Arch/Matheos: Winter Ethereal

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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Siebi » 9. Mai 2019, 16:09

Die Produktion ist in meinen Ohren sicherlich weitaus weniger ein Höraus als der Knödelmann. Ein Hörtest der Scheibe wird stattfinden, ich werde lauschen, denn ein Matheos kann nicht schlecht, nur OSI finde ich eher anstrengend.
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Acrylator » 9. Mai 2019, 17:56

Siebi hat geschrieben:
Raf Blutaxt hat geschrieben:... Produktion ist halt modern, war sie ja aber beim letzten Album auch schon, da kann ich drĂŒber hinweghören.

Moderne Produktion ungleich Kackproduktion. Scheint ein Schimpfwort zu sein, dieses "modern". Ein moderner Sound hat rein gar nichts mit "drĂŒber hinweghören" zu tun, denn modern kann gut klingen, höre nach bei BTBAM oder VHB oder die letzten Lanfear-Scheiben. Eine Riot V oder neuere F&J oder diese hypergierigen Oldschoolwaver von Idle Hands tun das in meinen Ohren weniger bis nicht.

Volle Zustimmung zu fast allen Punkten (neue Flots hab ich noch nicht gehört)!
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Pavlos » 11. Mai 2019, 10:37

Puh, das ist schon arg ĂŒberwĂ€ltigend, was die Jungs da fabriziert haben. Alles, wirklich alles ist noch durchdachter, intensiver, einfach noch besser als auf dem auch schon starken VorgĂ€nger. Ich hab die Scheibe seit gestern jetzt sechs Mal durch, die beiden letzten Spins unter'm Kopfhörer, und lĂ€chle stĂ€ndig glĂŒcklich und zufrieden vor mich hin. Musik, die mich gleichzeitig alt und weise, aber auch jung und wild fĂŒhlen lĂ€sst. Und dann noch diese anbetungswĂŒrdigen GĂ€nsehaut-Gesangslinien, die im Zusammenspiel mit den Instrumenten, den Texten und der AtmosphĂ€re immer wieder fĂŒr feuchte Augen sorgen........ein Trip in die Vergangenheit, dem Hier und Jetzt, und der Zukunft. Liebe.
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Evilmastant » 11. Mai 2019, 13:42

Pavlos hat geschrieben:Puh, das ist schon arg ĂŒberwĂ€ltigend, was die Jungs da fabriziert haben. Alles, wirklich alles ist noch durchdachter, intensiver, einfach noch besser als auf dem auch schon starken VorgĂ€nger. Ich hab die Scheibe seit gestern jetzt sechs Mal durch, die beiden letzten Spins unter'm Kopfhörer, und lĂ€chle stĂ€ndig glĂŒcklich und zufrieden vor mich hin. Musik, die mich gleichzeitig alt und weise, aber auch jung und wild fĂŒhlen lĂ€sst. Und dann noch diese anbetungswĂŒrdigen GĂ€nsehaut-Gesangslinien, die im Zusammenspiel mit den Instrumenten, den Texten und der AtmosphĂ€re immer wieder fĂŒr feuchte Augen sorgen........ein Trip in die Vergangenheit, dem Hier und Jetzt, und der Zukunft. Liebe.


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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Kubi » 11. Mai 2019, 16:51

Pavlos hat geschrieben:Puh, das ist schon arg ĂŒberwĂ€ltigend, was die Jungs da fabriziert haben. Alles, wirklich alles ist noch durchdachter, intensiver, einfach noch besser als auf dem auch schon starken VorgĂ€nger. Ich hab die Scheibe seit gestern jetzt sechs Mal durch, die beiden letzten Spins unter'm Kopfhörer, und lĂ€chle stĂ€ndig glĂŒcklich und zufrieden vor mich hin. Musik, die mich gleichzeitig alt und weise, aber auch jung und wild fĂŒhlen lĂ€sst. Und dann noch diese anbetungswĂŒrdigen GĂ€nsehaut-Gesangslinien, die im Zusammenspiel mit den Instrumenten, den Texten und der AtmosphĂ€re immer wieder fĂŒr feuchte Augen sorgen........ein Trip in die Vergangenheit, dem Hier und Jetzt, und der Zukunft. Liebe.


