Voivod-Vochen (step by step)

Hard Rock, Prog Rock, Art Rock, Progressive Metal ...

Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Fire Down Under » 21. September 2013, 09:19

Sehr schön geschrieben, wie immer!

Le Pont Noir - (schwarzer Punkt?)


"pont" = "BrĂĽcke". :smile2:
:ahasoso:

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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 21. September 2013, 10:00

Fire Down Under hat geschrieben:Sehr schön geschrieben, wie immer!

Le Pont Noir - (schwarzer Punkt?)


"pont" = "BrĂĽcke". :smile2:


Merci. :smile2:
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 28. September 2013, 22:07

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'91

Angel Rat gehört zu den zugänglicheren Alben der Band, weil: a.) die melodischen Gesangsmelodien und Refrains sind sofort greifbar, b.) die Gitarrensoli klingen sehr klassisch und müssten vielen Bangern da draußen gut reinlaufen, c.) die äußerst neutrale Produktion lenkt nicht von den Songs ab, man kann sich das Teil immer und überall anhören.

Die relativ kurzen Kompositionen (3-4 min.) bringen den hier frisch entdeckten V-Groove auf den Punkt und das Beste ist, die meisten Melodien sind so simpel, dass sie direkt in den Gehörkanälen kleben bleiben. Viel Voivod-Erfahrung braucht man bei dieser Scheibe nicht, der Fuß wippt von alleine mit. Ein luftig-rockiges Unterfangen, dabei ist die Einzigartigkeit der Band immer anwesend, zu keiner Sekunde könnte man sie abstreiten. Es ist verblüffend zu hören, wie weit man das V-Universum ausdehnen kann, ohne seine allgemeine Zusammensetzung zu verändern.

Angel Rat ist für mich progressive Musik, weil a.) Anfang der 90er müsste man derart neuartigen Sound mit einer Luppe suchen, b.) das Album bietet einen Break, an dem man sich die Zähne ausbeißen kann (Best Regards), c.) die Band musiziert erschreckend routiniert, als hätte sie schon zich Alben dieser erneut neuartigen Art aufgenommen, d.) das Gesamtpaket klingt ohne Space, viel Technik und alte Strangeness nach dem übergroßen V, zu 100%, sehr mysteriös...

Einstiegsalbum, Geheimtipp und Droge in einem, was will man mehr...


Angel Rat – Top 5ve:

Panorama – Der Opener ist unter der Top, welch eine Überraschung :) Die Band packt mich meistens ganz früh. Geohnter Start ins Album der zweiten, großen Phase. Flott, rockig, kurz. Das Solo schwebt ultra leicht pber dem Song und zeigt die große (bei weitem nicht die einzige) Liebe von Piggy, die Liebe zum klassischen Heavy Metal. An dem Song kann man nichts verbessern.

Titeltrack – An dieser Stelle wird die Kraft zurückgeschraubt und eine ruhige Sequenz eingebaut. Sogar diese Band-untypische Art von Musik wird mehr als gelungenen umgesetzt. Wer Snake einen nicht-Sänger schimpft, soll hier mal reinhören. Gegen Ende erden ein Paar bertraute Zitate eingespielt und man fühlt sich nur noch wohl. So hat man Voivod noch nie erlebt, Wahnsinn.

Golem – An diesem Bass-Intro kommt keiner vorbei. Dieser Kapitel braucht nicht viele Saiten, um die richtige Wirkung zu erzielen. Spätestens hier schießt mir wieder ein verdammt, was liebe ich diese Band... durch den Kopf. Ganz unverkrampft und extrem selbstbewusst wird ein instrumentales Ohrgasm integriert, bei dem man einfach sprachlos vor der Anlage hockt und grinst, so wie ich jetzt :)

Freedom – Ich finde diesen Song liebevoll komplex und butterweich. Allein von dem Aufbau her könnte der Song von einer vergessenen 70er Prog-Scheibe stammen. Es hat so viel Köpfchen und ein Paar Noten, die keinen Vergleich zulassen. Das Wort genial wurde in Verbindung mit Musik schon mehrmals missbraucht, hier findet es endlich ein zuhause.

None Of The Above - Allein das Solo!!! <3

Danke, Voivod und bis bald...

