qpr hat geschrieben:
ZNÖWHITE - LIVE SUICIDE LP
Wo kann man die denn noch kriegen bzw. schreib bitte mal PN wieviel Bares man dafür zurück legen muss.
Moderator: Loomis
qpr hat geschrieben:
ZNÖWHITE - LIVE SUICIDE LP
Acrylator hat geschrieben:Hugin hat geschrieben:Acrylator hat geschrieben:Hugin hat geschrieben:Dissection: Reinkaos / CD
http://www.musik-sammler.de/media/62331
-> Ich habe ewig gezögert, mir die Scheibe zu holen. Jetzt ist Jon schon bald sieben Jahre tot. Er war eine krasse und zu Recht oft schwer kritisierte Figur, aber seine ersten beiden Werke sind für mich magisch, und auch "Reinkaos" ist als Abschiedsalbum ein ziemliches Manifest, wenn auch etwas anders ausgerichtet als "The Somberlain" und "Storm Of The Light's Bane". Dennoch, die Hooks und die Riffs und Leads sind schon allererste Sahne, die Atmosphäre auch. Wenn man das hört, dann hat man das Geführ, dass der Mann es wirklich alles todernst gemeint hat. Auch wenn das nicht unbedingt eine gute Sache ist, es wirkt doch in der Musik sehr intensiv.
Hm, ich finde hier passen Thematik und Musik überhaupt nicht zusammen, wo die alten Sachen trotz der Melodien immer mitreißend aggressiv und düster klangen, wirkt "Reinkaos" wie ein Abklatsch kommerziellerer In Flames. Das ist doch eher glattgeschliffener, partytauglicher Melodic Death als irgendwas anderes.
Ich denke, dass ich weiß, was dich zu der Wahrnehmung führt, aber teilen kann ich sie nicht. Klar, das ist noch ein Stück mehr Melodeath als es schon die beiden alten Alben waren, aber für mich bleibt diese viel düsterere, bösere Aura doch erhalten. Ich denke, dass bei mir das ankommt, was Jon mit dem Album ausdrücken wollte, und ich empfinde die Scheibe als sehr authentisch. Je öfters man sie hört, umso mehr.
Und zur Partytauglichkeit kann ich nichts sagen, weil ich von Partys keine Ahnung habe.
;-)
Ein Stück mehr? Das ist reiner, typisch schwedischer Melodic Death!
Interessant wäre, ob das was Jon damit ausdrücken wollte, auch dann bei dir angekommen wäre, wenn du von der Band absolut nichts wüsstest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der vom satanischen Hintergrund von Dissection, bzw. den Ansichten von Jon Nödtveidt keine Ahnung hat, einen großartigen Unterschied in der Stimmung von "Reinkaos" und z.B. "The Jester Race" (empfinde ich in den härtesten Momenten musikalisch sogar als aggressiver/düsterer) oder sogar "Clayman" erkennen kann.
Aber mal ganz davon abgesehen, ob die Musik jetzt passend die Weltanschauung ihres Schaffers / die Texte widerspiegelt, klingt sie ganz einfach deutlich weniger Eigenständig als die der ersten beiden Alben. Da erscheint vieles doch wirklich wie 1 zu 1 von In Flames übernommen. Das ist halt das, was ich am wenigsten verstehen kann - wie jemand, der mal Musik mit hohem Wiedererkennungswert erschaffen hat, auf einmal einen so abgekupfert wirkenden Stil bringen kann, vor allem mit so einem musikalischen "Vorbild" (ob nun absichtlich oder unbewusst/zufällig).