Habe ich ja nicht zu viel versprochen. :)
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Hades » 11. Mai 2019, 21:34

Verdammter Hype, jetzt habe ich auch bestellt, obwohl ich derzeit gar keine Lust auf Geprogge habe... :lol:
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Pavlos » 12. Mai 2019, 20:58

Kubi hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Puh, das ist schon arg ĂŒberwĂ€ltigend, was die Jungs da fabriziert haben. Alles, wirklich alles ist noch durchdachter, intensiver, einfach noch besser als auf dem auch schon starken VorgĂ€nger. Ich hab die Scheibe seit gestern jetzt sechs Mal durch, die beiden letzten Spins unter'm Kopfhörer, und lĂ€chle stĂ€ndig glĂŒcklich und zufrieden vor mich hin. Musik, die mich gleichzeitig alt und weise, aber auch jung und wild fĂŒhlen lĂ€sst. Und dann noch diese anbetungswĂŒrdigen GĂ€nsehaut-Gesangslinien, die im Zusammenspiel mit den Instrumenten, den Texten und der AtmosphĂ€re immer wieder fĂŒr feuchte Augen sorgen........ein Trip in die Vergangenheit, dem Hier und Jetzt, und der Zukunft. Liebe.


Habe ich ja nicht zu viel versprochen. :)


Hast du nicht. Und dein Interview mit Arch gefÀllt mir auch ausgezeichnet. Super informativ und in die Tiefe gehend. HÀtte ruhig noch lÀnger ausfallen können, der Mann ist trotz Kultstatus noch Mensch geblieben.
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Kubi » 12. Mai 2019, 22:01

Pavlos hat geschrieben:
Kubi hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Puh, das ist schon arg ĂŒberwĂ€ltigend, was die Jungs da fabriziert haben. Alles, wirklich alles ist noch durchdachter, intensiver, einfach noch besser als auf dem auch schon starken VorgĂ€nger. Ich hab die Scheibe seit gestern jetzt sechs Mal durch, die beiden letzten Spins unter'm Kopfhörer, und lĂ€chle stĂ€ndig glĂŒcklich und zufrieden vor mich hin. Musik, die mich gleichzeitig alt und weise, aber auch jung und wild fĂŒhlen lĂ€sst. Und dann noch diese anbetungswĂŒrdigen GĂ€nsehaut-Gesangslinien, die im Zusammenspiel mit den Instrumenten, den Texten und der AtmosphĂ€re immer wieder fĂŒr feuchte Augen sorgen........ein Trip in die Vergangenheit, dem Hier und Jetzt, und der Zukunft. Liebe.


Habe ich ja nicht zu viel versprochen. :)


Hast du nicht. Und dein Interview mit Arch gefÀllt mir auch ausgezeichnet. Super informativ und in die Tiefe gehend. HÀtte ruhig noch lÀnger ausfallen können, der Mann ist trotz Kultstatus noch Mensch geblieben.


Danke! :)

Ja, habe beim IV schon eine Menge weggelassen, was aber auch daran lag, dass es stellenweise nur sehr bedingt mit Musik zu tun hatte und es schon sehr privat wurde. Hatte ich beim KIT ja ein bisschen erzÀhlt, aber ich finde halt, dass man so etwas nicht veröffentlichen sollte.
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Re: Arch/Matheos: Sympathetic Resonance

Beitragvon Raf Blutaxt » 13. Mai 2019, 16:31

Siebi hat geschrieben:
Raf Blutaxt hat geschrieben:... Produktion ist halt modern, war sie ja aber beim letzten Album auch schon, da kann ich drĂŒber hinweghören.

Moderne Produktion ungleich Kackproduktion. Scheint ein Schimpfwort zu sein, dieses "modern". Ein moderner Sound hat rein gar nichts mit "drĂŒber hinweghören" zu tun, denn modern kann gut klingen, höre nach bei BTBAM oder VHB oder die letzten Lanfear-Scheiben. Eine Riot V oder neuere F&J oder diese hypergierigen Oldschoolwaver von Idle Hands tun das in meinen Ohren weniger bis nicht.

Stimme dir da zu, mir persönlich gefallen aber auch gute moderne Produktionen nur sehr selten, persönlicher Geschmack und so.
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Nolli » 18. Mai 2019, 11:30

Ganz fantastisches Album. Meine Highlights sind nach den ersten vier DurchgĂ€ngen Vermillion Mooons (etwas luftiger und der Beatiful simplicity Part ist der Wahn, Arch at its best), Wanderlust, Pitch Black Prison, Kindred Spirits, ach eigentlich alles, nur Solitary Man und Tethered haben noch nicht komplett gezĂŒndet.

Was mich aber etwas wundert ist wie die Produktion ĂŒberall gelobt wird. Klar die Gesamtanmutung ist nicht mehr ganz so "kĂŒnstlich" und "kalt" wie beim VorgĂ€nger und es ist natĂŒrlich alles schön klar und jedes Instrument hat seinen Platz aber im Grunde ist halt auch alles einfach sehr sehr laut. Wenn dann Tethered gefĂŒhlt mehr knallt und lĂ€rmt als das folgende Straight and Narrow lĂ€uft etwas falsch. Ist sicher geschickt wenn man die Ballade mit Earbuds in der U-Bahn hört aber fĂŒr konzentrierten Genuß an der heimischen Hifi Anlage eher anstrengend. FĂŒr mich leider ein echter Wermutstropfen in einem trotzdem natĂŒrlich gigantischen Erlebnis.

