Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Follow

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Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Follow

Beitragvon Michael@SacredMetal » 20. März 2011, 15:40

For all the words unspoken, for all the deeds undone,
for all our shattered dreams, for all the songs unsung,
for all the lines unwritten and all our broken hearts,
for all our wounds still bleeding and all our kingdoms come.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon iceman » 21. März 2011, 09:55

Michael@SacredMetal hat geschrieben:Review der neuen Leviathan-Scheibe....


Sehr schönes Review, hoffentlich liegt mein Exemplar auch endlich im Briefkasten.
Eine Frage: 6tes Studioalbum ? Kenne nur 5 Studio + 1x Live ??
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Acurus-Heiko » 21. März 2011, 16:11

Weisst Du, Rantanplan nötigte mich Samstag Abend zu erhöhtem Whiskey-Genuss. Und Sonntag, das sind dann die Spätfolgen, konnte ich nicht mehr rechnen :)
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Ulle » 24. März 2011, 19:35

Läuft gerade zum ersten Mal und weiß bisher äußerst gut zu gefallen :smile2:
Habe den Eindruck, dass die (wie immer sehr geilen) Texte oft mit aller Gewalt in eine Gesangslinie gepresst werden, was teilweise dann etwas gezwungen und gequetscht wirkt. Da das bei Leviathan aber eigentlich schon immer so war und so etwas wie ein Markenzeichen ist, stört mih das aber nicht so. Ist wohl automatisch der Fall, wenn der Gitarrist Texte UND Gesangslinien schreibt und der Sänger zu gehorchen hat :smile2:
Geht mir wesentlich leichter in die Birne als "Scoring the Chapters", auch weil allgemein einen Tick härter und nicht ganz so lang.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Pavlos » 20. August 2011, 23:12

Sehr gute Scheibe, so viel steht für mich jetzt fest. Das geht beim geilen, verspielten ´THC EMP´ Dreiteiler los, über die eingängigen Tracks wie ´Forsaken, Forgotten For Nothing´ und ´Burning The Candle At Both Ends´, bis hin zu den immer wieder eingestreuten, superben GENTLE GIANT Parts.
Soundtechnisch fühle ich mich irgendwie an die (für Proggies so) goldenen 90er erinnern, als gefühlsmässig jeden zweiten Tag ein hochklassiges Demo bzw. Album einer talentierten US Prog Band erschien. Das ist jetzt im Jahre 2011 sicherlich kein Kompliment für die LEVIATHAN Jungs, fängt den Spirit der good old days aber sehr schön ein, und trägt evtl. dazu bei, dass mir die Scheibe´nen Zacken mehr gefällt als dies mit einer moderneren Produktion vielleicht der Fall wäre.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Mirco » 21. August 2011, 11:41

Hier lief das Teil die letzten Tage ebenfalls endlich rauf und runter nachdem die CD bereits auf dem HOA eingesackt wurde. Würde momentan sogar soweit gehen sie als ihre bisher beste zu bezeichnen - aber das wird die Zeit zeigen. Mein Favorit ist in jedem Fall Track Nr. 3. Von den im Rock Hard-Review angesprochenen modernen Parts ist rein NICHTS zu hören.

Noch ein Wort zum HOA: Ähnlich wie Fates Warning verstehen es Leviathan auf der Bühne progressive Mucke und Rock'n'Roll unter einem Hut zu bekommen. Damit wurde meine anfänglich Skepsis, angesichts der Erwartung eines introvertierten Standauftritts (hatte die Reviews hier zur Live-DVD im Hinterkopf), nicht nur übertroffen - die Combo dürfte sogar zahlreiche neue Hörer gefunden haben. Das unterstreicht die Tatsache daß Leviathan nahezu alle ihre mitgebrachten CDs (also die Neue sowie Live- und Rerelease-CD) auch an den Mann bringen konnte, wobei mit Sicherheit Top-Preise von 10 Euro pro Exemplar hilfreich waren.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon birdrich » 27. August 2011, 21:15

Ein Kracher vor dem Herren.
Meine Kritik ist auch eher marginal,
die vereinzelten growls sind ĂĽberflĂĽssig. Warum baut man so einen Dreck in stimmige songs ein?
Musikalisch sehr komplex, aber die Artizan ist einen Tick geiler.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Acurus-Heiko » 28. August 2011, 14:41

birdrich hat geschrieben:Ein Kracher vor dem Herren.
Meine Kritik ist auch eher marginal,
die vereinzelten growls sind ĂĽberflĂĽssig. Warum baut man so einen Dreck in stimmige songs ein?
Musikalisch sehr komplex, aber die Artizan ist einen Tick geiler.


Dass Artizan besser sind, bezweifele ich. Die Growls sind aber tatsächlich überflüssig. Zum Glück sind sie nur als sehr rares Stilelement auf dem Album.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Prof » 28. August 2011, 14:59

Während ich weiterhin geduldig darauf warte dass das neue Leviathan-Werk hier eintrifft, danke ich mal dem Heiko für sein detailliertes Review. Und 'Vertrackungsgrad' ist eine feine Wortschöpfung.

