Black Country Communion

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Re: Black Country Communion

Beitragvon Kubi » 17. Mai 2011, 20:32

Bei mir läuft gerade "2" das erste Mal und schon beim zweiten Song bin ich schwer angetan. Ich glaube, das können Fans des Debüts wieder locker einpacken.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Dr. Best » 17. Mai 2011, 22:39

Mal schauen, ich hab mir irgendwie das erste immer noch nicht zugelegt, so ein rießiger Verlust ist es ab er in meinen Augen auch nicht. Denn für mich stechen vor allem der Opener, Song of Yesterday und das überragende The Great Divide heraus, der Rest ist mal mehr mal weniger im Durchschnitt angesiedelt, wie etwa das nette, aber auf Dauer doch recht gleichförmige One Last Soul. Wobei mich vor allem zwei Punkte an dem Album stören: zum einen singt Glenn zwar größtenteils nicht wirklich schlecht, aber oft dann doch eher unspektakulär und irgendwie recht gleichförmig, gerde von der Tonlage. Ähnliches kann man auch über den Herrn Bonamassa sagen, der, wie auch auf seinen Soloalben, viele gute Ansätze hat, aber letztlich viel zu sehr in harmlosen Standartriffs zu versinken droht, als Beispiel kann man auch hier wieder One last Soul nehmen, das über weite Strecken über ein Riff verfügt, dass ein Gitarrenschüler nach der vierten Stunde spielen kann.
Warum es nicht immer wie auf The Great Divide geht, welches mit einem grandiosen, variablen und Ausdrucksstarken Gesang und gerade in den Strophen auch mit herrlich unaufdringlichen Gitarrentupfern und einem schönen Solo aufwartet, verstehe ich nicht.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Kubi » 20. Mai 2011, 14:23

nach ein paar Durchläufen muss ich sagen, dass ich das neue Album wohl sogar stärker finde als das Debüt. Du hast Recht, es gab da ein paar Füller und die gibt es auch diesmal wieder, dafür aber mit 'Save Me', 'An Ordinary Son' oder 'The Outsider' auch mehr Songs auf 'Song Of Yesterday'-Niveau.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Michael@SacredMetal » 14. Juni 2011, 20:26

Hab die zweite noch gar nicht, das muss ich wohl schleunigst nachholen...
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Ulle » 14. Juni 2011, 20:59

Michael@SacredMetal hat geschrieben:Hab die zweite noch gar nicht, das muss ich wohl schleunigst nachholen...


Yo - musst du!!! :smile2:
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Re: Black Country Communion

Beitragvon holg » 14. Juni 2011, 22:44

Die zweite gefällt mir tatsächlich auch viel besser als die erste. Die ganze Zeit wird grandios abgerockt. Und das auf einem Niveau, da wird mir schwindelig. Die alten Herren gehen sehr energisch vor und lassen es schön krachen. Auf dem Debüt war mir das viel zu kopflastig.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Kubi » 6. Juli 2011, 10:43

Ich muss sagen, dass hat gestern schon ziemlich Laune gemacht. Die Zitadelle war zwar eine deutliche Nummer zu groß (es waren vielleich 1.500 - 2.000 Leute da, es passen da aber auch locker 5.000 hin), aber das war bei dem Preis (61,- EUR!) auch kein allzu großes Wunder. Sehr schön war auch, dass es keine Vorband gab und es bereits um 19:30 losging.

Und dann haben BCC fast zwei Stunden gespielt und gezeigt, was wir großartige Musiker sie sind. Bonamassa gehört wohl zu den 10 besten Gitarristen, die ich bisher live gesehen habe, das Solo in 'Song From Yesterday' ist der helle Wahnsinn, Hughes ist immer noch toll bei Stimme, Bonham hat einen feinen Groove, nur Sherinian wirkte etwas blass und das trotz Solospots. Zudem haben sie bis auf zwei oder drei Ausnahmen (natürlich 'Burn' von DEEP PURPLE, 'Sweet Little Sister' von SKID ROW & ein Bonamassa-Song, wenn ich mich nicht irre) nur eigene Songs gespielt und gezeigt, dass Songs wie 'The Outsider', 'Man In The Middle' oder 'Save Me' schon ziemlich toll sind.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon GETAWAY-Singer » 7. Juli 2011, 12:21

also ein Skid-Row-Cover halte ich mal fĂĽr absolut ausgeschlossen. Du meinst Sista Jane, oder?
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Re: Black Country Communion