Heiko, das bemÀngelst du doch auch immer oder sehe ich es in diesem Fall zu dramatisch?
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Acurus-Heiko » 18. Mai 2019, 23:01

Quelle sind die per Download-Code gezogenen Flac-Dateien. Ergebnis: Loudness-War.

Bild

Nach dem Bild zu urteilen, ist die Produktion völlig fĂŒr den A....... Das ist ein wirklich schönes Beispiel fĂŒr ĂŒblen Loudness-War, was immer mit dramatischen Einbußen bei Dynamik und Klang einhergeht. Es klingt aber nicht ganz so schlimm wie bei der aktuellen Candlemass. Welche Irren versauen hier eigentlich in zunehmenden Maße den Sound unserer alten Götter?

Edit: Beim Hören der LP ist mir das nicht so negativ aufgefallen. Kann sein, dass das gesonderte Vinyl-Mastering diese Fehler nicht gemacht hat. Leider ist mein Laptop gerade in Reparatur, sonst könnte ich mal einen Song der Schallplatte aufnehmen und mit den Flac-Dateien vergleichen.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich mal einer der hier am Board aktiven "Deaf Forever"-Schreiber der Sache annimmt und die betreffenden Labels damit hart konfrontiert.
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Dr. Best » 19. Mai 2019, 09:45

Acurus-Heiko hat geschrieben:Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich mal einer der hier am Board aktiven "Deaf Forever"-Schreiber der Sache annimmt und die betreffenden Labels damit hart konfrontiert.

Wenn mich meine Erinnerung nicht verlĂ€sst gab es im RH Anfang der 2000er schon einen Artikel drĂŒber, ohne dass was dabei rausgekommen wĂ€re. GefĂŒhlt ist es auch 80% der Musikhörenden einfach egal, auch wenn ich das wenig nachvollziehen kann.
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Siebi » 19. Mai 2019, 12:19

Dr. Best hat geschrieben:
Acurus-Heiko hat geschrieben:Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich mal einer der hier am Board aktiven "Deaf Forever"-Schreiber der Sache annimmt und die betreffenden Labels damit hart konfrontiert.

Wenn mich meine Erinnerung nicht verlĂ€sst gab es im RH Anfang der 2000er schon einen Artikel drĂŒber, ohne dass was dabei rausgekommen wĂ€re. GefĂŒhlt ist es auch 80% der Musikhörenden einfach egal, auch wenn ich das wenig nachvollziehen kann.

GefĂŒhlt? Ich behaupte, dass es 95% der Musikhörenden gar egal ist. Diskussionen und BeitrĂ€ge dazu hier, wie im DFF oder bei PM.de oder im persönlichen GesprĂ€ch, wo man als bevormundender selbsternannter Soundpolizist (dafĂŒr sei Hr. JĂ€ger heute noch gedankt! - ich kann mittlerweile drĂŒber herzlich lachen) hingestellt wird, dessen Meinung eh egal ist, sprechen eine deutliche Sprache. Wenn's so egal ist, warum wird dann so oft drĂŒber diskutiert? Mir ist es nicht egal. Lese nach im Possessed-Faden des DFF, wo mir ein Hr. Engel sowas aus der Seele spricht, viele der Jubeluser sich persönlich angegriffen fĂŒhlen, sarkastisch beĂ€umelnd wie im Manowarfaden (inkl. Hirnflatulenz) gegenseitig hochschaukeln. GĂ€hÀÀÀhhhhn.

Metallicas "Death Magnetic" ist fĂŒr mich nach wie vor ein Soundverbrechen, dagegen "St. Anger" ein zu verschmerzender Old School-Trimm dich-Produktionsfehler. Anderes Beispiel ist die aktuelle THEM mit und unserem Herrn Ullinger. Die Drums klingen scheiße, sorry, gerade bei einem solch tollen Schlagwerker in der Band. Das klingt so fett und wie progarmmiert roboterig oberflĂ€chlich, dass ich mir die CD nur selten anhören kann. Oder die aktuelle Flotsam oder Steel Prophet. Nein, Freunde, so klingt das in meinen Ohren nicht ausgewogen und genau dafĂŒr sind Tonmeister, Toningenieure, also die Knöpferldreher dieser Welt, da. Wo waren sie hier nur?