Habe den Eindruck, dass die (wie immer sehr geilen) Texte oft mit aller Gewalt in eine Gesangslinie gepresst werden, was teilweise dann etwas gezwungen und gequetscht wirkt. Da das bei Leviathan aber eigentlich schon immer so war und so etwas wie ein Markenzeichen ist


Tja, werter Ulle, da hast du recht. Aber das ging dann erst nach 'Deepest secrets beneath' los. Und gerade auf dem sperrigen 'Scoring the chapters' ist 'Paying the toll' drauf, eine noch von Ronnie Skeen und Billy Sharp geschriebene Songperle (und wohl der Lieblingssong dieses Leviafans). Darin passen Wörter, Metrum und Gesangslinien/-Melodien einfach perfekt zusammen.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Mirco » 28. August 2011, 23:44

Acurus-Heiko hat geschrieben:
birdrich hat geschrieben:Ein Kracher vor dem Herren.
Meine Kritik ist auch eher marginal,
die vereinzelten growls sind ĂĽberflĂĽssig. Warum baut man so einen Dreck in stimmige songs ein?
Musikalisch sehr komplex, aber die Artizan ist einen Tick geiler.


Dass Artizan besser sind, bezweifele ich. Die Growls sind aber tatsächlich überflüssig. Zum Glück sind sie nur als sehr rares Stilelement auf dem Album.


Ich empfinde sie als Bereicherung. Passen meiner Meinung nach hervorragend.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Prof » 29. August 2011, 14:18

Mirco hat geschrieben:
Acurus-Heiko hat geschrieben:
birdrich hat geschrieben:Ein Kracher vor dem Herren.
Meine Kritik ist auch eher marginal,
die vereinzelten growls sind ĂĽberflĂĽssig. Warum baut man so einen Dreck in stimmige songs ein?
Musikalisch sehr komplex, aber die Artizan ist einen Tick geiler.


Dass Artizan besser sind, bezweifele ich. Die Growls sind aber tatsächlich überflüssig. Zum Glück sind sie nur als sehr rares Stilelement auf dem Album.


Ich empfinde sie als Bereicherung. Passen meiner Meinung nach hervorragend.


Ich plädiere für eine 'Skip Growls'-Taste auf dem Player.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon Prof » 31. August 2011, 11:13

So, 'At long last, progress stopped to follow' hat den Kopfhörerprobefahrt hinter sich.
Eine wirklich authentische Scheibe ist sie geworden, sowohl kompositorisch als auch soundmässig. Leviathan klingen anno 2011 wie keine andere Band, ein grosses Kompliment im Progsektor.
Mit dem Gesang von Jeff Ward auf diesem Album muss ich mir schon Mühe geben. Vor allem in 'Memorized fairytales' (in meinen Ohren auch als Song fast ein Totalausfall) hört man wie forciert die Vocallines sind. Fast über die gesamte Albumlänge hatte ich das Gefühl, dass die Gesangsmelodien verspätet und unter Zeitdruck drangehängt wurden. Ward wirkt für mich desöfteren unschlüssig in seiner Performance. Von der Leistung auf 'Scoring the chapters' ist er jedenfalls weit entfernt.
Erneut stelle ich also fest, dass komponieren/produzieren im Alleingang nicht für jeden Musiker die beste Option ist. Da muss man aber anmerken dass Lutzow erneut den schwierigen Weg gewählt hat. Besonders die vertrackten Gitarrenläufe sind ein Puzzle dem man sich gerne hingebt. Was die Texte angeht: auch hier wie erwartet schwere Kost.
Die über das Album zerstreute Trilogie 'THC EMP', genaugenommen das Herzstück dieser VÖ, bietet Leviathan-Prog auf hohem Niveau. Speziell die 13-Minuten lange Schlussepisode 'Distention of time' kann man, schätze ich mal, 'zig mal hören und immer aufs neue Details entdecken.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon holydio1 » 2. September 2011, 19:40

Eine wunderbare Scheibe, wird von vielen wohl verkannt, da halt zu "kompliziert". Ich mag das - wie Prof geschrieben hat - nach dem 10. Durchlauf ist das immer noch frisch und eine Entdeckungsreise. Thinking Man's Metal halt.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon ARTIZAN » 2. September 2011, 21:09

Interesting how there is NOT ONE original member in this band. Listen to ORIGINAL Leviathan (EP). This might be good music for what it is for some people, but it is not how Leviathan was intended to be.

This band should be called "Lutzow." Much more appropriate.
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Re: Review: Leviathan - At Long Last, Progress Stopped To Fo

Beitragvon ARTIZAN » 2. September 2011, 21:17

ARTIZAN hat geschrieben:Interesting how there is NOT ONE original member in this band. Listen to ORIGINAL Leviathan (EP). This might be good music for what it is for some people, but it is not how Leviathan was intended to be.

This band should be called "Lutzow." Much more appropriate.


Steve Fugate was the ORIGINAL lead guitarist with Ron Skeen. Lutzow came in for the recording of the first EP. All songs were written...he created his solo's.
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