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Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 18:02
von Acrylator
StrongerThanEvil hat geschrieben:Ich bin mir absolut sicher, sehe es gar als Fakt an, dass in den 70ern Judas Priest die eindeutig ausgereiftere, einflussreichere und ich traue mich sogar fast zu sagen, bessere Band war, als Iron Maiden.

Bis dahin stimme ich dir zu! :-D

Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 18:56
von ricomortis
Acrylator hat geschrieben:Bei mir kommt wohl noch dazu, dass ich erst sehr spät auf Priest gestoßen bin, wohingegen Maiden meine Metal-Einstiegsband waren.


Maiden scheinen echt den Platz als Metal-Einstiegsband gepachtet zu haben :-D Das hört/liest man bei 3 von 4 Leuten. Klar taucht Maiden da häufiger auf als Omen oder Exodus. Aber ich find das schon verwunderlich. Es gab ja zu jeder Zeit gleichermaßen bekannte Bands, u.a. Judas Priest, aber auch Motörhead, Metallica...
Mein persönlicher Einstieg waren übrigens zeitgleich Motörhead und Judas Priest.
Und zur Diskussion: Iron Maiden sind absolut unantastbar <3

Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 21:41
von Fire Down Under
ricomortis hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:Bei mir kommt wohl noch dazu, dass ich erst sehr spät auf Priest gestoßen bin, wohingegen Maiden meine Metal-Einstiegsband waren.


Maiden scheinen echt den Platz als Metal-Einstiegsband gepachtet zu haben :-D Das hört/liest man bei 3 von 4 Leuten. Klar taucht Maiden da häufiger auf als Omen oder Exodus. Aber ich find das schon verwunderlich. Es gab ja zu jeder Zeit gleichermaßen bekannte Bands, u.a. Judas Priest, aber auch Motörhead, Metallica...
Mein persönlicher Einstieg waren übrigens zeitgleich Motörhead und Judas Priest.
Und zur Diskussion: Iron Maiden sind absolut unantastbar <3

Meine Metal-Einstiegsbands waren METALLICA, kurz darauf gefolgt von MAIDEN. Dann MEGADETH und DIAMOND HEAD. PRIEST kamen auch dann nach vielleicht 'nem halben Jahr, stehen in meiner Gunst aber doch deutlich höher als MAIDEN... Ups, war war gleich nochmal das Thema hier?

Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 23:00
von Pavlos
Bild

....und auch in Sachen Camel Toe hatten die Jungfrauen die Nase vorn.

Ein lupenreiner "Five in a row"!!!

:yeah:

Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 23:04
von Fire Down Under
Pavlos hat geschrieben:Bild

....und auch in Sachen Camel Toe hatten die Jungfrauen die Nase vorn.

Ein lupenreiner "Five in a row"!!!

:yeah:

Alter! Und man beachte auch die Haltung der Bierflasche von Meister Harris...

Re: 1984

BeitragVerfasst: 30. Oktober 2013, 23:06
von Pavlos
Fire Down Under hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Bild

....und auch in Sachen Camel Toe hatten die Jungfrauen die Nase vorn.

Ein lupenreiner "Five in a row"!!!

:yeah:

Alter! Und man beachte auch die Haltung der Bierflasche von Meister Harris...


Wenn das der Rob sieht!?!?!?!

Re: 1984

BeitragVerfasst: 23. Dezember 2013, 02:53
von Homoioi
StrongerThanEvil hat geschrieben:Ich bin mir absolut sicher, sehe es gar als Fakt an, dass in den 70ern Judas Priest die eindeutig ausgereiftere, einflussreichere und ich traue mich sogar fast zu sagen, bessere Band war, als Iron Maiden.