Deshalb erspare ich mir, soweit es geht, mit soundunaffinen Menschen die Diskussion mittlerweile, weil Sound nicht störend gehört wird. Was soll ich also diskutieren? "Klingt Scheiße" als Argument bleibt außen vor, denn es gefĂ€llt dem GegenĂŒber. Es wird genau zu erklĂ€ren versucht, warum die "Scheiße" so zu klingen hat. Entweder einer undergroundigen AuthentizitĂ€t oder einem schneller, weiter nach dem Motto "Muss_DrĂŒcken_wie_Sau" geschuldet. Da bin ich dann raus. Und ja, ich habe fette als auch Scheiße klingende Schallplattenproduktionen zuhause. GefĂ€llt nicht, evtl. reißen es die Songs etwas raus.
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Ulle » 19. Mai 2019, 14:22

Siebi hat geschrieben:Anderes Beispiel ist die aktuelle THEM mit und unserem Herrn Ullinger. Die Drums klingen scheiße, sorry, gerade bei einem solch tollen Schlagwerker in der Band. Das klingt so fett und wie progarmmiert roboterig oberflĂ€chlich, dass ich mir die CD nur selten anhören kann. O


Ja, die Toms sind mir auch too much und zu arg gepusht, Snare und Kick mag ich allerdings. Toms sind aber immer ein Problem, was eben auch daran liegt, dass sie bei schneller Mucke nie mit der gleichen Kraft geschlagen werden und durch den Nachhall dann eben nicht trocken genug sind. Ich finde das bei der Flots hingegen noch okay und es ist eben auch nicht immer so easy. Bei nem modernen Gitarrensound (und darauf stehe ich prinipiell schon) mĂŒssen die Drums halt ziemlich drĂŒcken, um sich durchsetzen zu können. Wenn dann viele Spuren benutzt werden, man dazu einen SĂ€nger hat der eben singt, dazu noch Backings und Keys (immer problematisch) mitlaufen und die ganze Chose dann noch schnell und sehr technisch ist, dann ist der Grat eben auch schmal. Ich hab das selbst schon bekrittelt, man steckt aber auch nicht in jedem Detail drin. Man kann ntĂŒrlich auch nicht alles ĂŒber einen Kamm scheren und Alben ĂŒber Musikstile hin miteinander vergleichen. NatĂŒrlich hĂ€tte ich gerne den Drumsound von "Empire", aber zwei Wochen in der Gegend rummikrofonieren ist halt heutzutage auch nicht mehr drin. Nun gut, abgesehen davon wĂŒrde der dann halt eben auf dieser Produktion sowieso nicht funktionieren. Anderer Stil eben, zu schnell.
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Re: Arch/Matheos: Winter Ethereal

Beitragvon Siebi » 19. Mai 2019, 17:26

Ulle hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Anderes Beispiel ist die aktuelle THEM mit und unserem Herrn Ullinger. Die Drums klingen scheiße, sorry, gerade bei einem solch tollen Schlagwerker in der Band. Das klingt so fett und wie progarmmiert roboterig oberflĂ€chlich, dass ich mir die CD nur selten anhören kann. O


Ja, die Toms sind mir auch too much und zu arg gepusht, Snare und Kick mag ich allerdings. Toms sind aber immer ein Problem, was eben auch daran liegt, dass sie bei schneller Mucke nie mit der gleichen Kraft geschlagen werden und durch den Nachhall dann eben nicht trocken genug sind. Ich finde das bei der Flots hingegen noch okay und es ist eben auch nicht immer so easy. Bei nem modernen Gitarrensound (und darauf stehe ich prinipiell schon) mĂŒssen die Drums halt ziemlich drĂŒcken, um sich durchsetzen zu können. Wenn dann viele Spuren benutzt werden, man dazu einen SĂ€nger hat der eben singt, dazu noch Backings und Keys (immer problematisch) mitlaufen und die ganze Chose dann noch schnell und sehr technisch ist, dann ist der Grat eben auch schmal. Ich hab das selbst schon bekrittelt, man steckt aber auch nicht in jedem Detail drin. Man kann ntĂŒrlich auch nicht alles ĂŒber einen Kamm scheren und Alben ĂŒber Musikstile hin miteinander vergleichen. NatĂŒrlich hĂ€tte ich gerne den Drumsound von "Empire", aber zwei Wochen in der Gegend rummikrofonieren ist halt heutzutage auch nicht mehr drin. Nun gut, abgesehen davon wĂŒrde der dann halt eben auf dieser Produktion sowieso nicht funktionieren. Anderer Stil eben, zu schnell.

JĂŒrgens Drumsound auf den letzten Lanfears klingt da wesentlich lebendiger, der Spurenoverkill könnt ja bei den anderen Instrumenten auch zurĂŒckgefahren werden. Aber ich weiß, jedes Genre hat so seinen State-of-the-Art-Sound. GefĂ€llt mal mehr, mal weniger. Bei der Them weniger, bei der Septagon fĂŒhle ich mich wohler.
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