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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 13. Oktober 2013, 00:25

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'89

Nothingface - der Zenit eines kreativen Überschusses? Das perfekte Prog-Album? Kann man das Material wirklich nachspielen? Konnten die Musiker bei der Aufnahme Alien-Clones gewesen sein? Würden die Songs sogar mit einer eins-minus Produktion funktionieren? Sang Snake jemals so gut wie hier? '89 oder doch '79? Was würde Syd Barrett oder Robert Fripp zu dem Album sagen? Was hatte StrongerThanEvil auszusetzen? Haben sich Coroner bei X-Ray Mirror bedient oder existiert etwa eine besondere Verbindung zwischen sechssaitigen Riesen? Besteht die Gefahr in dem serpentinenartigen Fluss aus Herzblut und kosmischer Lava für immer zu versinken? Ist es theoretisch möglich ein Metalalbum besser zu produzieren? Wieviele CDs braucht ein einsamer Inselbewohner?
Wieviel Theorie braucht Musik tatsächlich?

Ist Nothingface das beste Voivod Album?

Viele Fragen... wobei die Antworten in meinem Thread eigentlich direkt mitgeliefert werden. Bis auf die letzte vielleicht, wer weiss.


Nothingfive:

The Unknown Knows – und mal wieder der Opener, der alles richtig macht. Diesmal mit dem sehr technisch versierten Hintergrund. Der Refrain bleibt für eine Ewigkeit im Schädel, ich hatte tagelang kein anderes Material für die Duschkabine. Aller spätestens nach der halben Umdrehung kommen diese weichen, rhythmischen Hooks und das Musikherz ist glücklich.

Missing Sequences – Ein ruhiger, chanson-/französischartiger Anfang leitet den Song ein, um dann sehr schnell wieder in dem angenehmen V-Ton zurückzufallen. Der Drum-Track, denn hier passieren Sachen, auf die jeder Schlagzeuger gerne zurückblicken würde. Ein Schlagzeug mit Jazz, ein Schlagzeuger mit Herz, ein Gitarrist mit Liebesleads, ein Song für die Ewigkeit.

Inner Combustion – Ein kompakter Song mit schönem Bridge-Refrain Übergang. Keine Lasten und kein unnötiges Gefrickel. Bassgroove und präzises Solo. So ist Voivod.

Pre-Ignition – Eine der Spitzen unter den Highlights. Die Basspartie ist der Killer, der Song wächst und wächst. Die Piggy-Akkorde sind intensiv, der Break in der Mitte ist Genuss pur. Auf einmal taucht der thrashige Part auf, mit dem Solo wirkt der Song absolut zeitlos.

Into My Hypercube – Oh oh, einfache Harmonie bei Voivod? Nein, das Bass-Intro täuscht, es ist ein unverkennbares Stück und knüpft mit dem Übertakten genau da an, wo das Restgeschehen passiert. Ein wichtiges Puzzleteilchen für das Gesamtwerk, warum gibt es eigentlich keinen Nobelpreis in Musik?


+ der Rest. Weil genauso geil und so...

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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Fire Down Under » 13. Oktober 2013, 10:59

Schöne Huldigung! Wenn ich meine Platte wieder mal finde, dann werde ich die wohl nochmal auflegen müssen, denn von allen V-Alben die ich bisher besitze ist "Nothingface" (neben "Katorz") das Album das ich am seltensten aufgelegt habe...
:ahasoso:

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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon holg » 13. Oktober 2013, 11:32

Ich muss gestehen, dass ich mit der "Nothingface" zu Beginn auch so meine ANlaufschwierigkeiten hatte. Die habe ich mir zusammen mit einer der besten Scheiben ever geholt, was dazu führte, dass sie nicht so wahnsinnig oft lief. Der Sound war mir auch zu wenig heavy. Irgendwie steril und mechanisch. Ein Eindruck, der sich mit der Zeit aber sehr deutlich verändert hat, zählt die Scheibe doch zu den ganz großen Momenten in der Diskografie. Ohne jetzt eine grafische Statistik mit Milimeterpaier zue rstellen, würde ich vermuten, dass ich sie auf Platz Drei sehe. Hinter ihrem "Dimension Hätröss" und "The Outer Limits".
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 13. Oktober 2013, 12:05

Fire Down Under hat geschrieben:Schöne Huldigung! Wenn ich meine Platte wieder mal finde, dann werde ich die wohl nochmal auflegen müssen, denn von allen V-Alben die ich bisher besitze ist "Nothingface" (neben "Katorz") das Album das ich am seltensten aufgelegt habe...


holg hat geschrieben:Ich muss gestehen, dass ich mit der "Nothingface" zu Beginn auch so meine ANlaufschwierigkeiten hatte. Die habe ich mir zusammen mit einer der besten Scheiben ever geholt, was dazu führte, dass sie nicht so wahnsinnig oft lief. Der Sound war mir auch zu wenig heavy. Irgendwie steril und mechanisch. Ein Eindruck, der sich mit der Zeit aber sehr deutlich verändert hat, zählt die Scheibe doch zu den ganz großen Momenten in der Diskografie. Ohne jetzt eine grafische Statistik mit Milimeterpaier zue rstellen, würde ich vermuten, dass ich sie auf Platz Drei sehe. Hinter ihrem "Dimension Hätröss" und "The Outer Limits".


