Mekong Delta - In A Mirror Darkly

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Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Michael@SacredMetal » 18. April 2014, 19:52

Ein Progressive Metal-Meisterwerk:
Mekong Delta - In A Mirror Darkly
For all the words unspoken, for all the deeds undone,
for all our shattered dreams, for all the songs unsung,
for all the lines unwritten and all our broken hearts,
for all our wounds still bleeding and all our kingdoms come.
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Fire Down Under » 18. April 2014, 20:52

Ich nehme den Thread mal zum Anlass fĂĽr die Frage, welches denn das ideale Einstiegsalbum fĂĽr MEKONG DELTA ist.

Vorwegschicken muss ich, dass ich, ungefähr ein Jahr nachdem ich angefangen habe, Metal zu hören, mir mal die "The Music of Erich Zann" aus der Stadtbücherei ausgeliehen habe und nach einem Durchgang völlig überfordert ziemlich schnell wieder zurückgegeben habe. Jetzt las ich aber (unter anderem hier im Board) immer mal wieder von den Klassikeinflüssen bei MD und denke mir schon, dass mir die Musik mittlerweile eigentlich reinlaufen müsste.

Bitte auch keine Songs posten, da ich die Musik gerne im Albenkontext kennenlernen wĂĽrde. Danke schonmal im Voraus! :smile2:
:ahasoso:

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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Achim F. » 18. April 2014, 21:13

Nach so einer Kritik wäre ja prinzipiell mein größtes Interesse geweckt, wäre da nicht die Tatsache, dass ich die ersten drei MD Alben kenne und sie alle für völlig überambitioniert und vor allem überbewertet halte.

Die ersten beiden habe ich wirklich recht häufig versucht, aber das war für mich weder innovativ noch progressiv, sondern konfus und total langweilig.

Naja, vielleicht werd ich dem neuen Zeug bei Zeiten mal mein Gehör schenken.
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ohrgasm » 18. April 2014, 22:19

[quote="Achim F."...die ersten drei MD Alben...vor allem ĂĽberbewertet...[/quote]

Von wem denn?


PS: Das Review macht Appetit, hoffe die CD gibt es schon beim KIT zum mitnehmen...


@FDU
Klassikeinflüsse, ja, vor allem Mussorgsky hat es ihnen damals sehr angetan. Sie haben z.B. komplett das Pictures At An Exhibition umgesetzt, das höre ich aber zugegeben sehr selten. Ich meine, es ist wirklich gut gemacht (genau wie das von ELP), nur bin ich kein großer Anhänger dieses Stücks.
Wenn dich bei Mekong Delta besonders die die Klassik-EinflĂĽsse in den Songs interessieren, solltest du dir folgende Scheiben holen:
1. Wanderer On The Edge Of Time (Gigantischer Sound, ohne ĂĽberproduziert zu klingen. Klasse Songs, viel Klassik-Charme.)
2. Visions Fugitives (Geheimtipp!)
3. Lurking Fear (Vorsicht, der Sound könnte am Anfang sehr synthetisch aufstoßen. Ansonsten verstärkt Klassik-orientiert.)

Weniger Klassik-orientierte Alben:
1. Kaleidoscope (meiner Meinung nach das beste Album der Band.)
2. The Music Of Erich Zann (80er Prog-Metal, mit ganz eigenem Charakter.)
3. Dances Of Death (fĂĽr viele das beste Album der Band.)
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Fire Down Under » 18. April 2014, 22:32

Besten Dank, sind notiert! :smile2:
:ahasoso:

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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ulle » 19. April 2014, 10:47

Ist bei MK auch immer schwierig, weil es mehrere Phasen gibt.

Die ersten vier Alben (1987-1990): Technischer, progressiver Thrash mit KlassikeinflĂĽssen.
Die folgenden zwei: Weniger thrashig, vor allem die Kaleidoscope ist für MK-Verhältnisse fast schon ruhig-

Die Pictures klammere ich jetzt mal aus.

Das Comeback-Album "Lurking Fear": eine RĂĽckkehr zur FrĂĽhphase, herrliche Songs, schreckliche Produktion

"Wanderer": Eigentlich gar nicht mehr thrashig, tolle Songs, fĂĽr mich allerdings nur noch selten Mekong Delta. Teilweise erinnert das Album brutal an die FrĂĽhphase von "Pain of Salvation", schien irgendwie nie jemandem aufzufallen.

Somit ist "Wanderer" zwar ein toller Einstieg, aber fĂĽr mich das untypischste der MK-Alben.

Meine zwei Highlights:
- The Music of Erich Zann
Kein Album hat eine ähnliche Atmosphäre, unglaublich lovecraftig
- Dances of Death
Quasi die Essenz der ersten Alben und von denen auch am zugänglichsten.

