolles Motto.
Natürlich ist das lustig geschrieben und mit Sicherheit ist der Kram auch total kacke, aber er macht das doch immer so.
Seine Reviews lesen sich unterhaltsam, sobald es sich um einen Verriss handelt. Wenn es aber mal keiner ist, dann bleibt meist nicht mehr viel übrig. Großartiges Fachwissen habe ich noch nie entdecken können. Bei Schreibern wie Mühlmann und Himmelstein fehlt jeglicher Respekt vor der Musik, das hat mich schon immer genervt. Ein Gutes hat das ja jetzt, was das RH betrifft.
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Cromwell » 15. Januar 2014, 22:58

Ulle hat geschrieben:Zwecks Bettelprinz, wenn auch verspätet:

Herr Mühlmann nahm sich schon immer wichtiger, als das, was er bewerten soll.
Für einen Lacher die Oma verkaufen, tolles Motto.
Natürlich ist das lustig geschrieben und mit Sicherheit ist der Kram auch total kacke, aber er macht das doch immer so.
Seine Reviews lesen sich unterhaltsam, sobald es sich um einen Verriss handelt. Wenn es aber mal keiner ist, dann bleibt meist nicht mehr viel übrig. Großartiges Fachwissen habe ich noch nie entdecken können. Bei Schreibern wie Mühlmann und Himmelstein fehlt jeglicher Respekt vor der Musik, das hat mich schon immer genervt. Ein Gutes hat das ja jetzt, was das RH betrifft.


Zumal sein Humor der obigen Arbeitsprobe nach zu urteilen eher für diejenigen geeignet ist, die bei jeder Erwähnung von Körperausscheidungen und Genitalien Tränen lachen müssen und Die Kassierer für den Höhepunkt der Komik halten. Das Humorprekariat, anders ausgedrückt. :smile2:
Und schon wieder geh'n wir zum Chinesen.
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Fire Down Under » 15. Januar 2014, 23:03

Cromwell hat geschrieben:
Ulle hat geschrieben:Zwecks Bettelprinz, wenn auch verspätet:

Herr Mühlmann nahm sich schon immer wichtiger, als das, was er bewerten soll.
Für einen Lacher die Oma verkaufen, tolles Motto.
Natürlich ist das lustig geschrieben und mit Sicherheit ist der Kram auch total kacke, aber er macht das doch immer so.
Seine Reviews lesen sich unterhaltsam, sobald es sich um einen Verriss handelt. Wenn es aber mal keiner ist, dann bleibt meist nicht mehr viel übrig. Großartiges Fachwissen habe ich noch nie entdecken können. Bei Schreibern wie Mühlmann und Himmelstein fehlt jeglicher Respekt vor der Musik, das hat mich schon immer genervt. Ein Gutes hat das ja jetzt, was das RH betrifft.


Zumal sein Humor der obigen Arbeitsprobe nach zu urteilen eher für diejenigen geeignet ist, die bei jeder Erwähnung von Körperausscheidungen und Genitalien Tränen lachen müssen und Die Kassierer für den Höhepunkt der Komik halten. Das Humorprekariat, anders ausgedrückt. :smile2:

Na und?

gez.
Das Humorprekariat
:ahasoso:

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Re: Schräge Reviews

Beitragvon Acrylator » 15. Januar 2014, 23:47

Loomis hat geschrieben:Iron Maiden - The Final Frontier (2010)

Ob einem das Album gefällt oder nicht muss jeder selbst wissen, aber ob man gleich die frühen Fans aufs Übelste beleidigen muss?

Necromancer hat geschrieben:Iron Maiden die Dreihunderneunzigste. Mal ehrlich: Wer braucht diese Rentnerkapelle eigentlich noch? Die Truppe hat nach 1988 mit "Brave New World" nur noch ein gutes Album geschrieben und sich sonst konstant selber kopiert, ohne auch nur ansatzweise das Niveau früherer Glanztaten zu erreichen.

Natürlich gibt es auch bei dieser Scheiblette wieder ein paar Matrosen, die die Band dafür frenetisch abfeiern. Allerdings sind das auch jene, die anno 1981 schon Di'Anno die Metalfaust entgegenreckten und der Band für ihre heutigen Machwerke nur deshalb Fabelwertungen jenseits der 7 geben, weil sie an ihnen ihr eigenes, mit fortschreitendem Alter daherkommendem körperliches Siechtum beobachten können. Quasi Sympathie unter Leidengenossen.

Da ich allerdings noch einige Jahrzehnte von Gicht, dritten Zähnen und Gehstock entfernt bin, gibt es bei mir keine Punkte aus Mitleid oder sonstigen fadenscheinigen Gründen. Daher: 2 Punkte für ein Album, dessen Urhebern man es längst hätte verbieten sollen, ein Tonstudio zu betreten.

Punkte: 2 / 10

http://www.musik-sammler.de/album/366464#review_225079

Teilweise hat er ja Recht, aber ich bezweifle doch sehr, dass unter denjenigen, die "The Final Frontier" abfeiern, besonders viele Fans der ersten Stunde sind. Dürften wohl eher überwiegend neue Fans sein, die Maiden erst mit oder nach Blaze Bayley kennengelernt haben.
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Re: Schräge Reviews

Beitragvon rapanzel » 16. Januar 2014, 08:40

Ulle hat geschrieben:Zwecks Bettelprinz, wenn auch verspätet:

Herr Mühlmann nahm sich schon immer wichtiger, als das, was er bewerten soll.
Für einen Lacher die Oma verkaufen, tolles Motto.
Natürlich ist das lustig geschrieben und mit Sicherheit ist der Kram auch total kacke, aber er macht das doch immer so.
Seine Reviews lesen sich unterhaltsam, sobald es sich um einen Verriss handelt. Wenn es aber mal keiner ist, dann bleibt meist nicht mehr viel übrig. Großartiges Fachwissen habe ich noch nie entdecken können. Bei Schreibern wie Mühlmann und Himmelstein fehlt jeglicher Respekt vor der Musik, das hat mich schon immer genervt. Ein Gutes hat das ja jetzt, was das RH betrifft.

So sieht's aus. Dass die beiden weg sind stört mich am wenigsten!
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