Thx for Feedback!

Ja, das mit dem Sound kann ich voll und ganz nachvollziehen. Den empfinde ich selbst auch weniger heavy und metallisch, sondern ganz klar zum hinsetzen und Zuhören. Je öfter ich dieses Album angemacht habe, desto schwieriger war es wieder loszulassen und was anderes einzulegen. Ich wollte immer und immer wieder diese Akkorde, Soli, feine Drum-Parts, Refrains usw.. haben. So extrem war das bis jetzt bei keinem V-Album (aber weitere Klassiker kommen ja noch).

Und ehrlich gesagt, konnte ich noch vor 2-3 Jahren mit dem Album nur wenig anfangen. Verblüffend bzw. einfach interessant, wie sich die musikalischen Vorlieben weiterentwickeln und was einen noch vor Jahren nicht gepackt hat, plötzlich zu Lieblingsmusik wird. Deswegen versuche ich mir viele Bands, die mich jetzt nicht ganz so sehr reizen, zu speichern und bei Zeiten einen frischen Hörversuch zu starten.

Meine Vermutung bei Voivod ist, dass der Sieger aus dem Kampf DH vs. N vs. KT herausgeht. Das wird ein Thriller. Stay tuned, guys. :smile2:
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon holg » 13. Oktober 2013, 12:11

Ohrgasm hat geschrieben:Und ehrlich gesagt, konnte ich noch vor 2-3 Jahren mit dem Album nur wenig anfangen. Verblüffend bzw. einfach interessant, wie sich die musikalischen Vorlieben weiterentwickeln und was einen noch vor Jahren nicht gepackt hat, plötzlich zu Lieblingsmusik wird. Deswegen versuche ich mir viele Bands, die mich jetzt nicht ganz so sehr reizen, zu speichern und bei Zeiten einen frischen Hörversuch zu starten.


Ja, das ist oftmals recht erstaunlich, wenn man sich Bands anhört, die man vor Jahren noch nicht mochte und die plötzlich spannend klingen.
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ulle » 13. Oktober 2013, 12:51

Sehr interessant, wird mit Genuss gelesen.

Meine persönliche Nothingface-Geschichte:
Ich war mit meinen Eltern Ski fahren und wir waren in nem Hotel in Zwiesel.
Im Ort war auch ein kleiner CD-Laden und ich hab mir da die Nothingface gekauft.
Am gleichen Abend gab's zum Essen NĂĽrnberger WĂĽrstchen und die hatten wohl was ab.
Jedenfalls haben mein Dad und ich die gegessen und dann die ganze Nacht lang durchgekotzt.

Das Obskure: Bestimmt fünf oder sechs Jahre lang wurde mir jedes Mal, wenn ich die Nothingface angehört habe schlecht und das, obwohl ich das Album zum Zeitpunkt der Kotzattacke ja noch gar nicht gehört hatte.
Mittlerweile geht es, aber ein mulmiges GefĂĽhl ist geblieben :ehm:

Die Platte an sich ist natĂĽrlich herrlich - und irgendwie natĂĽrlich auch zum Kotzen :smile2:
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 13. Oktober 2013, 13:14

Ulle hat geschrieben:Sehr interessant, wird mit Genuss gelesen.

Meine persönliche Nothingface-Geschichte:
Ich war mit meinen Eltern Ski fahren und wir waren in nem Hotel in Zwiesel.
Im Ort war auch ein kleiner CD-Laden und ich hab mir da die Nothingface gekauft.
Am gleichen Abend gab's zum Essen NĂĽrnberger WĂĽrstchen und die hatten wohl was ab.
Jedenfalls haben mein Dad und ich die gegessen und dann die ganze Nacht lang durchgekotzt.

