Genesis von 1970 - 1975

Hard Rock, Prog Rock, Art Rock, Progressive Metal ...

Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Michael@SacredMetal » 5. September 2009, 14:22

Ich merke gerade mal wieder, dass die ersten Genesis-Alben eigentlich allesamt 10 Punkte-Meisterwerke sind.
Unfassbare Göttlichkeiten sind das. Diese Melodien töten mich - "Dancing With The Moonlight Knight" oder "Seven Stones" oder "Musical Box" oder Supper's Ready" oder oder oder.
For all the words unspoken, for all the deeds undone,
for all our shattered dreams, for all the songs unsung,
for all the lines unwritten and all our broken hearts,
for all our wounds still bleeding and all our kingdoms come.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon LittleEarthquakes » 5. September 2009, 16:02

Indeed... purer Musikgenuss!!!!

Peter Gabriel ist Gott! :smile2:
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon maniacdom » 5. September 2009, 16:05

Ich habe Genesis damals mit "Follow you, follow me" kennengelernt. Danach habe ich mich mit
den alten Sachen zu Gabriel's Zeiten beschäftigt.

Ich finde die alten Alben auch genial. "Selling England by the pound" z.B. ist ein Meisterwerk
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Pavlos » 5. September 2009, 16:40

Die beste Classic Prog Band EVER. Punkt. Aus. Basta.

Trespass (1970): Von den fünf großen Klassikern sicherlich das "schwächste" Album, aber ein Song wie ´The Knife´ gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Höhepunkten des GENESIS´schen Schaffens. Wobei Stücke wie ´White Mountain´ und ´Stagnation´ auch schon die Zutaten der späteren Werke beinhalten, diese aber noch unreif und nicht packend genug verwerten. 7,5/10

Nursery Crime (1971): Collins und Hackett stossen dazu und die sog. klassische Besetzung legt mit einem saustarken Album los. ´Musical Box´ allein ist das Eintrittsgeld in die Welt von GENESIS wert. Ausufernde Instrumentalpassagen, Laut/Leise Dynamikspiele in Perfektion, und ein Gabriel der keine Rollen spielt, sondern die Figuren aus den Songs IST. 9/10

Foxtrot (1972): Für viele das stärkste Genesis Album und das beste Prog Rock Album überhaupt. Der Grund dafür liegt wohl u.a. in ´Supper´s Ready´, der Prog Longtrack Blaupause schlechthin. Definitiv ein Song für die Ewigkeit, man lausche nur mal den genialen Instrumentalparts in ´Apocalypse in 9/8´. 9,5/10

Selling England By The Pound (1973): Für mich ist das Genesis´"englischstes" Album und auch ihr stärkstes. Sozialkritik, Schwarzer Humor, Musicianship galore und eine Band die weiss, dass sieverdammt große magische Momente kreieren kann. Das Gitarrensolo in ´Firth Of Fifth´ ist absolut genial, die Melodien im Opener ´Dancing With The Moonlit Knight´ fesseln ungemein, und ´The Cinema Show´ progt ohne Ende. GEIL!!! 10/10

The Lamb Lies Down On Broadway (1974): Meiner Meinung nach schießt die Band hier etwas übers Ziel hinaus. Ein Konzeptalbum, dessen Story wohl nur die wenigstens nachvolziehen können, die Bandmitglieder (ausser Gabriel selbst) wohl inbegriffen. Man hört dem Album an, dass die Band menschlich und künstlerisch nicht mehr am selben Strang zog.
Trotzdem aber ein starkes Album, das fĂĽr manche als Meilenstein gilt. 8/10
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Ulle » 5. September 2009, 18:07

Finde die erste Phase auch genial und die Gabriel-Soloalben ebenfalls.
Wobei ich mich bei den ganzen geilen "großen" 70er Bands nicht für einen definitiven Fave entscheiden könnte. Die Atmosphäre von Genesis, die Eigenwilligkeit von Yes, die Melodien von Kansas, die abgefahrenen Satzgesänge von Gentle Giant, die Gänsehautmelodien von VdGG, die Musikalität von King Crimson, hat alles was...
Und was das krasse ist: Sie klangen alle absolut unverwechselbar!
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Acrylator » 5. September 2009, 20:57

Pavlos hat geschrieben:Die beste Classic Prog Band EVER. Punkt. Aus. Basta.