Beitragvon The-Aftermath » 9. August 2011, 13:52

Kann es sein, dass ich möglicherweise der Einzige bin der von "2" total enttäuscht wurde? Ich war mir 100%-tig sicher, dass es sich hierbei um ein Album handelt, bei dem man mit dem Kauf absolut nichts falsch machen kann. Das Debüt besitze ich nicht, dennoch war ich davon überzeugt dass mir der Nachfolger super reinlaufen würde. Und jetzt nach mehreren Versuchen und Durchläufen komme ich nicht herum festzuhalten, dass ich das Album strunzlangweilig finde. Ich weiss, es erstaunt mich eigentlich selbst. Mit "The Outsider" geht es eigentlich noch sehr gut los, aber schon "Man In The Middle" ist ja wohl eine Katastrophe. "The Battle For Hadrian`s Wall" und "Save Me" sind beide ganz nett, nach echten "Aha!"-Momenten suche ich darin aber weiterhin vergebens. Die einzigen Songs die mich richtig überzeugen sind das erwähnte "The Outsider" und das abschliessende "Cold". Der Rest klingt für mich einfach wie hingeklatscht, ganz nach dem Motto "Wir können`s ja". Auf mich wirkt das Material ganz einfach wie ein Schnellschnuss, ohne echten Album-Charakter. Da gefällt mir die neue GRAVEYARD deutlich besser. Seltsam das alles. :ehm:
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Siebi » 9. August 2011, 15:43

Wenn der Glennfiddich nicht sänge und der Bohnenmasseur nicht an der Gitarre wäre, dann würde ich das eventuell unter Umständen bei Gelegenheit gut finden. Bis auf "M.A.R.S. - Project: Driver" hat mich das Supergroup-Gedöns noch nie gepackt. Oder? Halt! Gab es da nicht mal BBM mit Gary Moore und der ex-cremigen Rhythmusgruppe Baker und Bruce? Die Scheibe gefällt mir.

Btw. Graveyard oder die gefeierten Black Stone Cherry geben mir a nix. The Answer, Jaded Sun, Blood Of The Sun oder Rose Hill Drive dafĂĽr umso mehr. Komisch komisch...
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Dr. Best » 9. August 2011, 21:03

Ich muss sagen, ich hab nach der ersten in die zweite gar nicht mehr reingehört, da sich die Ergüsse des Herrn Bonamassa in den letzten Jahren immer mehr angeglichen haben, dem sind in meinen Augen schon vor zig Jahren die Ideen für seine vielen Projekte ausgegangen. Oder besser gesagt: er hat nach wie vor ein perverses Niveau, verteilt es aber leider viel zu sehr. Schon beim Erstling waren nur 4 Lieder auf dem von mir erwarteten Klassikerlevel...
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Pavlos » 26. August 2012, 18:08

Bild

Puh, die Band arbeitet/kompniert aber ganz schön schnell. "Afterglow", so der Name des Ende Oktober erscheinenden neuen Studioalbums, stellt dann die vierte Scheibe (3 x Studion, 1 x live) innerhalb von 24 Monaten dar. Ich fand und finde die "2" nicht mehr ganz so stark wie das Debüt, aber vielleicht gehts mit der neuen Platte ja wieder bergauf, der kurze Trailer klingt jedenfalls schon mal interessant:

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Re: Black Country Communion

Beitragvon Pavlos » 24. März 2013, 13:35

BLACK COUNTRY COMMUNION is officially "over" following Bonamassa's decision to exit the project. Hughes writes on his Facebook page: "Joe left and will not allow us to keep the name... Nice, huh? Jason, Derek and I will continue with a different name when the time is right."


:ehm:

Wenn ich das so lese, und dann auch noch an die "Probleme" der letzten Zeit von z.B. QUEENSRYCHE, SLAYER und ANTHRAX denke, dann fällt mir dazu nur ein: Irgendwie mutiert der Rock/Metal in letzter Zeit immer mehr zum Kindergarten.
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Re: Black Country Communion

Beitragvon iceman » 25. März 2013, 10:09

Kindergarten stimmt, der Vergleich mit den Band hinkt aber, weil BLACK COUNTRY COMMUNION (sehr gute Mucke wie ich ĂĽbrigens finde) letztendlich doch "nur" ein Projekt sind bzw. waren...
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Re: Black Country Communion

Beitragvon Ulle » 25. März 2013, 15:16

Das dritte Album kenne ich gar nicht, war vielleicht auch etwas arg viel an Veröffentlichungen in kurzer Zeit.
Um ehrlich zu sein, ist mir der Joe aber auch am liebsten, wenn er solo muckt.
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