Das Obskure: Bestimmt fünf oder sechs Jahre lang wurde mir jedes Mal, wenn ich die Nothingface angehört habe schlecht und das, obwohl ich das Album zum Zeitpunkt der Kotzattacke ja noch gar nicht gehört hatte.
Mittlerweile geht es, aber ein mulmiges GefĂĽhl ist geblieben :ehm:

Die Platte an sich ist natĂĽrlich herrlich - und irgendwie natĂĽrlich auch zum Kotzen :smile2:


:lol:
Köstliche Geschichte und eine sehr markante Verbindung zu dem Album!
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Prof » 13. Oktober 2013, 16:54

Jetzt sehe ich mich gezwungen, mir zumindest The outer limits zu besorgen, und mir die Angel rat 'zig Jahre nach Erscheinen erneut zuzulegen.
Abgesehen davon, Ohrgasm, finde ich deine Voivod-Huldigungen sehr flott und einfallsreich geschrieben. Durchaus ansteckend, der Ton. Wie aus Aftermaths TGoS-Nachruf, aus Pavlos' Prog-Vorstellungen und einigen anderen längeren Texten spricht daraus eine Musikliebe die man in den Printmedien seit Jahren vergeblich gesucht hat. Dort suche ich schon längst nicht mehr, denn im Netz sind die wahren Fans und Schreiberlinge zu finden.
Daher: merci, und weiter so!
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Michael@SacredMetal » 13. Oktober 2013, 17:07

Prof hat geschrieben:Jetzt sehe ich mich gezwungen, mir zumindest The outer limits zu besorgen, und mir die Angel rat 'zig Jahre nach Erscheinen erneut zuzulegen.
Abgesehen davon, Ohrgasm, finde ich deine Voivod-Huldigungen sehr flott und einfallsreich geschrieben. Durchaus ansteckend, der Ton. Wie aus Aftermaths TGoS-Nachruf, aus Pavlos' Prog-Vorstellungen und einigen anderen längeren Texten spricht daraus eine Musikliebe die man in den Printmedien seit Jahren vergeblich gesucht hat. Dort suche ich schon längst nicht mehr, denn im Netz sind die wahren Fans und Schreiberlinge zu finden.
Daher: merci, und weiter so!


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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 13. Oktober 2013, 18:01

Prof hat geschrieben:Jetzt sehe ich mich gezwungen, mir zumindest The outer limits zu besorgen, und mir die Angel rat 'zig Jahre nach Erscheinen erneut zuzulegen.
Abgesehen davon, Ohrgasm, finde ich deine Voivod-Huldigungen sehr flott und einfallsreich geschrieben. Durchaus ansteckend, der Ton. Wie aus Aftermaths TGoS-Nachruf, aus Pavlos' Prog-Vorstellungen und einigen anderen längeren Texten spricht daraus eine Musikliebe die man in den Printmedien seit Jahren vergeblich gesucht hat. Dort suche ich schon längst nicht mehr, denn im Netz sind die wahren Fans und Schreiberlinge zu finden.
Daher: merci, und weiter so!


Ein dickes merci zurĂĽck. :smile2:
Weiteres Feedback ist sehr erwĂĽnscht, wenn die Alben dann analysiert wurden.
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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Ohrgasm » 28. Oktober 2013, 22:22

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'88

Dimension Hatröss heißt also das berühmte Experiment der kanadischen Chaosmöngers. Unzählige Artikel und Publikationen später, endlich hier, in den heiligen Hallen der heiligen Stahlforschung.

Ich habe es riskiert und die Prozedur mehrmals am Körper angewendet, auch wenn mich dafür viele Stammesvölker verurteilen hätten. Tja, was soll ich sagen, rein technisch bin ich komplett manipuliert. Quatsch, nein, ich muss jetzt nicht nach den kleinsten Lösungen für meine riesigen (Sucht)Probleme suchen und versuchen dieses Schreiben zu erklären... Denn dem Hirnscan nach zu urteilen hat das Album zwar ein psychisches Vakuum hinterlassen, öffnete mir dabei auf der anderen Seite viele neue Türen in dem großen musikalischen Raum und ich würde dieses kosmische Drama den meisten heiliggesprochenen Kulturgütern immer und überall vorziehen.


Who's god...Who's dog?

In der Hatröss Dimension gibt es keine Top 5, keine Schwächen, keine faulen Tricks, keine Grenzen, keine Maßstäbe, keine Coversongs, keine Vergleiche. Neben Nothingface ist DH für mich das beeindruckenste Werk von Voivod, besonders was die schweißtriefend Arbeit und Leidenschaft angeht die dahinter steckt, man fühlt sie so intensiv. Von den Songs selbst ganz zu schweigen, einer besser als der andere.

Bei Nothingface gefällt mir die Produktion und das Antastbare an den Songs mehr, Hatröss besticht vor allem durch damalige Originalität (auch heute noch!), den festsetzenden Melodien und Dynamik, Dynamik, Dynamik!

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Re: Voivod-Vochen (step by step)

Beitragvon Fire Down Under » 28. Oktober 2013, 22:38

Absolut groĂźartiges Review mal wieder, unterschreibe jedes Wort! Ich ernenne Dich hiermit zu meinem Poster des(/r letzten) Monats(/e). :smile2:
:ahasoso:

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