Trespass (1970): Von den fünf großen Klassikern sicherlich das "schwächste" Album, aber ein Song wie ´The Knife´ gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Höhepunkten des GENESIS´schen Schaffens. Wobei Stücke wie ´White Mountain´ und ´Stagnation´ auch schon die Zutaten der späteren Werke beinhalten, diese aber noch unreif und nicht packend genug verwerten. 7,5/10

Nursery Crime (1971): Collins und Hackett stossen dazu und die sog. klassische Besetzung legt mit einem saustarken Album los. ´Musical Box´ allein ist das Eintrittsgeld in die Welt von GENESIS wert. Ausufernde Instrumentalpassagen, Laut/Leise Dynamikspiele in Perfektion, und ein Gabriel der keine Rollen spielt, sondern die Figuren aus den Songs IST. 9,5/10

Foxtrot (1972): Für viele das stärkste Genesis Album und das beste Prog Rock Album überhaupt. Der Grund dafür liegt wohl u.a. in ´Supper´s Ready´, der Prog Longtrack Blaupause schlechthin. Definitiv ein Song für die Ewigkeit, man lausche nur mal den genialen Instrumentalparts in ´Apocalypse in 9/8´. 9/10

Selling England By The Pound (1973): Für mich ist das Genesis´"englischstes" Album und auch ihr stärkstes. Sozialkritik, Schwarzer Humor, Musicianship galore und eine Band die weiss, dass sieverdammt große magische Momente kreieren kann. Das Gitarrensolo in ´Firth Of Fifth´ ist absolut genial, die Melodien im Opener ´Dancing With The Moonlit Knight´ fesseln ungemein, und ´The Cinema Show´ progt ohne Ende. GEIL!!! 10/10

The Lamb Lies Down On Broadway (1974): Meiner Meinung nach schießt die Band hier etwas übers Ziel hinaus. Ein Konzeptalbum, dessen Story wohl nur die wenigstens nachvolziehen können, die Bandmitglieder (ausser Gabriel selbst) wohl inbegriffen. Man hört dem Album an, dass die Band menschlich und künstlerisch nicht mehr am selben Strang zog.
Trotzdem aber ein starkes Album, das fĂĽr manche als Meilenstein gilt. 8/10

Na so toll kannst du Progressive Rock allgemein ja nicht finden, wenn GENESIS fĂĽr dich die beste Band in dem Bereich ist, und nur ein 10-Punkte-Album dabei ist. :tong2:
Und "Trespass" nur 7,5 Punkte?!?
Als "packend" empfinde ich gerade diese Scheibe, mehr jedenfalls als die letzten beiden mit Peter Gabriel. Die Atmosphäre des Albums erzeugt bei mir jedenfalls viel häufiger Gänsehaut als alles nach "Foxtrot".
AuĂźerdem muss man dem Album zugute halten, dass das Genre des Progressive Rock damals ja noch ganz neu war, vorher gab's eigentlich auĂźer "In The Court Of The Crimson King" so gut wie nichts in dem Bereich (und wie soll man schon etwas ganz neues gleich auf Anhieb "perfekt" machen?)
Auf "Selling England By The Pound" stört mich vor allem der etwas schnulzige Song den Phil Collins singt, obwohl auch der natürlich nicht wirklich schlimm ist (aber meine persönlichen Höhepunkte der Diskografie sind "Nursery Cryme" und "Foxtrot", beides definitiv mindestens 10-Punkte-Alben) und der Opener und "Cinema Show" sind natürlich wirklich große Klasse.


Bei mir sähe die Bewertung wohl so aus:

Trespass 9,5
Nursery Cryme 10
Foxtrot 10
Selling England By The Pound 9,5
The Lamb Lies Down On Broadway 8,5 (vielleicht auch nur 8)

"Trick Of The Tail" finde ich auch noch ganz gut, wäre mir wohl knappe 8 Punkte Wert.

Ansonsten stimme ich aber in etwa mit deinen Beschreibungen ĂĽberein. Vor allem wenn man die wenigen (auf den Bonus-DVDS der CD-Rereleases enthaltenen) Live-Videos der FrĂĽhphase mal gesehen hat, bekommt man das GefĂĽhl, Peter Gabriel sei kein Mensch, sondern der Welt von Alice im Wunderland entsprungen - pure Magie (auch wenn ich oft lachen musste)


Weiß eigentlich jemand, was es mit dem Song "Twilight" (auch auf einer der Bonus-DVDs) auf sich hat? War das ein Cover? Ich habe jedenfalls den Songtitel bisher noch nicht mal auf Singles oder sonst irgendeiner Veröffentlichung von GENESIS entdecken können.