Hugin hat geschrieben:Acrylator hat geschrieben:Hugin hat geschrieben:Acrylator hat geschrieben:Hugin hat geschrieben:Dissection: Reinkaos / CD
http://www.musik-sammler.de/media/62331
-> Ich habe ewig gezögert, mir die Scheibe zu holen. Jetzt ist Jon schon bald sieben Jahre tot. Er war eine krasse und zu Recht oft schwer kritisierte Figur, aber seine ersten beiden Werke sind für mich magisch, und auch "Reinkaos" ist als Abschiedsalbum ein ziemliches Manifest, wenn auch etwas anders ausgerichtet als "The Somberlain" und "Storm Of The Light's Bane". Dennoch, die Hooks und die Riffs und Leads sind schon allererste Sahne, die Atmosphäre auch. Wenn man das hört, dann hat man das Geführ, dass der Mann es wirklich alles todernst gemeint hat. Auch wenn das nicht unbedingt eine gute Sache ist, es wirkt doch in der Musik sehr intensiv.
Hm, ich finde hier passen Thematik und Musik überhaupt nicht zusammen, wo die alten Sachen trotz der Melodien immer mitreißend aggressiv und düster klangen, wirkt "Reinkaos" wie ein Abklatsch kommerziellerer In Flames. Das ist doch eher glattgeschliffener, partytauglicher Melodic Death als irgendwas anderes.
Ich denke, dass ich weiß, was dich zu der Wahrnehmung führt, aber teilen kann ich sie nicht. Klar, das ist noch ein Stück mehr Melodeath als es schon die beiden alten Alben waren, aber für mich bleibt diese viel düsterere, bösere Aura doch erhalten. Ich denke, dass bei mir das ankommt, was Jon mit dem Album ausdrücken wollte, und ich empfinde die Scheibe als sehr authentisch. Je öfters man sie hört, umso mehr.
Und zur Partytauglichkeit kann ich nichts sagen, weil ich von Partys keine Ahnung habe.
;-)
Ein Stück mehr? Das ist reiner, typisch schwedischer Melodic Death!
Aber mal ganz davon abgesehen, ob die Musik jetzt passend die Weltanschauung ihres Schaffers / die Texte widerspiegelt, klingt sie ganz einfach deutlich weniger Eigenständig als die der ersten beiden Alben. Da erscheint vieles doch wirklich wie 1 zu 1 von In Flames übernommen. Das ist halt das, was ich am wenigsten verstehen kann - wie jemand, der mal Musik mit hohem Wiedererkennungswert erschaffen hat, auf einmal einen so abgekupfert wirkenden Stil bringen kann, vor allem mit so einem musikalischen "Vorbild" (ob nun absichtlich oder unbewusst/zufällig).
Diesen Mangel an Eigenständigkeit nehme ich nicht bewusst wahr. Klar, wenn man mich darauf stößt, dann merke ich schon, was du meinst, und dass das stilistisch nicht allzu weit von In Flames vor 2000 weg ist. Aber wenn es einfach so läuft, dann habe ich keine Déjà-vu-Erlebnisse. Zum einen, weil da halt Jon Nödtveidt singt und weil ich finde, dass die Harmonien vor allem im cleanen Gitarrenspiel schon sehr typisch Dissection sind, und zum anderen weil mir eben die Melo-Death-Prägung komplett abgeht. Ich habe keine 10 Melo-Death-Alben in meiner Sammlung stehen, und ich habe außer "The Jester Race" und "The Red In The Sky Is Ours" vermutlich keines davon öfters als dreimal gehört. Vor dem Hintergrund ist da einfach kein Gewöhnungs- oder Abnutzungseffekt da, der mir bei "Reinkaos" sagen würde: "Das hast du so doch schon x-mal gehört."
Hugin hat geschrieben:Ach ja, und dass der Diskofeger "Dark Mother Divine" schon allein rein rhythmisch im Dissection-Kontext ein wenig bizarr wirkt, das gebe ich zu.
Vielleicht wollte Jon mit dem Album den Metal-Mainstream knacken, um die böse Saat weitere Kreise ziehen zu sehen.
rapanzel hat geschrieben:
SUNTOWER - Suntower CD





Örko hat geschrieben:Jetzt habe ich sie auch endlich mal gekauft:
Atrox: Binocular / CD
http://www.musik-sammler.de/media/289598
Schnapper bei Grooves Inc.

rapanzel hat geschrieben:Örko hat geschrieben:Jetzt habe ich sie auch endlich mal gekauft:
Atrox: Binocular / CD
http://www.musik-sammler.de/media/289598
Schnapper bei Grooves Inc.
Ich hab nur die "Terrestrials " und die ist...nun ja....anders halt!
Wenn ich die am Stück höre, muss ich mich erst mal hinsetzen und hab das Bedürfniss viel Kaffe zu trinken um von dem surrealen Trip wieder runter zu kommen











rapanzel hat geschrieben:
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