Und das hat sich in den 80ern dann auch nicht geändert


PS.: PRIEST PRIEST PRIEST :yeah:



<3 <3 Bild

Re: 1984

BeitragVerfasst: 1. September 2014, 07:39
von MOR
MOR hat geschrieben:Samstag, 1. September 1984, Beginn 11.30 Uhr, Einlass 10 Uhr
Karlsruhe, Wildparkstadion
MONSTERS OF ROCK `84

Schon das Billing dieses Festivals bedarf eigentlich keiner weiteren Worte:
Mötley Crüe / Accept / Gary Moore / Ozzy Osbourne / Dio / Van Halen / AC/DC
Einfach unfassbar. Das Ticket kostete im Vorverkauf 44,-- DM .
Für mich absolut vergleichbar mit der 83er RockPop in Concert – Geschichte.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Fangemeinde bereits im Vorfeld eines
Festivals so ausgeflippt ist, wie beim 84er Monsters of Rock.
Bei der Anfahrt zum Wildparkstadion herrschte schon absoluter Ausnahmezustand.
Ich kannte die Location zwar vom Fußball, aber was an jenem Tag in und um
dieses Stadion los war – unbeschreiblich.
Die Zuschauer hockten sogar auf dem Dach der Haupttribüne.
Die Atmosphäre war weitaus friedlicher, relaxter aber doch um ein vielfaches
enthusiastischer als noch 1 Jahr zuvor.

MÖTLEY CRÜE war schon ein astreiner Opener, der alles in Grund und Boden rockte, voll nach dem Motto: Knock em dead, Kid !
aber was danach kam, glich bereits einer Abrissbirne:

ACCEPT, mit der gerade veröffentlichten Balls to the Wall im Gepäck, vereinigte
die deutschen Metalheads und um die Mittagszeit bebte beim Einstieg mit Fast as a Shark bereits das ganze Stadion. Love Child, Turn me on und so weiter wurden
bis zum Abwinken mitgegrölt. Alle Fäuste gingen nach oben.Ein einziger Triumphzug. Zu diesem Zeitpunkt stand unsere Truppe noch im vorderen Pulk vor der Bühne und war mit den Kräften bereits nah am Ende.

Anschließend ging`s bei GARY MOORE ein bisschen relaxter zu.
Der Auftritt war aber ebenfalls Weltklasse. Wenn ich an Shapes of things denke, läuft`s mir heute noch eiskalt den Rücken runter.

Es war Zeit für Mr. OZZY OSBOURNE. Er legte mit I don`t know los und
mit Mr. Crowley wurde gehörig nachgelegt.
Ozzy was on the Journey To The Center Of Eternity. Ozzy war in Topform.

Dann kam Gott ! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Ronnie James DIO.
Was für eine Performance. Beim 1. Song, Stand up and Shout, weinten wir
bereits im Kollektiv vor Freude. Bei Egypt blieb mir fast die Luft weg um mir
bei The Last in Line, Rainbow in the dark und dem mächtigen Man on the Silver
Mountain fast in die Hose zu machen. Danach herrschte pure Glückseeligkeit.

VAN HALEN legten einen routinierten Gig hin, der aber nicht so begeistern konnte.
An die Band hatte man mit die höchsten Erwartungen, denen sie meiner Meinung
nach nicht ganz gerecht werden konnte. Mir war es ein bisschen zu schablonenhaft.
Aber gut war das Gebotene natürlich immer noch.

Es gab im Vorfeld riesige Diskussionen ob AC/DC zurecht Headliner waren,
da die letzte Scheibe, Flick of the Switch, nicht so sehr eingeschlagen hatte.
Nach 2 Minuten war die Diskussion im kompletten Stadion beendet.
AC/DC spielte an diesem Abend in einer anderen Liga. Allein was Angus Young
abgezogen hat, war kaum zu glauben. Keine Sekunde stand er am selben Fleck.
Er spielte und rannte sich die Seele aus dem Leib.
Bei Brian Johnson konnte man spüren, wie gut ihm dieser Auftritt tat.
Die Australier kämpften sich regelrecht in die Herzen der Besucher.
Auf die Art: Seht her, hier sind wir und wir geben Euch die Vollbedienung !
Hintereinander wurden Shoot To Thrill, Sin City, Back In Black, Rock And Roll Ain't Noise Pollution und Bad Boy Boogie abgefeuert um anschließend mit Dirty Deeds wirklich alles in Schutt und Asche zu legen.
AC/DC wurden abgefeiert bis zum geht nicht mehr. Sie haben an jenem Abend allen gezeigt, wo der Barthel den Most holt.
Dieses Festival, dieses Gesamtpaket ist für mich bis zum heutigen Tage unübertroffen.
Einer der größten Tage des Heavy Metal in Deutschland.

ja...das war taggenau heute vor 30 Jahren...für mich das "beste" Metal Festival aller Zeiten