Ebenfalls toll:
- Kaleidoscope
Ein ähnlicher Schritt, wie ihn damals Sieges Even mit "A Sense of Change" gegangen sind.
- Lurking Fear
Leider nur rein musikalisch, der Sound macht vieles zunichte.

Auch das DebĂĽt, "Visions Fugitives" und "The Principle of Doubt" kranken am Sound, wobei die Remasters schon deutlich besser klingen. Keine Ahnung, warum die da immer Probleme hatten, bei "Visions Fugitives" konnte man bei der Erstauflage den Gesang oft nur erahnen. Rein songwriterisch sind aber alle Alben super, das DebĂĽt halt noch etwas ungehobelter.

Was mich interessieren wĂĽrde: Laut der Kritik klingt die Neue also wieder thrashiger, sehe ich das richtig?
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Achim F. » 19. April 2014, 12:55

Ohrgasm hat geschrieben:
Von wem denn?


Zum Beispiel im Rockhard wo sich Stratmann bei der Rezension von "The Music of.." fast überschlagen hat vor Begeisterung und wie selbstverständlich die 10 gezückt hat (sowie die meisten anderen Redakteure auch).
Einzig im HM Lexikon von M.Herr gabs nen ordentlichen Verriss. Nach meiner bescheidenen Meinung lag M.Herr in diesem Fall richtig. Aber vielleicht fehlt auch mir einfach der intellektuelle Background um ein solches "Meisterwerk" als solches zu identifizieren.

Ich finde den Sound, die Songs und vor allem den Gesang ätzend und langweilig! Ich habs gerade noch mal mit den Stücken "Age of Agony", "True Lies" und "Prophecy" vom "Zann" Album versucht. Das ist und bleibt für mich durchschnittliche Thrash/Speed Mucke die durch gezielte Konfusion (manche nennen es Ideenreichtum) Innovation dokumentieren soll, mich allerdings einfach nur nervt!

Ich hör jetzt Sodoms "Obseessed by Cruelity"!
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ulle » 19. April 2014, 13:57

Ich war da vom ersten Ton an gefangen, aber jedem Tierchen eben sein Dingens :smile2:
Mich kannst du mit "Obsessed by Cruelty" jagen, also schenkt sich das nix :lol:
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Fire Down Under » 19. April 2014, 14:06

Ulle hat geschrieben:Ist bei MK auch immer schwierig, weil es mehrere Phasen gibt.

Die ersten vier Alben (1987-1990): Technischer, progressiver Thrash mit KlassikeinflĂĽssen.
Die folgenden zwei: Weniger thrashig, vor allem die Kaleidoscope ist für MK-Verhältnisse fast schon ruhig-

Die Pictures klammere ich jetzt mal aus.

Das Comeback-Album "Lurking Fear": eine RĂĽckkehr zur FrĂĽhphase, herrliche Songs, schreckliche Produktion

"Wanderer": Eigentlich gar nicht mehr thrashig, tolle Songs, fĂĽr mich allerdings nur noch selten Mekong Delta. Teilweise erinnert das Album brutal an die FrĂĽhphase von "Pain of Salvation", schien irgendwie nie jemandem aufzufallen.

Somit ist "Wanderer" zwar ein toller Einstieg, aber fĂĽr mich das untypischste der MK-Alben.

Meine zwei Highlights:
- The Music of Erich Zann
Kein Album hat eine ähnliche Atmosphäre, unglaublich lovecraftig
- Dances of Death
Quasi die Essenz der ersten Alben und von denen auch am zugänglichsten.

Ebenfalls toll:
- Kaleidoscope
Ein ähnlicher Schritt, wie ihn damals Sieges Even mit "A Sense of Change" gegangen sind.
- Lurking Fear
Leider nur rein musikalisch, der Sound macht vieles zunichte.

Auch das DebĂĽt, "Visions Fugitives" und "The Principle of Doubt" kranken am Sound, wobei die Remasters schon deutlich besser klingen. Keine Ahnung, warum die da immer Probleme hatten, bei "Visions Fugitives" konnte man bei der Erstauflage den Gesang oft nur erahnen. Rein songwriterisch sind aber alle Alben super, das DebĂĽt halt noch etwas ungehobelter.

Was mich interessieren wĂĽrde: Laut der Kritik klingt die Neue also wieder thrashiger, sehe ich das richtig?

Na toll, dieser Post verwirrt mich jetzt eher. :lol:
:ahasoso:

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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon birdrich » 19. April 2014, 14:34

Achim F. hat geschrieben:
Ohrgasm hat geschrieben:
Von wem denn?


Zum Beispiel im Rockhard wo sich Stratmann bei der Rezension von "The Music of.." fast überschlagen hat vor Begeisterung und wie selbstverständlich die 10 gezückt hat (sowie die meisten anderen Redakteure auch).
Einzig im HM Lexikon von M.Herr gabs nen ordentlichen Verriss. Nach meiner bescheidenen Meinung lag M.Herr in diesem Fall richtig. Aber vielleicht fehlt auch mir einfach der intellektuelle Background um ein solches "Meisterwerk" als solches zu identifizieren.