@ Ulle: da kann ich nur zustimmen, hab mir auch gerade noch was von GENTLE GIANT besorgt (wobei das sicher die am wenigsten zugängliche der bekannteren Prog Rock Bands sein dürfte, aber schon genial)
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Pavlos » 5. September 2009, 21:42

Acrylator hat geschrieben:AuĂźerdem muss Trespass zugute halten, dass das Genre des Progressive Rock damals ja noch ganz neu war, vorher gab's eigentlich auĂźer "In The Court Of The Crimson King" so gut wie nichts in dem Bereich.


z.B:

Pink Floyd - The Piper At The Gates Of Dawn (1967)
Family - Music In A Doll´s House (1968)
Procol Harum - Shine On Brightly (1968)
Soft Machine - The Soft Machine (1968)
The Moody Blues - In Search Of The Last Chord (1968)
Captain Beefheart - Trout Mask Replica (1969)
Frank Zappa - Hot Rats (1969)
Van Der Graaf Generator - The Aerosol Grey Machine (1969)
Atomic Rooster - Atomic Rooster (1970)
Soft Machine - Third (1970)

Acrylator hat geschrieben:Weiß eigentlich jemand, was es mit dem Song "Twilight" (auch auf einer der Bonus-DVDs) auf sich hat? War das ein Cover? Ich habe jedenfalls den Songtitel bisher noch nicht mal auf Singles oder sonst irgendeiner Veröffentlichung von GENESIS entdecken können.


Meinst du Twilight Alehouse. Ist auf der CD12 drauf. Falls ja, das ist´ne B Seite von der I Know What I Like Single. Gab´s auch auf´m wundervollen Genesis Archive 1967-1975 Boxset. Übrigens auch´ne dufte Sache und Empfehlung.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Ulle » 6. September 2009, 03:41

Soft Machine - Third

Krass! Du bezeichnest die Platte noch als Progressive Rock?
Dann wird es allerhöchste Zeit, einen netten gemeinsamen Jazzabend zu veranstalten :yeah:
Soft Machine habe ich deswegen nicht erwähnt, weil ich die nie in der Ecke gesehen habe.
Die ersten beiden finde ich noch eher "normal", während die ab der dritten für mich puren Jazz machen.
...und ich LIEBE diese Band abgöttisch!

So, Mr. Zappa natĂĽrlich noch.
Sein Debüt mit den Müttern erschien 1966 (!) und war damals tatsächlich jenseits von allem!
Gibt es hier noch Zappa-Fans?
Der Mann ist so unglaublich gewesen, das gibt es einfach gar nicht.

Wenn es um wirkliche Kunst in der modernen Rockmusik geht, um Progressivität, um Mut, dann war er wohl definitiv der erste! Da klingen dann auch Genesis 1970 schon regelrecht altbacken, was meine Liebe zu den ersten Alben natürlich trotzdem nicht schmälert.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Pavlos » 6. September 2009, 12:46

Ulle hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Soft Machine - Third


Krass! Du bezeichnest die Platte noch als Progressive Rock?


Nicht zu 100%. Geht wohl mehr in die Jazz/Fusion/Cantebury Richtung.
Aber die Band war einer der Wegbereiter fĂĽr das, was wir Classic Prog nennen.
Freakig, Bläser, Orgelorgien, Krach, Streicher, uvm.
Und darum ging es ja...
Facelift = :yeah:
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Ulle » 6. September 2009, 13:09

Finde ich aber cool, dass du die magst.
Ich liebe das Album, eigentlich alles von Soft Machine :)
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Siebi » 6. September 2009, 14:22

Ulle hat geschrieben:...

So, Mr. Zappa natĂĽrlich noch.
Sein Debüt mit den Müttern erschien 1966 (!) und war damals tatsächlich jenseits von allem!
Gibt es hier noch Zappa-Fans?
Der Mann ist so unglaublich gewesen, das gibt es einfach gar nicht.

Wenn es um wirkliche Kunst in der modernen Rockmusik geht, um Progressivität, um Mut, dann war er wohl definitiv der erste!...

Wie wäre es nach Mike Oldfield mit einem Zappa-Thread? Neben Tom Waits einer meiner Lieblings-Obskur-Künstler und meist sehr schwer verdauliche Kost, aber völlig genial.
Bei Genesis sind alle PG-Alben stark, ich wüsste nicht, welche da besser oder schlechter wäre. Hängt von meiner Stimmungslage ab, was ich präferiere. Obwohl, "SEBTP" läuft am häufigsten, wenn Genesis mit Peterchen.

Hat jemand von Euch die Vinylbox und sagt was zu Aufmachung und Sound? Danke.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Ulle » 6. September 2009, 14:34

Zappa-Thread wäre geil, aber da bin selbst noch am Entdecken und kenne mich bei weitem nicht so gut aus wie mit Oldfield.
Ich hatte nur wenig von Zappa und habe mir dann vor einigen Wochen vorgenommen, mich chronologisch durch die Diskografie durchzuarbeiten. Macht enorm SpaĂź!
Wenn du einen Thread startest, ich bin Leser Nr. 1 :smile2:
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Pavlos » 6. September 2009, 17:56

In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass es in einer der letzten eclipsed Ausgaben einen vierseitigen Zappa Einkaufszettel gab. Reviews, Tips, etc.

Zappa ist ein grooooooosses Thema.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Acrylator » 16. November 2009, 15:24

Pavlos hat geschrieben:
Acrylator hat geschrieben:AuĂźerdem muss Trespass zugute halten, dass das Genre des Progressive Rock damals ja noch ganz neu war, vorher gab's eigentlich auĂźer "In The Court Of The Crimson King" so gut wie nichts in dem Bereich.


z.B:

Pink Floyd - The Piper At The Gates Of Dawn (1967)
Family - Music In A Doll´s House (1968)
Procol Harum - Shine On Brightly (1968)
Soft Machine - The Soft Machine (1968)
The Moody Blues - In Search Of The Last Chord (1968)
Captain Beefheart - Trout Mask Replica (1969)
Frank Zappa - Hot Rats (1969)
Van Der Graaf Generator - The Aerosol Grey Machine (1969)
Atomic Rooster - Atomic Rooster (1970)
Soft Machine - Third (1970)

Das meiste 60er Zeug was ich davon kenne ist fĂĽr mich eher Psychedelic Rock (bis auf VDG). NatĂĽrlich sind die Grenzen da flieĂźend, aber "richtiger" Progressive Rock fing fĂĽr mich erst ab 1969 an (und der Begriff etablierte sich ja meines Wissens auch erst in den frĂĽhen 70ern).
Wollte damit ja auch nicht sagen, dass es vor "Trespass" noch keine progressive Mucke gab, aber in der Art wie Genesis es machten war das schon ziemlich neu.

Muss mich wohl auch noch mal mit Zappa beschäftigen, bisher kenne ich echt nur "Bobby Brown" aber das fand ich schon immer kacke.
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Re: Genesis von 1970 - 1975

Beitragvon Ulle » 16. November 2009, 19:07

Also von Zappa habe ich jetzt 17 Alben und bis auf One Size Fits All (1975), welches ich schon kannte, habe ich mich chronologisch durchgearbeitet und in den letzen Monaten intensiv gehört. Ich bin übrigens abgesehen von OSFA dann erst bei 1973 angelangt, was einmal mehr zeigt, wie umfangreich seine Diskografie wirklich war.

Auf einigen der frühen Alben regiert zusätzlich zum musikalischen Anspruch (der wirklich jenseits ist) noch der Comedy-Aspekt. Daran, dass es bei einigen Alben dann längere Dialogszenen gibt, die man gar nicht mal sooo leicht versteht, muss man sich gewöhnen. Ansonsten muss ich sagen, dass wirklich jedes Album gelungen ist und zu begeistern weiß, am meisten fühle ich mich bisher von den Jazz Rock-Alben angezogen.
Wirklich ein ganz eigenes Kapitel und sicherlich einer der Genies des letzten Jahrhunderts. Wenn man aus dem Rock-Metalbereich kommt sind vor allem die ersten 10-12 Alben sicherlich schwerer zu bewältigen als vergleichbarer Soft-Prog-Rock der Marke Genesis oder Kansas. Der nächste Schritt sind da dann wohl Yes, dann King Crimson und dann Zappa. Definitiv eine Reise wert, man sollte aber nicht nach den üblichen Maßstäben hören :smile2:

Also den Klischeespruch ich höre alles von ABBA bis Zappa darf ich jetzt anwenden, sind beides mit meine absoluten Faves, ABBA waren das ja aber schon immer :yeah:
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