Ich finde den Sound, die Songs und vor allem den Gesang ätzend und langweilig! Ich habs gerade noch mal mit den Stücken "Age of Agony", "True Lies" und "Prophecy" vom "Zann" Album versucht. Das ist und bleibt für mich durchschnittliche Thrash/Speed Mucke die durch gezielte Konfusion (manche nennen es Ideenreichtum) Innovation dokumentieren soll, mich allerdings einfach nur nervt!

Ich hör jetzt Sodoms "Obseessed by Cruelity"!


Stratmann ist natĂĽrlich Gesetz.
Mekong Delta empfand ich zu keiner Zeit als langweilig oder ätzend, eher fordernd. Intellektueller background hin und Meisterwerk her. Das ist einfach nur Musik. Sie gefällt Dir oder auch nicht. Es ist so einfach.
Mein Liebling ist ĂĽbrigens das mit Doug Lee, ich bin halt ein Siren-fanatic.
Obsessed by cruelity mag ich auch sehr, intellektueller background ist da eher Fehlanzeige, aber das Album passt.
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ulle » 19. April 2014, 14:56

Fire Down Under hat geschrieben:
Ulle hat geschrieben:Ist bei MK auch immer schwierig, weil es mehrere Phasen gibt.

Die ersten vier Alben (1987-1990): Technischer, progressiver Thrash mit KlassikeinflĂĽssen.
Die folgenden zwei: Weniger thrashig, vor allem die Kaleidoscope ist für MK-Verhältnisse fast schon ruhig-

Die Pictures klammere ich jetzt mal aus.

Das Comeback-Album "Lurking Fear": eine RĂĽckkehr zur FrĂĽhphase, herrliche Songs, schreckliche Produktion

"Wanderer": Eigentlich gar nicht mehr thrashig, tolle Songs, fĂĽr mich allerdings nur noch selten Mekong Delta. Teilweise erinnert das Album brutal an die FrĂĽhphase von "Pain of Salvation", schien irgendwie nie jemandem aufzufallen.

Somit ist "Wanderer" zwar ein toller Einstieg, aber fĂĽr mich das untypischste der MK-Alben.

Meine zwei Highlights:
- The Music of Erich Zann
Kein Album hat eine ähnliche Atmosphäre, unglaublich lovecraftig
- Dances of Death
Quasi die Essenz der ersten Alben und von denen auch am zugänglichsten.

Ebenfalls toll:
- Kaleidoscope
Ein ähnlicher Schritt, wie ihn damals Sieges Even mit "A Sense of Change" gegangen sind.
- Lurking Fear
Leider nur rein musikalisch, der Sound macht vieles zunichte.

Auch das DebĂĽt, "Visions Fugitives" und "The Principle of Doubt" kranken am Sound, wobei die Remasters schon deutlich besser klingen. Keine Ahnung, warum die da immer Probleme hatten, bei "Visions Fugitives" konnte man bei der Erstauflage den Gesang oft nur erahnen. Rein songwriterisch sind aber alle Alben super, das DebĂĽt halt noch etwas ungehobelter.

Was mich interessieren wĂĽrde: Laut der Kritik klingt die Neue also wieder thrashiger, sehe ich das richtig?

Na toll, dieser Post verwirrt mich jetzt eher. :lol:


Dann hast du das Prinzip von Mekong Delta ja verstanden :lol:
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ernie » 19. April 2014, 22:43

Hier werd' ich wohl auch wieder zugreifen, denke ich. Früher hatte ich mit der Band eigentlich immer eher wenig am Hut, aber die "Wanderer..." läuft hier erstaunlicherweise immer mal wieder gerne und das Review liest sich ja höchst vielversprechend. *freu*
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Ohrgasm » 20. April 2014, 23:35

Wir werden wohl nicht drum herumkommen, die Alben einzeln zu besprechen. Ich fange demnächst mal an, sobald ich die Neue habe und etwas Zeit da ist. :smile2:
Die Band verdient es.
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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon Flossensauger » 21. April 2014, 00:32

Tut sie.

Und bitte diesmal chronologisch, ab der ersten Platte und nicht wieder das Pferd von hinten aufzäumen. Der Tread wird verwirrend genug.

Sollte dieses Anliegen ernsthaft stattfinden kann ich mit etwas wenigem Wissen zu den Klassik-Covern mitsprechen, auch von frühen (und späteren) Konzerten kann ich berichten.

Unerlässlich ist es dann aber auch hier die Pseudonyme der Musiker zu lichten und generell auf das damalige Plattenlabel zu verweisen:

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Re: Mekong Delta - In A Mirror Darkly

Beitragvon holg » 21. April 2014, 01:04

Nun ja, wer sich hinter den Pseudonymen verbarg, dürfte ja hinlänglich bekannt sein.
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